Oliver Glasner lächelt mit verschränkten Armen.
27.11.2020
Männer

„Ein wildes Spiel“

Glücklicher Oliver Glasner nach dem Flutlicht-Torfest gegen Werder.

Oliver Glasner lächelt mit verschränkten Armen.

Eine enge Auseinandersetzung hatte man von den Remis-Königen der Liga durchaus erwarten dürfen. Aber wer hätte mit solch einem Ritt gerechnet? Im Volldampfmodus hauten sich die Wölfe und Werder Bremen am Freitagabend schon vor der Pause die Bälle um die Ohren und ließen letztlich bis in die fünfte Minute der Nachspielzeit nicht mehr voneinander ab. Was den VfL zum verdienten Sieger machte, war vor allem seine starke Moral. Einen Rückstand und zwei Ausgleichstreffer, den letzten auch noch per Eigentor, mussten die Grün-Weißen schlucken, schufteten aber so lange weiter, bis die dritte eigene Führung endlich zum dreifachen Punktgewinn reichte. Auch der VfL-Cheftrainer musste sich nach Abpfiff erst einmal schütteln. Anschließend zollte er seiner Mannschaft für ihre Willensleistung Respekt. Die Trainerstimmen:

Oliver Glasner: Sehr schade, dass das Stadion nicht voll sein konnte. Gerade bei diesem Spielverlauf wäre hier richtig was los gewesen. Ansonsten bin ich sehr zufrieden, dass wir gewinnen konnten. Es war ein wildes Spiel. Nach einem ersten Fehler von uns stand es 0:1, doch wir sind super zurückgekommen, haben mit dem zweiten Fehler den Ausgleich kassiert und dann wieder eine tolle Reaktion gezeigt. Dann kommen wir aus der Halbzeit und plötzlich steht es 3:3. Das war schwierig für die Mannschaft, die so viel investiert hatte, um zurückzukommen. Aber sie hat weiter an sich geglaubt, wollte den Sieg unbedingt erzwingen, und so kam es dann mit einer tollen Aktion zum vierten Tor, ehe wir ganz am Ende mit dem fünften Treffer diese starke Leistung noch abrunden konnten. Gratulation an meine Spieler, dass sie heute wieder so performt haben.

Florian Kohfeldt: Ich denke, es gibt zwei Sichten. Erstens die eines Fußballfans, der heute viel Spaß hatte, ein wahnsinnig intensives Spiel in beide Richtungen erlebt hat und zwei leidenschaftliche Mannschaften. Und zweitens die fachlich-analytische Sicht. Die fällt so aus, dass wir nach dem 1:0 eigentlich alle Vorteile auf unserer Seite hatten. Dann aber hat sich das Spiel gegen uns entschieden. Was wir in den letzten Wochen extrem gut gemacht hatten, etwa das Zweikampfverhalten, das haben wir diesmal nicht so gut hinbekommen und haben außerdem dumme Gegentore kassiert. Offensiv war dies einer unserer stärksten Auftritte. Trotzdem ärgern wir uns sehr über diese Niederlage, weil sie definitiv nicht notwendig war.

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