Die Spieler des VfL Wolfsburg stehen jubelnd beisammen.
03.04.2021
Männer

Brekalo sorgt für nächsten Heimdreier

Die Wölfe feiern einen 1:0-Arbeitssieg gegen den Effzeh aus Köln.

Die Spieler des VfL Wolfsburg stehen jubelnd beisammen.

Die Grün-Weißen bleiben auch im 13. Heimspiel dieser Saison ungeschlagen. Gegen den 1. FC Köln gelang dem VfL am Samstagnachmittag in der heimischen Volkswagen Arena ein 1:0 (0:0)-Arbeitssieg – und damit ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Luxusziel Champions League. Goldener Torschütze war Josip Brekalo in der 69. Minute. Am kommenden Samstag, 10. April (Anstoß 15.30 Uhr), wartet auf die Wölfe die nächste Herausforderung, wenn es zum direkten Konkurrenten Eintracht Frankfurt geht.

Roussillon rückt für verletzten Mehmedi in Startelf

VfL-Coach Oliver Glasner war nach dem 2:1-Auswärtserfolg in Bremen vor der Länderspielpause gezwungen, seine Erfolgself auf einer Position zu verändern. Für Admir Mehmedi, der von der Reise mit der Schweizer Nationalmannschaft verletzt zurückgekehrt war, übernahm wieder der zuletzt hinten links agierende Allrounder Yannick Gerhardt die Zehner-Position. Neu als Linksverteidiger in die Startformation rückte dafür Jerome Roussillon. FC-Cheftrainer Markus Gisdol schickte dagegen exakt dieselbe Anfangself auf den Rasen, die beim 2:2 gegen Borussia Dortmund zuletzt erst in letzter Sekunde den Ausgleich hinnehmen musste.

Viel Sand im VfL-Getriebe, Hector trifft Gebälk

Die Wölfe gingen als Tabellendritter gegen einen seiner Lieblingsgegner als Favorit in die Partie. Den ersten Torabschluss erarbeiteten sich aber die Gäste aus dem Rheinland, als Rafael Czichos im Anschluss an einen Freistoß Jonas Hectors rechts vorbeizielte (8.). Sechs Minuten später hatte der VfL dann großes Glück, als Hector in eine Linksflanke grätschte und das Leder krachend an die Querstange lenkte – Koen Casteels wäre chancenlos gewesen (14.). Und auch bei der dritten gefährlichen Effzeh-Szene war der Kölner Kapitän mittendrin: Dieses Mal traf Hector die Kugel in aussichtsreicher Position an der Strafraumgrenze aber nicht optimal (18.). Grün-Weiß tat sich seinerseits auffallend schwer, Offensivakzente zu setzen. So blieb Roussillons zu hoch angesetzter Distanzschuss (16.) die einzige Wolfsburger Halbchance der Anfangsphase.

Lediglich Schlager wird gefährlich

Es sollte mehr als eine halbe Stunde dauern, ehe die Hausherren sich erstmalig ernsthaft einem Torerfolg annäherten: Xaver Schlagers Schlenzer vom rechten Strafraumeck strich allerdings haarscharf am langen Eck vorbei (33.). Trotzdem blieben die Geißböcke - auch angesichts ungewohnter defensiver VfL-Schlafmützigkeit – ihrerseits das gefährlichere Team, so beim nächsten Versuch des omnipräsenten Hector, der über den Kasten ging (34.). Und auch die letzten Offensivszenen einer von starken Kölnern dominierten Halbzeit gingen an diese. Dominick Drexlers Abschluss aus zu spitzem Winkel (45.) und Andrej Dudas zu unplatzierter 20-Meter-Schuss änderten aber nichts mehr an dem torlosen Remis zur Halbzeit, obwohl die wichtigsten anderen Statistiken zugunsten der Rheinländer ausfielen.

VfL-Wolfsburg-Spieler Xaver Schlager im Zweikampf mit einem Gegenspieler.

Grün-Weiß nun präsenter

Ohne personelle Änderungen auf beiden Seiten ging es in den zweiten Durchgang, für den sich die Glasner-Elf offensichtlich deutlich mehr vorgenommen hatte. So zirkelte Gerhardt das Spielgerät nur knapp über den linken Giebel (48.). Knappe zehn Minuten später kam dieser erneut zum Abschluss, der Kopfball des ehemaligen Kölners stellte Timo Horn im Effzeh-Kasten aber vor keine ernsthaften Probleme (57.). Nach einer guten Stunde rückte Gerhardt dann mit der Einwechslung von Maximilian Philipp für Roussillon (62.) auf die Position des Franzosen links in die Viererkette.

Brekalo erlöst die Wölfe

Und Philipp sollte dann auch gleich indirekt an der VfL-Führung beteiligt sein: Im Kölner Strafraum sprang das Leder von ihm zum bis dahin fast unsichtbaren Wout Weghorst, der es im Liegen links zu Brekalo weiterleitete. Der Aufsetzer des Kroaten wurde noch leicht abgefälscht und segelte an Horn vorbei zum erlösenden 1:0 in die Maschen (69.). Nun waren die Wölfe und auch der Niederländer endgültig wachgeküsst. Weghorst hätte noch zweimal nachlegen können, doch Horn zeigte sich bei den Kopfbällen des VfL-Goalgetters (75., 90. +1) auf dem Posten. Den lange Zeit stark aufspielenden Gästen schien durch den Gegentreffer der Stecker gezogen, trotz zweier offensiver Wechsel kamen sie nicht mehr in die gefährliche Zone – bis in die Nachspielzeit, als plötzlich Ellyes Shkiri im VfL-Strafraum zum Kopfball hochstieg, diesen aber über den Kasten setzte.

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Lacroix, Brooks, Roussillon (62. Philipp) – Schlager (90.+3 Guilavogui), Arnold, Baku, Gerhardt, Brekalo (73. Victor) – Weghorst

1. FC Köln: T. Horn – Ehizibue, Mere, Czichos, Katterbach (75. Kainz) – Shkiri, Hector (75. Andersson), M. Wolf (81. Dennis), Drexler (66. Rexhbecaj), Jakobs – Duda (81. Meyer)

Tore: 1:0 Brekalo (69.)

Gelbe Karten: Mbabu, Gerhardt / Kainz

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen)

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