25.10.2018
Männer

„Machen uns den größten Druck“

Der VfL Wolfsburg gastiert am Samstag bei Fortuna Düsseldorf.

Wenn am Samstag, 27. Oktober (Anstoß um 15.30 Uhr), der Ball beim Gastspiel in Düsseldorf freigegeben wird und die Partie läuft, dann könnte bei dem einen oder anderen VfL-Fan eine exakt sechs Jahre alte Erinnerung aufsteigen. Denn am 27. Oktober 2012 traten die Grün-Weißen zum bisher einzigen Bundesliga-Duell bei den Rheinländern an und gewannen schlussendlich mit 4:1 – ein gutes Omen? Eins ist klar, nach sechs Bundesliga-Spielen in Serie ohne eigenen Sieg und der darauffolgenden Mammutaufgabe im Heimspiel gegen Borussia Dortmund, käme Grün-Weiß ein Neu-Auflage des 2012er-Erfolgs mehr als gelegen. Auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Partie gegen die Fortuna äußerte sich VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia über…

…die Personalsituation: Robin Knoche konnte diese Woche noch nicht trainieren. Er hatte bereits in der letzten Woche Probleme mit den Adduktoren und konnte nur teilweise am Training teilnehmen. Leider hat sich dies in dieser Woche fortgesetzt und wir müssen schauen, wie es sich entwickelt. Bei Admir Mehmedi sieht es ähnlich aus, er hat am Samstag einen Schlag aufs Knie bekommen. Josuha Guilavogui konnte in einer intensiven Einheit am Sonntag nicht komplett mitmachen, weil er muskulär etwas gemerkt hat – mit dem Knie ist allerdings alles in Ordnung. Ignacio Camacho hat sich einer Operation am Sprunggelenk unterzogen, damit er irgendwann endlich komplett schmerzfrei ist. Wie lange er ausfallen wird, kann man noch nicht sagen.

…die Besetzung der Sechser-Position: Dass wir diesen reinen Sechser-Spieler aktuell nicht zur Verfügung haben, ist uns durchaus bewusst. Wir suchen immer wieder nach Lösungen. Zuletzt habe ich mir über das Wochenende hinweg Gedanken gemacht und hatte eine Idee, dann bin ich Dienstag ins Training gekommen und die Überlegung ist gestorben, weil erneut verschiedene Spieler nicht trainieren konnten. Also gehört es dazu, dass wir flexibel sind und an Dingen arbeiten, die unabhängig vom System sind und Lösungen finden, die zur Spielerdecke passen.

…die zuletzt erlittene 1:7-Pleite der Fortuna gegen Eintracht Frankfurt: Wenn man sich die Spiele vor der Niederlage ansieht, dann weiß man, dass uns eine Mannschaft erwartet, die ihr Tor sehr gut verteidigen kann. Gegen Schalke und Leverkusen konnte man erkennen, dass es auch spielstarke Teams schwierig gegen Düsseldorf hatten. Ich gehe davon aus, dass sie vor heimischem Publikum alles reinwerfen und unheimlich viel Kampfkraft und Bereitschaft mitbringen werden. Deswegen lasse ich mich von dem Ergebnis bei der Eintracht nicht blenden.

…die Erwartungen an das Spiel und das Duell mit Fortuna-Coach Friedhelm Funkel: Personell und im System kann bei Düsseldorf viel passieren. Friedhelm hat auch nach dem Spiel in Frankfurt schon gesagt, dass sich nicht allzu viele Spieler für die Startformation angeboten haben. Wir erwarten ein intensives, kampfbetontes Spiel, in dem vieles über die Zweikämpfe entschieden werden wird. Wir müssen dann aber auch sehen, wie wir es schaffen, unsere spielerische Linie durchzudrücken.

…den Druck vor der Partie: Für mich ist es ab dem ersten Spieltag so, dass wir die Spiele gewinnen wollen. Wir machen uns den größten Druck selber, weil wir einfach erfolgreich sein wollen. Von daher messe ich der Partie keine andere Bedeutung zu.

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