VfL Wolfsburg Spieler Steffen kämpft sich gegen drei Gegenspieler frei.
13.04.2019
Männer

Nichts zu holen in Leipzig

Die Wölfe unterliegen bei den Roten Bullen mit 0:2.

VfL Wolfsburg Spieler Steffen kämpft sich gegen drei Gegenspieler frei.

Der VfL Wolfsburg muss nach einem 0:2 (0:2) beim Tabellendritten RB Leipzig die Heimreise ohne Punkte antreten. Ein Doppelschlag der Gastgeber durch Kevin Kampl (16. Minute) und Timo Werner (28.) entschied die Partie zugunsten der Sachsen. Am Ostermontag (22. April, Anstoß um 20.30 Uhr) empfangen die Grün-Weißen zu ihrer nächsten Aufgabe dann Eintracht Frankfurt in der Volkswagen Arena.

Rückkehrer Arnold und Tisserand in Startelf

Die erste Elf von Bruno Labbadia änderte sich gegenüber dem 3:1-Heimsieg im Niedersachsenderby gegen Hannover 96 auf zwei Positionen. Maximilian Arnold kehrte nach seiner Gelbsperre ins Mittelfeld der Wölfe zurück, dafür nahm Josip Brekalo auf der Bank Platz. Die Rechtsverteidiger-Position des an Knieproblemen laborierenden William besetzte Marcel Tisserand – sein erster Ligaeinsatz seit November 2018. Der Tabellendritte aus Sachsen begann im Vergleich zum jüngsten 4:2-Erfolg in Leverkusen mit Nordi Mukiele für den gelbgesperrten Willi Orban in der Innenverteidigung. Dazu rückte Matheus Cunha für Amadou Haidara (Bank) in die Anfangsformation. 

Doppelschlag bringt RB auf Siegerstraße

Der gastgebende Champions-League-Anwärter, als Team der Stunde zehn Ligaspiele in Folge ohne Niederlage und zuletzt dreimal nacheinander siegreich, tat sich gegen auf Konter lauernde Wölfe zunächst schwer, Torchancen zu kreieren. So dauerte es 14 Minuten, ehe Emil Forsberg VfL-Keeper Pavao Pervan erstmals aus allerdings spitzem Winkel forderte. Zwei Minuten später war der Casteels-Ersatz allerdings geschlagen: Kampl hatte viel Raum vor dem Sechzehner und schlenzte das Leder aus 19 Metern in die äußerste linke Torecke – 1:0 für die Sachsen. Die blieben auch in der Folge das gefährlichere Team, Lukas Klostermanns Distanzschuss strich aber über die Querlatte (24.). Kurz darauf sollte RB jedoch nachlegen: Eine perfekte Flanke Marcel Sabitzers aus dem rechten Halbfeld fand Timo Werner links im Strafraum, der gegen die Laufrichtung Pervans einköpfte (28.).

Mehmedi und Weghorst verpassen Anschluss

Der bittere Doppelschlag verunsicherte die Grün-Weißen für eine kurze Phase sichtlich, die so fast sogar noch das schnelle 0:3 kassiert hätten, wäre Pervan nicht nach Mukieles Hereingabe zur Stelle gewesen (30.). In der 33. Minute folgte dann aber der erste brandgefährliche Konter der Labbadia-Elf: Über Arnold gelangte das Leder zu Admir Mehmedi, der dieses zwar an RB-Keeper Peter Gulacsi, aber auch am rechten Pfosten vorbeispitzelte. Wenig später wurde Wout Weghorsts Schussversuch gerade noch von einem Leipziger Abwehrbein abgeblockt (40.). Die Wölfe hatten sich gefangen und entwickelten nun bis zum Halbzeitpfiff verstärkt eigenen Druck, ohne jedoch zum Anschluss zu kommen.

Pervan stark gegen Werner

Mit der Einwechslung von Daniel Ginczek für Renato Steffen wollte Labbadia dem zweiten Durchgang einen neuen Offensivimpuls geben. Der begann jedoch fast mit der schnellen Vorentscheidung für die Hausherren, doch Werner stand bei seinem vermeintlichen Treffer hauchzart im Abseits (46.). Auch der VfL kam wieder zu einer Gelegenheit: Ginczeks Direktabnahme nach Tisserand-Hereingabe landete aber genauso in Gulacsis Armen (51.) wie auf der anderen Seite die Abschlüsse Cunhas in denen Pervans (54., 66). Richtig stark reagierte der VfL-Schlussmann dann gegen Werners Versuch (70.).

RB verdient sich den Dreier

Die Führung der Gastgeber war verdient, keine Frage. Die Wölfe konnten sich kaum noch aus deren Umklammerung befreien und froh sein, nicht einen weiteren Treffer zu kassieren. Der eingewechselte Haidara zielte zu hoch (72.), Werner nur ganz knapp links vorbei (73.). So wäre fast noch einmal Hoffnung aufgekommen, doch Tisserand verpasste den Kopfballaufsetzer von John Anthony Brooks haarscharf (79.). Die letzten Großchancen vergab dann wieder auf der anderen Seite Werner (85., 87.) sowie Marcel Halstenberg (90.+3), auch weil Pervan glänzend reagierte. So blieb es am Ende beim verdienten 2:0-Erfolg Leipzigs.

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Konate, Mukiele, Halstenberg – Kampl (89. Demme), Sabitzer, Laimer, Forsberg (90. Smith-Rowe) – Cunha (69. Haidara), Werner

VfL Wolfsburg: Pervan – Tisserand, Knoche, Brooks, Roussillon – Guilavogui, Rexhbecaj (69. Klaus), Arnold (86. Malli), Steffen (46. Ginczek), Mehmedi – Weghorst

Tore: 1:0 Kampl (16.), 2:0 Werner (28.)

Gelbe Karte: Laimer / Guilavogui

Zuschauer: 41.212 am Samstagnachmittag in der Red Bull Arena

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

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