15.02.2019
Männer

„Kaum Gründe für große Veränderungen“

Wölfe empfangen den FSV Mainz 05.

Vor fast genau einem Jahr – am 20. Februar 2018 – übernahm Bruno Labbadia das Amt des Cheftrainers beim VfL Wolfsburg. Nur drei Tage später stand Labbadia erstmals in einem Bundesliga-Spiel der Wölfe an der Seitenlinie. Der Gegner damals: der 1. FSV Mainz 05 (1:1-Unentschieden). Fast exakt zwölf Monate später am morgigen Samstag, 16. Februar (Anstoß um 15.30 Uhr), kommt es zur Neuauflage dieses Duells. Dabei soll – geht es nach dem Wunsch des Wölfe-Coachs und seiner Spieler – dieses Mal jedoch ein Sieg herausspringen. Ein Sieg, der auch eine kuriose Serie beenden würde: Sechsmal in Folge teilten sich die Kontrahenten nun bereits die Punkte. Ein weiteres Unentschieden würde die Einstellung des Bundesliga-Rekords bedeuten. Bei der Pressekonferenz am Freitagmittag sprach Labbadia über…

… Admir Mehmedis mögliches Comeback: Admir konnte jetzt zwei Einheiten am Stück absolvieren. Es scheint so zu sein, dass er zur Verfügung steht. Aber wir müssen den heutigen Tag nochmal abwarten. Er hat relativ wenig Spiele im zurückliegenden Jahr machen können und das ist schade. Normalerweise hatte er in seiner Historie gar nicht so viele Verletzungen. Wir hoffen, dass wir ihn nun stabil bekommen.

… die Bedeutung der Offensiv-Leistung beim 3:3 in Freiburg: Wenn dir ein Torjäger verletzungsbedingt fehlt, dann ist es immer schwerer. Das sieht man auch bei anderen Mannschaften. Wir haben versucht, dies mit den Stärken der anderen zu kompensieren. Tore geben dir dann Auftrieb und das sieht man beispielweise an Renato Steffen. Er hat in den letzten Wochen sehr viel gearbeitet und sich damit endlich belohnt. Oder Josip Brekalo, der ein super Spiel gemacht und eine Vorlage beigesteuert hat. Das hilft jedem Spieler, aber vor allem uns als Mannschaft.

… mögliche Änderungen: Wir schauen immer, wie die Trainingsleistungen der Woche aussehen oder ob sich jemand müde fühlt. Aber wir haben ein sehr ordentliches Spiel in Freiburg gemacht, waren vor allem in der zweiten Hälfte sehr dominant. Von daher gibt es kaum Gründe für große Veränderungen.

… den Gegner: Beide Mannschaften spielen eine ordentliche Saison. Mainz macht einen sehr stabilen Eindruck, auch wenn die letzten Spiele nicht so positiv waren. Der FSV ist ein Team, was weiß, was es zu tun hat, um in der Liga zu bestehen. Sie gehen mit hoher Intensität zu Werke, hatten auch bei der Niederlage gegen Leverkusen einige gute Chancen und deswegen erwarte ich morgen ein Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden. Insgesamt ist es eine Mannschaft, die wir erstmal knacken müssen.

… die Besonderheit der Partie: Es ist ein Bundesliga-Spiel und das ist immer etwas Besonderes. Gefühlt kommt es mir vor, als wäre ich schon viel länger als ein Jahr hier. Es war bisher eine intensive Zeit, in der wir viel gemeinsam erlebt haben.

Wölfe TV: Die PK im Re-Live

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