VfL-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner klatscht sich mit seinen Co-Trainern ab und jubelt.
06.02.2021
Männer

„Nichts anbrennen lassen“

Oliver Glasner lobt die „gute Spielkontrolle“ seiner Spieler.

VfL-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner klatscht sich mit seinen Co-Trainern ab und jubelt.

Viermal lag das Leder im Augsburger Gehäuse, immerhin zwei der Treffer zählten letztlich für den überlegenen VfL. Somit bleiben die Wölfe nach dem 2:0-Auswärtserfolg bei den Fuggerstädtern nicht nur aussichtsreich im Rennen um die Champions-League-Plätze, sondern haben gleichzeitig mit dem vierten Liga-Sieg in Folge ohne Gegentor einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Während FCA-Chefcoach Heiko Herrlich den eigenen vergebenen Möglichkeiten der ersten halben Stunde nachtrauert, machte VfL-Cheftrainer Oliver Glasner seinen Schützlingen vor allem für die konzentrierte Phase nach dem aberkannten zweiten Treffer, einem möglichen „Game Changer“ ein „Riesenkompliment“. Am verdienten Sieg der Wölfe gab es für beide Trainer keinen Zweifel.

Die Trainerstimmen

Oliver Glasner: Über 90 Minuten war das ein absolut verdienter Sieg von uns. Das war heute eine tolle Mannschaftsleistung. Wir haben am Anfang ein bisschen Probleme gehabt und zu einfach die Bälle verloren. Da haben wir zu viele Fehler gemacht. Nach 20, 25 Minuten haben wir das Spiel dann gut in den Griff bekommen und ein sehr, sehr schönes Führungstor erzielt. In der zweiten Halbzeit hatte ich von draußen das Gefühl, dass wir sehr gute Spielkontrolle hatten. Ich möchte der Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen:  Als wir das 2:0 nachlegen und uns alle freuen, und das Tor wegen knappen Abseits zurückgenommen wird, kann das ein Game Changer sein. Aber die Jungs haben nichts anbrennen lassen, haben genauso weitergemacht und ein paar Minuten später das zweite Tor erzielt.

Heiko Herrlich: Der Sieg geht absolut in Ordnung und ist hochverdient für Wolfsburg. Trotzdem haben wir die ersten 30 Minuten sehr gut bestritten und haben auch nach elf Minuten die erste Chance durch Flo Niederlechner, der seinen Körper vielleicht ein bisschen besser einsetzen muss, um vorm gegnerischen Tor zu stehen. Wenn du solche Möglichkeiten wie diese und die von Andre Hahn und Daniel Caligiuri hast, musst du eine von ihnen nutzen, wenn du etwas mitnehmen möchtest. Ärgerlich ist, wie das 0:1 fällt, da wir eigentlich eine Überzahlsituation am Flügel haben. Ich will nicht wissen, was passiert wäre, wenn der Ball auf Gumny durchgesteckt worden wäre. Das ist eigentlich eine Großchance – und im Umschaltspiel macht Wolfsburg dann ein Super-Tor. Da spielen sie mit wenig Kontakten schnell nach vorne und wir haben überhaupt keine gute Restverteidigung gehabt. Das war einfach ärgerlich. Auch das zweite Tor fällt nach einem Ballverlust, den wir hätten vermeiden können oder müssen. Danach haben wir natürlich versucht, höher anzulaufen und vorne ein bisschen aggressiver zu sein. Wir haben Räume frei gegeben und zweimal Glück mit dem Video-Schiedsrichter. In der zweiten Halbzeit hat uns die Durchschlagskraft gefehlt, um noch einmal den Anschluss zu finden.

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