Die beiden VfL-Wolfsburg-Spieler Ridle Baku und Josip Brekalo stehen jubelnd beisammen.
08.05.2021
Männer

Brekalos Dreierpack lässt weiter träumen

Wölfe fahren gegen Union Berlin einen 3:0-Heimsieg ein.

Die beiden VfL-Wolfsburg-Spieler Ridle Baku und Josip Brekalo stehen jubelnd beisammen.

Der VfL Wolfsburg gewann am Samstagnachmittag sein Heimspiel gegen Union Berlin mit 3:0 (1:0) und ist damit weiterhin auf Kurs für die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison. Matchwinner der Partie war Josip Brekalo, der alle drei Treffer erzielte. Die Gastgeber waren von Beginn an spielbestimmend und gingen bereits in der zwölften Spielminute durch den Kroaten in Front. Der Nationalspieler stand im Zentrum völlig frei und zimmerte den Ball zur 1:0-Führung in den Winkel. Mit einem abgefälschten Schuss schürte der 22-Jährige nach dem Seitenwechsel seinen zweiten Treffer und traf zum 2:0 (63.). Kurz vor dem Schlusspfiff sorgte sein drittes Tor für den 3:0-Endstand. Mit dem Erfolg behaupten die Wolfsburger den dritten Tabellenplatz und haben nun 60 Punkte auf dem Konto.  Am vorletzten Spieltag müssen die Wölfe auswärts ran. Der Leipziger Einzug ins DFB-Pokalfinale sorgte allerdings für eine Änderung im Bundesliga-Fahrplan. Statt des ursprünglichen Termins am Samstag bestreiten die Grün-Weißen den 33. Spieltag nun am Sonntag, 16. Mai. Angepfiffen wird die Partie im ehemaligen Zentralstadion um 20.30 Uhr.

Brekalo für Gerhardt von Beginn

Im Vergleich zur 2:0-Niederlage gegen Borussia Dortmund nahm VfL-Cheftrainer Oliver Glasner eine Veränderung vor. Für Yannick Gerhardt (Bank) lief Brekalo von Beginn an auf. Bei den Gästen tauschte Coach Urs Fischer zwei Mal. Christopher Trimmel und Petar Musa standen für Julian Ryerson und Max Kruse in der Startelf. Zudem fiel nach dem Aufwärmen kurzfristig Robert Andrich aus, für ihn kam Sebastian Griesbeck in die Partie.

Verdiente frühe Führung

Starker Auftakt der Wölfe: Es waren noch keine 120 Sekunden gespielt, als Paulo Otavio von der Strafraumkante zum Abschluss kam und Union-Keeper Andreas Luthe sogleich gefordert war – die Kugel jedoch abwehren konnte (2.). Der VfL war von Beginn an spielbestimmend und zog immer wieder das Tempo an. Aus einem dieser offensiven Vorstöße sorgte Brekalo mit einem Traumtor für die frühe Führung der Hausherren. Nachdem der Rückpass von Ridle Baku ganz leicht abgefälscht wurde, landete dieser bei Brekalo. Der kroatische Nationalspieler war sträflich allein gelassen worden. Er fackelte nicht lange, schloss mit dem rechten Innenrist ab und schlenzte das Leder aus gut 18 Metern ins rechtere obere Eck zum 1:0 für die Grün-Weißen (12.). Nach der Führung präsentierte sich der VfL weiterhin selbstbewusst, bestimmte die Partie in allen Belangen und wollte mehr. Während Union kaum noch hinten heraus kam, hatten die Gastgeber durch Wout Weghorst (21.) und Maximilian Philipp (26.). aussichtsreiche Möglichkeiten. Beiden fehlten nur Zentimeter, um den zweiten Treffer des Tages zu erzielen. Die erste gute Chance hatten die Eisernen nach einer halben Stunde. Joel Pohjanpalo wurde im Strafraum angespielt und zog sofort auf das kurze Eck ab. VfL-Keeper Koen Casteels war jedoch dran und klärte zur Ecke (30.). Mit dieser Aktion waren die Gäste etwas besser in dieser Begegnung und agierten auch in den Zweikämpfen aggressiver. Nach wie vor war die Führung für die Niedersachen weiterhin verdient und so ging es mit dem 1:0 in die Pause.

VfL-Wolfsburg-Spieler Josip Brekalo schießt aufs Tor.

Auf der Siegerstraße

Nach dem Seitenwechsel gab es bei den Gästen eine Änderung: Keita Endo spielte nun für Marcus Ingvartsen. Die Wolfsburger kamen dagegen unverändert aus der Kabine und machten da weiter, wo sie in Halbzeit eins aufgehört hatten – nämlich einfach mit einer guten Partie. Allerdings präsentierte sich Union im zweiten Abschnitt mit deutlich mehr Spielfreude, biss sich aber an der VfL-Defensive die Zähne aus. Ein Freistoß von Maximilian Arnold sorgte fast für den zweiten Wölfe-Treffer. Aus 25 Metern zirkelte er das Leder über die Mauer, doch das Spielgerät senkte sich über das Tor der Eisernen (60.). Keine drei Minuten später gab es endlich allen Grund zum Jubeln: Erneut war Brekalo zur Stelle. Sein Schuss aus 22 Metern wurde vom Ex-Wolfsburger Christian Gentner abgefälscht und flog somit über Luthe ins Gehäuse der Berliner zum 2:0 für den VfL (63.). In der Schlussviertelstunde absolvierten beide Teams weiterhin viele Zweikämpfe. Weder die Gäste, noch die Hausherren ließen in ihren Bemühungen nach. Weghorst hatte noch einmal die Möglichkeit, sein wuchtiger Schuss war aber zu unplatziert (81.). Matchwinner Brekalo setzte schließlich den Schlusspunkt und schnürte seinen Dreierpack zum 3:0-Endstand (89.).

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu (70. Gerhardt), Lacroix, Brooks, Otavio (90. Roussillon) – Schlager, Arnold, Baku, Philipp (82. Guilavogui), Brekalo (90. Victor) – Weghorst

FC FC Union Berlin: Luthe – Friedrich, Knoche, Schlotterbeck (69. Bülter) –Trimmel (75. Ryerson), Griesbeck, Lenz (69. Gießelmann), Gentner, Ingvartsen (46. Endo) – Pohjanpalo, Musa (69. Kruse)

Tore: 1:0 Brekalo (12.), 2:0 Brekalo (63.), 3:0 Brekalo (89.)

Gelbe Karten: Mbabu / -

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

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