VfL-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner am Spielfeldrand in der Nahaufnahme.
08.02.2020
Männer

„Müssen mit dem Punkt leben“

Unzufriedener Oliver Glasner nach dem Kraftakt im Heimspiel gegen die Fortuna.

VfL-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner am Spielfeldrand in der Nahaufnahme.

Den Auswärtssieg bestätigen und mit einem weiteren Dreier den Fehlstart korrigieren – so das klare Vorhaben der Grün-Weißen vor der Partie am Samstagnachmittag. Dass auch Düsseldorf zuletzt Selbstvertrauen getankt hatte, merkte man den Fortunen aber gleich an. Und so liefen die Wölfe, nachdem die Gäste eine der ganz wenigen Torchancen des ersten Durchgangs direkt nutzen konnten (13.), der Musik doch wieder nur hinterher. Ein Stück weit jedoch zeigte der VfL die gleiche Moral wie in Paderborn. Wobei nicht nur der Rückstand die Lebensgeister weckte, sondern auch der zweite Nackenschlag durch die schmerzhaft frühe Hinausstellung Marin Pongracics (48.). Dass seine Truppe zu zehnt genug Schneid bewies, um nicht nur auszugleichen, sondern auch erkennbar auf Sieg zu spielen, das rechnete ihr der Cheftrainer an. Komplett einverstanden war Oliver Glasner mit der Leistung jedoch keineswegs. Die Trainerstimmen zum Spiel:

Oliver Glasner: Wir haben eine in allen Belangen sehr schlechte erste Halbzeit gespielt. Deshalb lagen wir auch völlig verdient im Rückstand. In der Pause hat es dann ein paar klare Worte gebraucht. Danach sind wir besser rausgekommen und haben eine rote Karte kassiert, die natürlich überflüssig ist. Im Anschluss hat die Mannschaft gezeigt, wozu sie fähig ist. Im zweiten Durchgang waren wir viel mutiger, haben besseres Pressing gespielt, sind schneller gelaufen. In Unterzahl haben wir mehr Chancen kreiert als bei Gleichzahl in Durchgang eins. Nun hoffen wir eine Antwort darauf zu finden, warum wir nicht von der ersten Sekunde mit der Intensität im Spiel waren, zu der wir in der Lage sind. Wir können und müssen mit dem Punkt leben, auch wenn wir mehr erwartet hatten vor der Partie. Über die Leistung der ersten Halbzeit aber müssen wir noch sprechen.

Uwe Rösler: In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht. Besonders gefreut hat mich, mit welchem Mut meine Mannschaft gegen eine Wolfsburger Mannschaft aufgetreten ist, die einen sehr guten Kader hat und im Europapokal spielt. Nach dem Seitenwechsel hat man gemerkt, dass die Mannschaft schon länger nicht in der Liga gewonnen hat. Wir müssen lernen, uns zu belohnen und den Mut weiter beizubehalten. Die rote Karte hat uns nicht geholfen. Wolfsburg hat nach dem Ausgleich einen gewaltigen Spirit entwickelt und in Unterzahl mit den Zuschauern im Rücken noch einmal 15 Prozent mehr rausgeholt. Letztlich haben wir dann nicht mehr die entscheidenden Chancen erspielen können, um das Spiel zu gewinnen.

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