VfL Wolfsburg Spieler Mehmedi und Arnold kämpfen gegen einen Dortmunder um den Ball.
23.05.2020
Männer

Serie gerissen

Wölfe unterliegen Borussia Dortmund mit 0:2.

VfL Wolfsburg Spieler Mehmedi und Arnold kämpfen gegen einen Dortmunder um den Ball.

Im ersten VfL-Heimspiel nach der Corona-Zwangspause musste sich die Elf von Cheftrainer Olive Glasner Vizemeister Borussia Dortmund mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. In Durchgang eins gab es auf beiden Seiten nahezu keine Aktionen in Strafraumnähe. Mit der ersten echten Chance gingen die Gäste jedoch durch Raphael Guerreiro in der 32. Spielminute 1:0 in Führung. Bis zur Pause gaben die Schwarz-Gelben die Kontrolle nicht aus der Hand – erst nach dem Seitenwechsel wurde Wolfsburg aktiver und kam besser in diese Partie. Ein Lattenschuss von Renato Steffen sorgte für ein offensives Signal, ehe der BVB wieder mehr fürs Spiel tat und durch Achraf Hakimi den 2:0-Endstand herstellte (78.). Für den VfL war es die erste Niederlage nach zuvor sieben ungeschlagenen Partien.
              
Weiter geht es für die Niedersachsen mit einer Englischen Woche. Bereits am Dienstag, 26. Mai, gastieren sie bei Bayer 04 Leverkusen.  Anpfiff ist um 20.30 Uhr.

Ginczek macht sein 100. Bundesligaspiel

Nach dem 2:1-Sieg beim FC Augsburg nahm Glasner drei Veränderungen vor. Anstelle des verletzten Paulo Otavio, rückte Jerome Roussillon in die Startelf. Für Josip Brekalo und Joao Victor spielten Daniel Ginczek, der sein 100. Bundesligaspiel absolvierte, und Wout Weghorst nach seiner abgesessenen Gelbsperre als Doppelspitze von Beginn an. Auf Dortmunder Seite sah Coach Lucien Favre keinen Grund, sein Team nach dem erfolgreichen Revierderby gegen den FC Schalke 04 umzustellen und vertraute somit der gleichen Elf wie am vergangenen Spieltag.

VfL Wolfsburg Spieler Mbabu am Ball, neben ihm bedrängt ihn ein Dortmunder von der rechten Seite.

Erster Angriff, erstes Tor

Die Wölfe begannen im 4-4-2 und fanden gut in die Partie. Auch die Gäste bemühten sich um die Spielkontrolle – beide Teams gingen jedoch noch nicht das große Risiko. Erst nach 16 Minuten gab es durch Thorgan Hazard den ersten zaghaften Torschuss in dieser Partie. Bei seinem Versuch aus knapp 18 Metern fehlte jedoch die Präzession. Insgesamt ließ der VfL in der Defensive kaum etwas zu und agierte in seinem Abwehrverhalten äußerst sicher. Schließlich war es Weghorst, der per Kopfball zu seinem ersten Abschluss kam. Eine Flanke von Admir Mehmedi erreichte den Niederländer, der den Ball aus spitzem Winkel aber nicht gefährlich aufs Tor bringen konnte (25.).  Treffsicherer zeigte sich Guerreiro auf der anderen Seite. Als der BVB sich über Hakimi, Julian Brandt und Hazard auf der rechten Seite durchkombinierte, fehlte den Grün-Weißen die letzte Konzentration. Der Belgier passte den Ball von der Grundlinie quer auf den zweiten Pfosten und Guerreiro musste nur noch den Fuß hinhalten, um die Kugel zum 1:0 ins Tor zu schieben (32.). Nach dem Gegentreffer zeigten die Niedersachsen zu wenig Bewegung in ihrem Offensivspiel, so dass es mit der knappen Dortmunder Führung in die Pause ging.

Steffen an die Latte

Gleich nach dem Seitenwechsel sorgte der Gastgeber für ein erstes Ausrufezeichen, als Steffen frei vor BVB-Keeper Roman Bürki auftauchte und seinen Linksschuss an die Latte setzte (48.). Der VfL kam engagiert aus der Kabine, griff die Dortmunder früh an und ging ins Pressing. In dieser Phase spielten die Grün-Weißen mutig nach vorn und waren aktiver als in Durchgang eins. Erneut nahm Steffen mit einem wuchtigen Linksschuss Maß, den Bürki mit der Faust abwehren konnte (63.). Die Wölfe machten weiter Dampf, während die Schwarz-Gelben erst in der 72. Minute ihren ersten Torschuss in Halbzeit zwei abgaben und fortan wieder mehr fürs Spiel taten. Prompt fiel nach einem BVB-Konter der zweite Treffer des Tages: Hakimi legte das Leder von der rechten Seite ins lange Eck an VfL-Keeper Koen Casteels vorbei (78.). Kurz darauf musste der eingewechselte Felix Klaus den Rasen wieder verlassen. Nach einem Foul an Manuel Akanji sah er – unter Zuhilfenahme des Videobeweises – die Rote Karte (82.). Spätestens jetzt war die Luft raus und der BVB spielte diese Partie routiniert zu Ende.

VfL Wolfsburg: Casteels – Mbabu, Pongracic, Brooks, Roussillon (64. Klaus) – Schlager, Arnold, Steffen, Mehmedi (85. Victor) – Weghorst, Ginczek (64. Brekalo)

Borussia Dortmund: Bürki – Piszczek, Hummels (45. Can), Akanji – Hakimi, Dahoud, Delaney (83. Balerdi), Guerreiro (83. Schmelzer), Brandt (65. Sancho), Hazard (79. Reyna)  – Haaland 

Tore: 0:1 Guerreiro (32.), 0:2 Hakimi (78.)

Gelbe Karten: Delaney, Hazard / Ginczek, Brooks, Arnold, Schlager

Rote Karte: Klaus (82./Foul) / - 

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

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