Oliver Glasner vor dee Trainerbank.
18.03.2021
Männer

„Weiter­machen, wo wir gegen Schalke aufgehört haben“

VfL Wolfsburg zu Gast bei Werder Bremen.

Oliver Glasner vor dee Trainerbank.

Vor der Länderspielpause sind die Wölfe am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga am Samstag, 20. März, bei Werder Bremen zu Gast (Anstoß um 15.30 Uhr). Für den VfL rückt die Champions-League-Teilnahme 2020/2021 immer näher. Durch den 5:0-Kantersieg am vergangenen Spieltag in der Volkswagen Arena gegen das Tabellenschlusslicht FC Schalke 04 erhöhten die Grün-Weißen ihr Konto auf 48 Punkte. Nach wie vor beträgt der Vorsprung auf den Fünftplatzierten sechs Zähler. Am Samstag will das Team von Coach Oliver Glasner den nächsten Schritt an der Weser machen. Allerdings wartet mit den Hanseaten ein Gastgeber mit aufsteigender Form, der den Tabellenkeller in den letzten Wochen Stück für Stück hinter sich lassen konnte. Wie der VfL-Cheftrainer den Gegner einschätzt, darüber sprach der Österreicher auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag ebenso wie über…

… die emotionale Atmosphäre abseits des Platzes an der Weser: Ja, beim letzten Auswärtsspiel war es ähnlich und auch ein Thema. Wenn das Spiel aber wieder mit dem gleichen Resultat endet, dann ist es alles gut zu verkraften und völlig ok. Jede Bank, jeder Verein versucht, seine Mannschaft bestens zu unterstützen. Ich gehe davon aus, dass alles im Rahmen des Fair Play sein wird. Außerdem ist entscheidend, was die Jungs auf dem Platz machen.

… ein ähnlich turbulentes Spiel wie in der Hinrunde: Wenn wir gewinnen, ist mir jedes Resultat Recht. Es ist unser Ziel, in Bremen drei Punkte zu holen. Der Gastgeber agiert kompakt, schaltet dann blitzschnell um und hat viele Möglichkeiten in der Offensive. Daher erwarte ich ein ähnliches Spiel, wie wir es zu Hause hatten, wobei wir weniger Fehler machen sollten. In der Volkswagen Arena waren die Bremer sehr effektiv. Aus ihren drei Abschlüssen resultierten drei Treffer. Auf der anderen Seite wünsche ich mir, dass wir offensiv ähnlich agieren und wieder schöne Tore erzielen.

… die Bremer Spielweise: Ihre aktuelle Spielweise war eine Analyse aus ihrer schwierigen letzten Saison, wo sie einen anderen Ansatz gewählt, aber gemerkt haben, dass sie dann Probleme bekommen können. Ich finde das richtig, aus der Analyse vielleicht auch einmal die eigene Spielanlage zu verändern. Es ist schwer, gegen sie Lücken zu finden. Außerdem haben sie das Personal, um auf Konter zu spielen. Gegen Bayern München haben sie auch fußballerische Lösungen im eigenen Ballbesitz gefunden. Ich denke, wir werden uns nichts schenken. Wir wollen da weitermachen, wo wir gegen Schalke aufgehört haben, indem wir den Gegner unter Druck setzen und zu Fehler zwingen.

… den einen fehlenden Punkt, um das Vorjahresergebnis einzustellen: Wir haben in jeder Halbserie mehr Punkte geholt als in der davor. In dieser Halbserie wollen wir ebenfalls mehr Punkte einfahren – das ist eine große Aufgabe. Durch das bittere Ausscheiden in Athen haben uns viele Trainingseinheiten in unserer Entwicklung geholfen. Daher war das Ziel klar, in dieser Saison mehr Punkte einzufahren als in der letzten Spielzeit.

… die Personalsituation: Marin Pongracic hat Probleme mit seiner Wade. Er hat einen kleinen Muskelfaserriss und wird ausfallen. Kevin Mabu hatte Probleme im Oberschenkel, aber er hat heute wieder komplett mit der Mannschaft trainiert, so dass er in Bremen zur Verfügung steht. Renato Steffen und Paulo Otavio fallen definitiv aus. Hinter dem Einsatz von Jeffrey Bruma steht noch ein kleines Fragezeichen, er hatte sich am Sprunggelenk verletzt.

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