MI . 31.  OKT . 2018
Frauen

Ungefährdet ins Viertelfinale

6:0-Erfolg: Wölfinnen gewinnen auch das Achtelfinal-Rückspiel bei Atletico Madrid.

Der Superlauf der Frauenmannschaft des VfL Wolfsburg hält weiter an: Wettbewerbsübergreifend haben die Wölfinnen in der Saison 2018/2019 jedes Spiel gewonnen und keinen Gegentreffer kassiert. Das änderte sich auch im zwölften Pflichtspiel der Saison nicht. Im Achtelfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League siegten die Grün-Weißen am Mittwochabend mit 6:0 (1:0) bei Atletico Madrid, nachdem sie bereits das Hinspiel mit 4:0 gewonnen hatten, und stehen damit im Viertelfinale der Königsklasse. Die Treffer für das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch erzielten Alexandra Popp (14. Spielminute) im ersten Durchgang sowie Caroline Hansen (46.), Pernille Harder mit einem Doppelpack (61./65.), Kristine Minde (82.) und Ewa Pajor (90.+4). Am kommenden Sonntag, 4. November, bildet für die Wölfinnen dann der 8. Spieltag in der Allianz Frauen-Bundesliga beim MSV Duisburg (Anstoß um 14 Uhr) den Abschluss von drei englischen Wochen in Serie, in welchen sie sieben Spiele in 22 Tagen bestritten haben werden.

Fünf Änderungen in der Startelf

Im Vergleich zum 7:0-Schützenfest gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Sonntag veränderte Lerch gleich fünf Personalien an seiner Anfangself. Für Anna Blässe, Joelle Wedemeyer und Kristine Minde rückten Babett Peter, Sara Doorsoun und Noelle Maritz in die Viererkette. Außerdem ersetzten Claudia Neto und Zsanett Jakabfi im Mittelfeld Sara Gunnarsdottir und Pia-Sophie Wolter. Nilla Fischer, die am Sonntag früh mit einer Blessur ausgewechselt werden musste, stand hingegen wieder in der Startformation.

Das Mannschaftsfoto mit den Startspielerinnen kurz vor dem Rückspiel bei Atletico Madrid.

Popp stellt die Weichen

Wie von Lerch gefordert, beschäftigte der VfL die Gastgeberinnen von der ersten Minute an in der Defensive, um ihnen nicht die Möglichkeit zur offensiven Entfaltung zu geben. Die erste große Gelegenheit gehörte Pernille Harder, die nach Flanke von Ewa Pajor zum Abschluss kam, Dolores Gallardo konnte den Ball jedoch entschärfen (3.). Der VfL-Treffer ließ trotzdem nicht lange auf sich warten: Ein als Flanke gedachter Freistoß von Popp flog an Freund und Feind vorbei und landete schließlich im Netz (14.). Im Anschluss verzeichneten die Madrileninnen ihre größte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel, als Olga Garcia vom Strafraumrand knapp über den VfL-Kasten zielte (15.). Außerdem vergaben Jakabfi, die aus kürzester Distanz an Gallardo scheiterte (21.), und Harder, die aus rund zehn Metern den Ball knapp am Tor vorbeisetzte (23.), noch beste VfL-Chancen vor der Halbzeit.

Hansen braucht nur Sekunden, Minde einen Ballkontakt

Auch im zweiten Durchgang blieben die Grün-Weißen das spielbestimmende Team und das untermauerten sie nur Sekunden nach Wiedernapfiff. Denn nach nicht einmal einer halben Minute in der zweiten Halbzeit stand es bereits 2:0. Die Wölfinnen eroberten sofort den Ball, so dass Harder Hansen bedienen konnte und die den zweiten grün-weißen Treffer erzielte (46.). Doch damit nicht genug, ab diesem Zeitpunkt fand das Spiel fast ausschließlich in der Hälfte der Spanierinnen statt. So traf Harder in vier Minuten gleich doppelt. Zunächst verwandelte sie eine scharfe Hereingabe Pajors freistehend zum 3:0 (61.), nur kurze Zeit später nach Vorlage von Jakabfi zum 4:0 (65.). Es ging aber noch weiter: Erst war es Kristine Minde, die nach ihrer Einwechslung mit ihrem ersten Ballkontakt das 5:0 besorgte, ehe Pajor die Gastgeberinnen klassisch zum 6:0-Endstand auskonterte (90.+4) und den ungefährdeten Einzug der Wölfinnen in das Viertelfinale perfekt machte.

Ewa Pajor geht mit dem Ball an mehreren Gegenspielerinnen von Atletico Madrid vorbei.

Lob von Lerch an die Mannschaft

Stephan Lerch: Ich kann meinem Team nur ein Lob aussprechen, weil sie direkt von der ersten Minute an das umgesetzt hat, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben wenig zugelassen und waren aggressiv in den Zweikämpfen. So haben wir das Spiel dominiert und den Gegner laufen lassen. Vor dieser Leistung kann ich nur meinen Hut ziehen, denn diese war sehr stark.

Atletico Madrid: Gallardo – Robles, Tounkara, Linari, Menayo (74.) – Silvia Meseguer, Kaci (59. Da Silva) – Sampedro, Dolores Silva, Garcia (68. Marcos) – Hermoso

VfL Wolfsburg: Schult – Peter, Fischer, Doorsoun, Maritz – Neto (64. Wedemeyer), Popp – Hansen (73. Masar), Harder (79. Minde), Jakabfi – Pajor

Gelbe Karten: Da Silva /Wedemeyer

Tore: 0:1 Popp (14.), 0:2 Hansen (46.), 0:3 Harder (61.), 0:4 Harder (65.), 0:5 Minde (82.), 0:6 Pajor (90.+4)

Schiedsrichterin: Anastasia Pustovoitova (RUS)

Zuschauer: 562 Am Mittwochabend im Estadio Cerro del Espino

Wölfe TV: Die Highlights vom Spiel

Wölfe TV: Die Stimmen zum Spiel

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