16.02.2019
Männer

Remis-Serie beendet

Der VfL feiert einen klaren 3:0-Heimerfolg gegen den 1. FSV Mainz 05.

Die historische Remis-Serie ist geknackt: Nach sechs Unentschieden in Folge gelang den Wölfen in diesem Jahr endlich der ersehnte Dreier gegen Mainz 05. In der heimischen Volkswagen Arena sorgten Maximilian Arnold (4. Minute), Wout Weghorst per Foulelfmeter (70.) und Jubilar Robin Knoche (76.), der sein 150. Bundesliga-Spiel absolvierte, für einen deutlichen 3:0-Erfolg. Am kommenden Samstag (23. Februar) gastiert der VfL dann zum Spiel des 23. Spieltags bei Borussia M`gladbach (Anpfiff 15.30 Uhr).

Wölfe starten unverändert

Gegenüber dem 3:3 in Freiburg nahm VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia im Heimspiel gegen den Tabellenelften aus Mainz keinerlei personelle Wechsel in der Startelf vor. Der nach Adduktorenproblemen wieder einsatzbereite Admir Mehmedi nahm zunächst auf der Bank Platz. Die Gäste änderten ihre Startformation im Vergleich zu ihrer 1:5-Niederlage gegen Leverkusen auf zwei Positionen: Jean-Philippe Gbamin und Danny Latza begannen für Alexander Hack (Bank) und Leandro Barreiro Martins (nicht im Kader).

Arnold trifft früh, Mainz reagiert wütend

Grün-Weißer Blitzstart: Vier Minuten waren auf der Uhr, als Arnold von Josip Brekalo links am Sechzehner angespielt wurde und sich aus etwa 19 Metern ein Herz fasste. Der Linksschuss der Nummer 27 schlug unhaltbar für FSV-Keeper Florian Müller neben dem rechten Pfosten ein – die frühe Wölfe-Führung durch Arnolds ersten Saisontreffer! Die Gäste reagierten wütend und versuchten es mit Fernschüssen. Zunächst knallte Pierre Kunde aus guten 30 Metern auf den VfL-Kasten, Koen Casteels entschärfte das Geschoss im Nachfassen (5.). Dann war es Latza, der aus 22 Metern abzog, aber erneut im Wolfsburger Keeper seinen Meister fand (8.). Und auch Pierre Kundes nächster Versuch verpuffte, sein Weitschuss war zu hoch angesetzt (15.). Der VfL hatte sich nach der Führung etwas zurückgezogen und lauerte auf Konter. Die nächste Gelegenheit hatten aber wieder die Nullfünfer. Jean-Philippe Matetas Kopfballaufsetzer war zu unplatziert und landete in Casteels Armen (21.).

Grün-Weiß befreit sich

Die Grün-Weißen überstanden die gegnerische Druckphase nach ihrer Führung unbeschadet und taten nun ihrerseits wieder etwas für die Offensive. In Minute 25 forderten die Wölfe vergeblich einen Handelfmeter, als Williams Abschluss von Moussa Niakhate abgeblockt wurde – allerdings von dessen angelegten Arm (25.). Zwei Minuten darauf wurde es dann erneut gefährlich, als Josuha Guilavogui eine Flanke Jerome Roussillons per Kopf nur knapp neben das linke Aluminium setzte. Auch Williams Dropkick fand nicht sein Ziel, die Kugel landete über der Querlatte (33.). Die Schwarz-Elf war zuvor ebenfalls noch einmal gefährlich im VfL-Strafraum aufgetaucht. Latza hatte dabei von einer zu kurzen Abwehr John Anthony Brooks profitiert, aber knapp rechts vorbei gezielt (28.). So ging es für die Elf Bruno Labbadias mit der knappen Führung im Rücken in die Kabine.

Arnolds Flatterball fordert Müller

Mit zunächst unverändertem Personal kamen beide Teams wieder auf den Rasen der Volkswagen Arena. Die ersten Warnschüsse gaben erneut die Wölfe ab, zwei Schlenzer Brekalos landeten aber neben dem FSV-Kasten (49., 56.). In der 54. Minute musste FSV-Schlussmann Müller dann aber eingreifen, als er Arnolds Flatter-Freistoß aus gut 30 Metern mit beiden Fäusten entschärfte. Der VfL war nun am Drücker, die Offensivbemühungen der Nullfünfer endeten nun meist vor der brenzligen Abschlusszone. Am haarigsten wurde es für Casteels und seine Vorderleute nach einer knappen Stunde, als Robin Quaison eine scharfe Hereingabe im Zentrum nur hauchdünn verpasste – es war gleichzeitig die letzte Szene des kurz darauf ausgewechselten schwedischen Angreifers in Reihen des FSV. Und letztlich eines der letzten offensiven Lebenszeichen der Mainzer im Spiel, das der VfL nun immer mehr beherrschte.

Weghorst trifft vom Punkt, Knoche macht den Sack zu

Nachdem Weghorst zunächst noch eine Riesenchance ausließ – sein Volleyschuss wurde von Müllers starken Reflex entschärft (67.) – durfte der Niederländer kurz darauf doch noch jubelnd abdrehen. Vorausgegangen war eine Strafstoß-Entscheidung nach Eingriff des Videoassistenten: Gbamin hatte das Leder im Sechzehner mit dem Oberarm gespielt, Schiedsrichter Benjamin Cortus zuerst weiterlaufen lassen. Nach Ansicht der Bilder und der Korrektur der Entscheidung behielt der VfL-Topscorer die Nerven und verwandelte sicher zu seinem neunten Saisontreffer (70.). Und nun sollten die Wölfe richtig zubeißen: Wieder war es einer dieser unberechenbaren Flatterbälle Arnolds aus der Distanz, der die Vorentscheidung einleitete. Nach Müllers Parade setzten die Grün-Weißen nach – und schließlich war es Innenverteidiger Knoche, der in seinem 150. Bundesligaspiel auf 3:0 stellte (76.). Die letzte Gelegenheit der Partie, das Ergebnis sogar noch höher zu gestalten, hatte dann der eingewechselte Felix Klaus, der das Spielgerät in der Nachspielzeit aber neben den linken Pfosten setzte.

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Guilavogui (84. Rexhbecaj), Gerhardt, Arnold, Steffen (71. Mehmedi), Brekalo (78. Klaus) – Weghorst

1.FSV Mainz 05: F. Müller – Brosinski, Bell, Niakhate, Aaron Martin – Gbamin, Kunde, Latza (77. Holtmann), Boetius (77. Ujah) – Quaison (60. Onisiwo), Mateta

Tore: 1:0 Arnold (4.), 2:0 Weghorst (70., FE), 3:0 Knoche (76.)

Gelbe Karten: Brekalo / Bell

Zuschauer: 20.334 am Samstagnachmittag in der Volkswagen Arena

Schiedsrichter: Benjamin Cortus (Röthenbach)

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