VfL Wolfsburg Cheftrainer Oliver Glasner steht mit den Spielern Jannick Gerhardt und Anthony Brooks auf dem Spielfeld.
17.02.2021
Männer

„Zufrieden mit der Einstellung“

Wölfe gastieren am Freitagabend bei Arminia Bielefeld.

VfL Wolfsburg Cheftrainer Oliver Glasner steht mit den Spielern Jannick Gerhardt und Anthony Brooks auf dem Spielfeld.

Flutlicht an und auf in den 22. Bundesliga-Spieltag: Bereits am Freitagabend, 19. Februar (Anstoß um 20.30 Uhr, Live bei DAZN), gastieren die Wölfe beim Aufsteiger Arminia Bielefeld und eröffnen somit den Spieltag. Dabei liegt das letzte Bundesliga-Duell zwischen den Arminen und dem VfL auf der Bielefelder Alm bereits einige Jahre zurück, ist aber dennoch mit positiven Erinnerungen behaftet. In der Saison 2008/2009 trat die spätere Meisterelf zuletzt zu einem Bundesliga-Spiel in Bielefeld an und konnte sich durch Tore von Christian Gentner (19. Spielminute), Grafite (50.) und Ashkan Dejagah (87.) letztlich einen 3:0-Auswärtssieg sichern. Ein Ergebnis, dass VfL-Cheftrainer Oliver Glasner mehr als eine Dekade später freilich gern wieder einfahren würde. Während es für den VfL um wichtige Zähler im Kampf um die internationalen Plätze geht, wollen die Bielefelder nach dem 3:3-Achtungserfolg beim Rekordmeister FC Bayern München weiter in der Erfolgsspur bleiben.

Vor dem Duell stellte sich Glasner wie gewohnt per Videoschalte den Fragen der Journalisten und sprach unter anderem über…

…den möglicherweise gewachsenen Respekt nach dem 3:3-Remis der Bielefelder in München: Unsere Herangehensweise ist immer gleich. Wir fahren nach Bielefeld und wollen dort drei Punkte holen. Wir wissen, dass uns Bielefeld alles abverlangen wird. Der Respekt war auch vorher groß. Auch zu Hause hatten wir das Spiel lange unter Kontrolle und haben trotzdem nach dem Anschluss hintenheraus Probleme bekommen. Die Bielefelder zeigen immer wieder, dass sie eine gute Mannschaft sind und auch in der Lage, Tore zu schießen. Es bedurfte also dieses 3:3 nicht, um den nötigen Respekt zu haben.

…die Personalsituation: Alle Spieler sind fit und einsatzfähig. Wir können wieder aus dem Vollen schöpfen. Es ist momentan auch aus personeller Sicht eine sehr positive Phase.

…mögliche Wechsel in der Startformation: Ich lege mich heute natürlich noch nicht fest, aber ich sage schon einmal, dass mit acht Wechseln nicht zu rechnen ist.

…die Stärken des Gegners: Die Bielefelder zeichnet aus, dass sie nach vorne spielen. Das haben sie auch in München gezeigt. Sie werden keinen Beton anrühren. Sie sind eine Mannschaft, die schnell und gradlinig in die Spitze spielt. Da benötigen wir eine gute Absicherung in der Tiefe.

…die Fortschritte der eigenen Mannschaft: Wir haben uns in allen Bereichen verbessert. Gegen Gladbach, die in der Regel den Ball mehr haben, hatten wir im zweiten Durchgang 60 Prozent Ballbesitz. Wir waren da sehr dominant und haben den Jungs in der Analyse auch gezeigt, weshalb das so gut geklappt hat. Wir waren einfach unglaublich aggressiv im Gegenpressing und haben Gladbach keine Zeit gegeben, sich zu befreien. Es wird auch in Bielefeld wichtig sein, dass wir genau die gleiche Intensität an den Tag legen. Obendrein brauchen wir in der Offensive gute Lösungen, das können wir sicher besser als wir es gegen die Borussia gemacht haben.

…die Spieler, die wie Josuha Guilavogui aktuell weniger Einsatzzeiten haben: Es gibt einige Spieler, die für uns bereits tolle Leistungen gezeigt haben, aber im Moment auf der Bank sitzen. Auch mit Josuha Guilavogui habe ich offen gesprochen. Wichtig ist der ehrliche Umgang miteinander. Er ist und bleibt unser Kapitän und ist sehr wichtig. Wir haben jetzt auch vier Spieler, die mit vier gelben Karten vorbelastet sind und da werden sich irgendwann auch Chancen ergeben. Josh macht es super und ich bin froh, einen solchen Kapitän zu haben. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung der gesamten Mannschaft. Niemand lässt sich hängen. Jeder zeigt mit Leistungen, dass er bereit ist. Jede Trainingseinheit beobachten wir die Jungs und es sind alle nah dran. Wir spornen uns alle zu Höchstleistungen an und haben ein Klima, was sich sehr positiv auf unsere Leistungen auswirkt. 

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