FR .  9.  NOV . 2018
Männer

„Mehr Chancen geht nicht“

Die Trainerstimmen zum 1:2 der Wölfe im Nachbarschaftsduell bei den Roten.

Unterschiedlicher konnten die Stimmungen nach dem Niedersachsenduell bei beiden Trainern nicht sein. Während ein enttäuschter VfL-Chefcoach Bruno Labbadia fast sprachlos den unzähligen eigenen Großchancen hinterhertrauerte, zeigte sich Gegenüber Andre Breitenreiter erleichtert von dem wichtigen Heimdreier und bedankte sich besonders bei seinem Keeper. 

Bruno Labbadia: Mir fällt heute ehrlicherweise nicht viel ein. Mehr Chancen als die, die wir uns heute erspielt haben, können wir uns gar nicht herausspielen. Hannover 96 wollte uns auskontern und hat sehr tief gestanden. Wir haben sehr einfache Fehler gemacht. Das aberkannte 1:0 wäre natürlich der Türöffner gegen eine sehr stabile und kompakte Mannschaft gewesen, den wir gebraucht hätten. Dann war es natürlich bitter, so in Rückstand zu geraten. Wir sind auch mit den Umstellungen top aus der Halbzeit gekommen – auch da kannst du nicht mehr Chancen bekommen. Selbst nach dem 0:2 hat die Mannschaft nie aufgegeben. Wir hatten sogar die Chance, heute das Spiel noch komplett zu drehen, das wäre heute möglich gewesen. Natürlich sind wir enttäuscht.

Andre Breitenreiter: Natürlich sind wir erleichtert, heute mal wieder einen Dreier eingefahren zu haben. Wir sind von Beginn an echt gut ins Spiel hineingekommen, hatten auch die eine oder andere Möglichkeit, ein Tor zu erzielen. Wir haben kompakt verteidigt, Balleroberungen angestrebt und auch erzielt. Wir hatten Riesenchancen, auch früher schon in Führung zu gehen. Nach dem richtigerweise aberkannten Treffer haben wir eine kurze wacklige Phase gehabt, sind dann aber gut zurückgekommen und auch zurecht in Führung gegangen. Das 2:0 nach einer Hundertprozentigen von Ihlas Bebou ist uns nicht gelungen. Die Halbzeitwechsel des VfL haben uns schon vor Probleme gestellt – gerade Brekalo mit seinen Tempodribblings im Eins-gegen-eins. Da hatten wir in einigen Situationen natürlich Glück und einen hervorragenden Torwart. Auch nach dem wichtigen Elfmeter zum 2:0 hat Wolfsburg weiter gedrückt und war variabel im Spiel. Das 1:2 war dann kein Elfmeter, es gab keinen Kontakt. Nach dem 1:2 ist es völlig normal, dass in den Köpfen ist, dass man etwas verlieren kann. Aber heute war das Spielglück definitiv mal auf unserer Seite.

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