20.02.2019
eSport

„Will in die K.-o.-Phase einziehen“

VfL-E-Sport-Talent Benedikt Bauer startet beim FUT Champions Cup in Atlanta.

Vom 22. bis zum 24. Februar misst sich die Elite des Fifa-E-Sport beim FUT Champions Cup in Atlanta. Dabei tritt auch ein VfL-E-Sportler die Reise über den großen Teich an. Wolves E-Academy-Talent Benedikt Bauer geht beim Turnier in der Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia an den Start und vertritt die grün-weißen Farben. Im Vorfeld des großen Auftritts stellte sich das Wölfe-Talent noch einem Kurz-Interview. 

Hallo Benedikt, am Freitag startet der FUT Champions Cup in Atlanta und du trittst dort für den VfL an. Wie hast du dich auf dieses Turnier vorbereitet?

Benedikt Bauer: Vor drei Wochen kam in Fifa 19 ein neuer Patch raus, der die Schussmechanik komplett verändert hat. Deswegen habe ich die letzten Wochen sehr viel Division Rivals gespielt und auch intensiv mit E-Sport-Kollegen trainiert, um meine Spielweise schnellstmöglich anzupassen.

Welche persönlichen Ziele steckst du dir für den FUT Champions Cup in Atlanta?

Benedikt: Zu Beginn des Turniers muss man in der Gruppenphase im sogenannten „Swiss System“ spielen. Das bedeutet jeder in der Gruppe spielt gegen jeden, aber die Gegner werden je nach Stärke erst nach jeder Partie zugelost. So muss man sich durch den ersten Tag kämpfen. Diese Phase will ich auf jeden Fall überstehen und in die K.o. Phase einziehen, um genug Punkte für die Weltrangliste zu sammeln.

Wer ist aus deiner Sicht Turnier-Favorit?

Benedikt: Der Favorit ist aus meiner Sicht ganz klar „F2Tekkz“. Er ist mit Abstand der konstanteste Spieler in Fifa 19 und steht auch verdientermaßen an Platz 1 der Weltrangliste.

Wie groß ist die Aufregung vor dem Turnier?

Benedikt: Die Aufregung ist gar nicht so groß, da es ja mittlerweile schon mein zweites internationales Turnier ist. Jedoch mache ich mir selbst ziemlich viel Druck, weil ich unbedingt die Playoffs erreichen will und deswegen in Atlanta gut performen muss.

Logo der eSport Academy des VfL Wolfsburg.

Zuletzt hattest du beim FUT Champions Cup in London mit Benedikt Saltzer noch einen erfahrenen Teamkameraden an deiner Seite. Dieses Mal trittst du als einziger VfL-E-Sportler in Atlanta an. Wie groß ist die Umstellung?

Benedikt: Die Umstellung ist nicht sehr groß, da sich jeder Spieler bei so einem Turnier auf sich selber konzentrieren muss. Ich habe glücklicherweise meinen Trainer dabei, der mir auch viele hilfreiche Tipps geben kann, was bei engen Partien oft den Unterschied macht.

In London war leider nach der Gruppenphase schon Schluss für dich. Hast du dennoch etwas mitgenommen, dass dir jetzt helfen könnte?

Benedikt: In London konnte ich einiges an Erfahrung mitnehmen. Ich bin damals ziemlich gut in das Turnier gestartet, wodurch bei mir ein bisschen die Konzentration verloren ging. In Atlanta werde ich auf jeden Fall keinen Gegner unterschätzen und mich auf jedes Spiel voll fokussieren.

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