Die Wölfe rennen zusammen und jubeln gemeinsam über ihr Tor gegen SC Freiburg.
31.01.2021
Männer

Rauf auf drei

Die Wölfe schlagen den SC Freiburg mit 3:0 und klettern in der Tabelle weiter nach oben.

Die Wölfe rennen zusammen und jubeln gemeinsam über ihr Tor gegen SC Freiburg.

Zum Abschluss des 19. Spieltags bezwingt der VfL Wolfsburg am Sonntagabend den SC Freiburg in der heimischen Volkswagen Arena mit 3:0 (2:0) und springt damit auf Tabellenplatz drei. John Anthony Brooks (21.) und Wout Weghorst (39.) trafen vor der Pause, Yannick Gerhardt machte kurz vor Spielende den Deckel zu (86.). Bereits am kommenden Mittwoch, 3. Februar (Anstoß um 18.30 Uhr), gastiert mit dem FC Schalke 04 der nächste Bundesligist in der Volkswagen Arena – dieses Mal im Achtelfinale des DFB-Pokals, ehe die englische Woche am Samstag, 6. Februar (Anstoß um 15.30 Uhr), mit dem nächsten Ligaspiel beim FC Augsburg endet.

Glasner vertraut Bayer-Elf

Für VfL-Cheftrainer Oliver Glasner gab es nach dem jüngsten überzeugenden 1:0-Auswärtssieg bei Bayer 04 Leverkusen beim 400. Wölfe-Heimspiel der Bundesliga-Historie keinen Grund, Änderungen in seiner Startformation vorzunehmen. Gegenüber Christian Streich wechselte das Personal seiner Anfangself gegenüber dem 2:1 gegen den VfB Stuttgart zumindest einmal: Baptiste Santamaria kam nach überstandener Knieblessur für Janik Haberer (Bank).

Brooks trifft nach Eckball

Bei eisigen Temperaturen starteten die Gäste durchaus mutig. Den ersten Torschuss verbuchten aber die Grün-Weißen durch Paulo Otavio, SC-Keeper Florian Müller hatte keine Mühe (4.). Freiburg setzte durch eine Halbchance Nicolas Höflers nach einer Ecke seinerseits ein erstes offensives Zeichen (8.). Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich beide kompakt verteidigenden Kontrahenten in ihren Angriffsbemühungen weitgehend neutralisierten. So musste ein erneuter Standard herhalten, damit das erste Tor fiel: Eine Linksecke der Wölfe landete über Maxence Lacroix` Kopf bei Innenverteidiger-Kollege Brooks, der flach per Linksschuss verwandelte (21.). Nach VAR-Überprüfung zählte der 700. VfL-Heimspieltreffer im Oberhaus – 1:0!

Brooks und Weghorst - beide Torschützen heute, beglückwünschen sich auf dem Platz.

Wieder einmal Weghorst

Die Breisgauer benötigten danach einen Moment, um den Rückstand zu verdauen und sich dann mal wieder offensiv zu melden. Doch Otavio und Brooks klärten gemeinsam gegen den abschließenden Ermedin Demirovic (33.). Dann aber sollte noch einmal Grün-Weiß zuschlagen – und wie! Nach einer sehenswerten Kombination schickte Renato Steffen Weghorst steil links in den Strafraum, der Niederländer setzte sich stark gegen Keven Schlotterbeck durch und verwandelte technisch anspruchsvoll mit dem rechten Außenrist ins lange, rechte Eck (39.). Der 13. Saisontreffer des VfL-Goalgetters besiegelte eine erfolgreiche erste Wölfe-Halbzeit, auch da Santamarias Kopfball in der Nachspielzeit zu hoch angesetzt war.

Müller verhindert Vorentscheidung

Der Sport-Club legte nun los wie die Feuerwehr und kam direkt nach Wiederanpfiff zu Santamarias nächsten Kopfballchance. Das Leder touchierte noch die Querstange (46.). Zwei Minuten später war es wieder der auffällige Franzose, der diesmal haarscharf links vorbeizielte. Erstmals eingreifen musste VfL-Keeper Koen Casteels dann bei Schlotterbecks letztlich zu zentral platzierten Kopfball (51.). Die stürmische Druckphase der Gäste endete nach 53 Minuten, als auf der anderen Seite die Kugel des direkt abnehmenden Weghorsts an den rechten Pfosten klatschte – Steffens vermeintliches Tor im Nachsetzen wurde zurecht wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Nach einer Stunde ging Streich dann mit der Doppeleinwechslung von Lucas Höler und Joker-König Nils Petersen noch mehr Risiko. Die Vorentscheidung vergab dann aber die Glasner-Elf: Der mit frischem Vertrag ausgestattete Gerhardt bediente von links den blank stehenden Weghorst, doch Müller im SCF-Tor kratzte das Ding mit starkem Reflex von der Linie (63.).

Gerhardt macht den Sack zu

Der Sport-Club witterte nun, dass möglicherweise doch noch etwas gehen würde und kam durch Höler zu einer ersten und gleichzeitig letzten Großchance. Genauso sehenswert wie der mustergültige Seitfallzieher des Freiburger Stürmers war aber die starke Rettungstat von Casteels (73.). Nach 86 Minuten machte der VfL dann alles klar: Im Anschluss an einen Einwurf kam Ridle Baku auf dem rechten Flügel zu einer scharfen Flanke, die der eingewechselte Bartosz Bialek zunächst verpasste. Doch der dahinter postierte Gerhardt schob das Spielgerät zum 3:0-Endstand in die Maschen. Der erste Dreier nach fünf zuvor erfolglosen Versuchen gegen den Angstgegner Freiburg war verbucht.

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Lacroix, Brooks, Otavio – Schlager (89. Guilavogui), Arnold (89. Brekalo) – Baku (89. Victor), Gerhardt, Steffen (69. Mehmedi) – Weghorst (79. Bialek)

SC Freiburg: F. Müller – Lienhart, K. Schlotterbeck, Gulde – Schmid (72. Kübler), Santamaria (72. Keitel), Höfler, Günter, Jeong (60. Petersen), Grifo – Demirovic (60. Höler)

Tore: 1:0 Brooks (21.), 2:0 Weghorst (39.), 3:0 Gerhardt (86.)

Gelbe Karten: keine

Schiedsrichter: Tobias Reichel (Stuttgart)

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