VfL-Wolfsburg-Stürmer Wour Weghorst schießt aufs Augsburger Tor.
04.10.2020
Männer

Drittes Remis in Folge

Wölfe trennen sich mit 0:0 vom FC Augsburg.

VfL-Wolfsburg-Stürmer Wour Weghorst schießt aufs Augsburger Tor.

Vor rund 5.000 Zuschauern spielte der VfL Wolfsburg am Sonntagnachmittag zum dritten Mal in Serie in der Bundesliga unentschieden. Die Grün-Weißen trennten sich vom FC Augsburg torlos mit 0:0. Ein Treffer von Josip Brekalo in der 28. Spielminute wurde nach Hinweis durch den Videoschiedsrichter wegen einer vorherigen Abseitsstellung aberkannt (28.). Zwar drückten die Hausherren vor allem im zweiten Durchgang auf ein Tor, in ihren Aktionen fehlte aber der entscheidende Moment, sodass nach drei Spieltagen drei Punkte auf dem Konto der Wölfe stehen. Nach der Länderspielpause geht es für die Niedersachsen am vierten Spieltag mit der Auswärtspartie am Samstagabend bei Borussia Mönchengladbach weiter (17. Oktober, 20.30 Uhr).

Casteels zurück im Tor

Nach dem bitteren Aus in der UEFA Europa League veränderte Cheftrainer Oliver Glasner seine Elf auf zwei Positionen. Keeper Koen Casteeles kehrte wieder ins Tor zurück. Außerdem spielte John Anthony Brooks für Renato Steffen. Neuzugang Ridle Baku saß vorerst auf der Bank. Bei den Gästen gab es nach dem 2:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund keine personellen Veränderungen. Verzichten mussten die Fuggerstädter jedoch auf den erkrankten Coach Heiko Herrlich. Für ihn übernahm FCA-Assistenztrainer Iraklis Metaxas. Vor dem Anpfiff verabschiedete VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke Ex-Wolf Felix Uduokhai. Von 2017 bis 2019 absolvierte der 23-Jährige 30 Bundesliga-Spiele (ein Tor) für die Niedersachsen.

Brekalo-Treffer zählt nicht

VfL-Stürmer Wout Weghorst hatte die erste Großchance in dieser Partie. Nach einem Zuspiel von Paulo Otavio zog der Niederländer in der Mitte direkt ab, doch FCA-Torwart Rafal Gikiewicz parierte den Schuss aus knapp zehn Metern (7.). Auf der anderen Seite traf Michael Gregoritsch nach einem Konter nur das Außennetz (11.). In der ersten Viertelstunde entwickelte sich eine muntere Partie, beide Mannschaften spielten nach vorne und kamen zu ihren Abschlüssen. Die Hausherren versuchten es immer wieder über die Außen – noch fehlte aber der finale Pass. Für die Gäste hatte Florian Niederlechner die Führung auf dem Fuß, doch allein vor Casteels verkürzte dieser die Ecke und zwang den Augsburger damit zu einem Fehlpass (21.). Wenige Minuten später fiel das erste Tor des Tages durch Brekalo. Der kroatische Nationalspieler hatte sich durchgesetzt und aus der Distanz flach ins linke Eck eingenetzt (28.). Die Grün-Weißen jubelten, bis der Videoschiedsrichter eingriff und das Tor aufgrund einer Abseitsstellung aberkannte. Bis auf einen Fernschuss von Josuha Guilavogui (36.), einen Kopfball von Maxence Lacroix (39.) nach einer Ecke und einem Freistoß von Maximilian Arnold (45.) passierte bis zur Pause nichts Nennenswertes. Es ging mit dem 0:0 in die Kabine.

VfL-Wolfsburg-Spieler Josip Brekalo schießt den Ball auf Tor.

Wölfen fehlt Kleinigkeit

Nachdem Seitenwechsel meldete sich der VfL mit einer tollen Möglichkeit durch Admir Mehmedi zurück, der aus zehn Metern völlig frei abzog und am starken Gikiewicz scheiterte (54.). In der Folge reagierte Herrlich-Vertreter Metaxas und brachte mit Ruben Vargas, Fredrik Jensen und Alfred Finnbogason gleich drei neue Spieler. Inzwischen spielten die Wölfe fast nur noch auf das Tor der Augsburger, ließen allerdings die letzte Durchschlagskraft vermissen, während die Gäste sich fast ausschließlich auf ihre Defensivarbeit konzentrierten und durch Konter einige Nadelstiche setzten. Erneut prüfte Brekalo den FCA-Schlussmann mit rechts, der aber auch diesen wuchtigen Abschluss aus rund 17 Metern abwehren konnte (69.).  In der 72. Spielminute gab Baku sein Debüt im Trikot der Grün-Weißen, die weiterhin den Weg nach vorn suchten. Der eingewechselte Gerhardt schoss knapp am rechten Pfosten vorbei, während Casteels auf der anderen Seite sein ganzes Können zeigen musste, als Finnbogason vor ihm auftauchte. In letzter Sekunde parierte der Belgier mit seinem linken Fuß (84.). In der Nachspielzeit drückte die Glasner-Elf auf eine Entscheidung. Die letzte Möglichkeit hatte Brooks mit einem Kopfball, der jedoch nicht aufs Tor kam – somit gab es an Sonntagsnachmittag keine Treffer in der Volkswagen Arena.

VfL Wolfsburg: Casteels – Roussillon (72. Baku), Lacroix, Brooks, Otavio – Guilavogui, Arnold, Mehmedi (72. Ginczek), Schlager (63. Gerhardt), Brekalo – Weghorst

FC Augsburg: Gikiewicz – Framberger, Gouweleeuw, Uduokhai, Iago – Khedira (72. Strobl), Gruezo (90. Oxford), Hahn (57. Vargas), Caligiuri, Gregoritsch (57. Jensen) – Niederlechner (57. Finnbogason)

Tore: keine

Gelbe Karte: - / Gouweleeuw

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 4.632 am Sonntagnachmittag (4. Oktober) in der Volkswagen Arena

Alle Infos zur Partie im Matchcenter

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