25.06.2019
Männer

Individuelle Spitzenwerte

Statistik 2018/2019, Part II: Rekordmarken der Spieler.

Nach zwei Spielzeiten, die jeweils mit der Relegations-Rettung endeten, starteten die Wölfe in der vergangenen Saison 2018/2019 wieder durch und schafften am Ende sogar mit furiosem Abschluss den Einzug in das internationale Geschäft. Bevor die Grün-Weißen am 30. Juni mit der Vorbereitung beginnen, wird noch einmal auf interessante Rekorde, Zahlen und Statistiken aus der vergangenen Spielzeit zurückgeblickt. Der zweite Teil fokussiert sich auf spannende individuelle Werte des Wolfsrudels.

Ständiger Gefahrenherd Weghorst...

Was für ein Neuzugang! Mit Wout Weghorst ist den sportlichen Verantwortlichen des VfL im vergangenen Sommer ein echter Coup gelungen. Der 26 Jahre alte Sturmtank der Wölfe konnte am Ende der Spielzeit auf sensationelle 24 Torbeteiligungen (17 Treffer, sieben Assists) zurückschauen. So viele hatte zuletzt der heutige ManCity-Star Kevin De Bruyne im Wölfe-Trikot verbuchen können – in der Saison 2014/2015 war der Belgier an 30 Treffern der Grün-Weißen beteiligt. Der Niederländer Weghorst belegte mit seiner Marke gleichauf mit dem Frankfurter Sebastien Haller Rang vier der Bundesliga-Scorerwertung. Ligaweit vorne: Robert Lewandowski (FC Bayern München) mit 29 Torbeteiligungen. 

…auf den Spuren des Meisterschafts-Traumpaars

Im internen Vergleich ist Weghorst der dritte Grün-Weiße, der die Saison-Treffermarke von 17 erreichen konnte. Das gelang zuvor nur dem Sensations-Angriffsduo Grafite (28) und Edin Dzeko (26) im Meisterjahr 2008/2009. Letzterem gelang im Folgejahr 2009/2010 als Torschützenkönig mit diesmal 22 Toren noch einmal das gleiche Kunststück. Und auch bei der Anzahl der Dreierpacks wandelte die aktuelle Nummer 9 in der vergangenen Saison auf den Spuren des legendären Duos. Wie Grafite und Dzeko im Meisterschaftsjahr traf auch Weghorst gleich in zwei Partien dreimal.

Senkrechtstarter Rexhbecaj

Stammplatz erobert: Gleich 28 Mal schaffte es Eigengewächs Elvis Rexhbecaj in der vergangenen Spielzeit in die Startformation der Wölfe. Damit hat der 21-jährige Mittelfeldspieler den Durchbruch geschafft und ist zu einem echten Leistungsträger gereift. Einen auch persönlichen Höhepunkt erlebte der Deutsch-Albaner beim fulminanten 8:1-Saisonabschluss gegen Augsburg, als ihm nicht nur sein zweiter Saisontreffer gelang, sondern zudem ein Assist. Damit war der normalerweise eher defensiv ausgerichtete Rexhbecaj in diesen 90 Minuten an exakt so vielen Treffern beteiligt wie in den 27 Partien zuvor.

Schwer zu stoppender Arnold

Mit Maximilian Arnold präsentierte sich auch ein weiteres VfL-Eigengewächs in der Saison 2018/2019 bärenstark. Seine beeindruckende Präsenz wird nicht nur durch seine sechs Torvorlagen untermauert – damit verdoppelte der 25-Jährige seinen bisherigen Saison-Bestwert (2016/2017). Mit 81 gegnerischen Attacken war er gleichzeitig der meistgefoulte Spieler aller Bundesliga-Teams.

Der große Rückhalt Casteels

Auch wenn sein Ersatz Pavao Pervan in der Schlussphase der Saison ihn glänzend ersetzen konnte, an Koen Casteels gab es kein Vorbeikommen. Weder intern für den Österreicher, noch für immer wieder verzweifelnde gegnerische Angreifer. Lohn der Mühen: In keiner Bundesliga-Spielzeit hielt Casteels häufiger die Null als in der jüngsten. Achtmal blieb sein Kasten sauber, damit gelang dem Belgier das Kunststück, die Spitzenwerte der vorherigen beiden Spielzeiten einzustellen. Im Schnitt kassierte der 27-Jährige nur alle 59 Minuten ein Gegentor – das ist neuer persönlicher Bestwert im Trikot des VfL. Wie in der Vorsaison verschuldete Casteels dabei kein einziges Gegentor durch einen individuellen Fehler – das schafften in der zurückliegenden Bundesliga-Saison bei mindestens 20 Einsätzen nur vier weitere Torhüter. Abgerundet werden seine Erfolgswerte durch seinen Ruf als „Elfmetertöter“: Der VfL-Keeper parierte am vierten Spieltag den Elfmeter von Freiburgs Nils Petersen – sein insgesamt siebter parierter Strafstoß im Oberhaus. Eine höhere Quote hat derzeit lediglich Schalkes Schlussmann Ralf Fähmann (neun).

Auch Knoche und Mehmedi glänzen

Auch weiteren Akteuren der Wölfe gelang es, an eigenen Rekordmarken zu kratzen. So erzielte Innenverteidiger Robin Knoche, ebenfalls beim VfL ausgebildet, drei Saisontreffer. Das war ihm zuvor nur vor fünf Jahren in der Spielzeit 2013/2014 gelungen. Komplett angekommen bei den Grün-Weißen ist der in der Winterpause 2017/2018 zum VfL gestoßene Admir Mehmedi. Die Schweizer Offensivkraft zeigte immer wieder seine Kreativität und glänzte mit fünf Torvorlagen – exakt die bisherige Bestmarke des Schweizers, die er in der Saison 2015/2016 im Trikot von Bayer 04 Leverkusen aufgestellt hatte.

Hinweis: Grundlage sind die offiziellen Saisonstatistiken der Deutschen Fußball Liga (DFL)

Statistik, Teil I: Mannschaftswerte  

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