04.12.2020
Männer

In Topform zum „Effzeh“

Wissenswertes zum Auswärtsspiel beim 1. FC Köln.

Die Wölfe agieren derzeit auf einem hohen Niveau und sind mit Leverkusen das einzige Team der Bundesliga, das noch ungeschlagen ist. Der VfL gewann die letzten drei Partien und überzeugte zuletzt mit Abschlussstärke beim 5:3-Heimsieg gegen Werder Bremen. Am zehnten Spieltag reist der VfL nach Köln. Am morgigen Samstag, 5. Dezember (Anstoß um 15.30 Uhr), empfängt der aktuelle Tabellenfünfzehnte den fünften aus Wolfsburg. Die Niedersachsen können nun in der Domstadt einen neuen Vereinsrekord aufstellen, bleibt das Team auch dort ungeschlagen, stünden die Grün-Weißen erstmals nach den ersten zehn Spieltagen einer Bundesliga-Saison ohne Niederlage da. Bereits in der Vorsaison, der ersten unter Cheftrainer Oliver Glasner, hatte der VfL in den ersten neun Runden nicht verloren, musste sich dann aber bei Borussia Dortmund (0:3) erstmals geschlagen geben.

Weitere Daten und Fakten:

  • Die Wölfe gewannen vier der vergangenen fünf Partien und feierten zuletzt erstmals unter Coach Glasner drei Bundesliga-Siege hintereinander. Vier Siege am Stück gelang Wolfsburg letztmals vor fast sechs Jahren. Anfang 2015 unter Dieter Hecking, als noch Kevin De Bruyne für den VfL auflief und das Team am Saisonende Vizemeister wurde.

  • Zu Saisonbeginn stand Wolfsburg hinten gewohnt sicher, tat sich offensiv aber schwer und erzielte an den ersten vier Spieltagen nur zwei Tore. Mittlerweile hat sich das Team aber auch vorne gefunden. An den vergangenen fünf Spieltagen gelangen satte zwölf Treffer.

  • VfL-Stürmer Wout Weghorst lief nach verhaltenem Saisonstart richtig heiß und traf in den vergangenen sechs Partien sechs Mal. Zuletzt gegen Werder schnürte er seinen ersten Doppelpack in der laufenden Saison. Der Niederländer hat nun im Jahr 2020 bereits vier Mal doppelt getroffen. Mit 39 Treffern in 75 Bundesliga-Einsätzen rückt Weghorst auf den geteilten vierten Platz (mit Andrzej Juskowiak) in der ewigen Bundesliga-Torschützenliste der Wölfe vor.

  • Beide Mannschaften ließen genau gleich viele gegnerische Torschüsse zu (jeweils 110, das ist knapp unter dem Ligaschnitt), doch die Qualität der gegnerischen Chancen erklärt, warum der FC fast doppelt so viele Gegentore kassierte (15) wie der VfL (8). So kamen die Gegner der Kölner bereits zu 17 Großchancen, gegen die Wölfe war das hingegen nur sechs Mal der Fall. Angesichts dieser Zahlen ist es wenig verwunderlich, dass die Domstädter in dieser Saison noch nicht zu null spielten, der VfL hingegen schon dreimal.

  • An den ersten sieben Spieltagen hatten die Niedersachsen trotz vieler langgewachsener Spieler kein Kopfballtor erzielt, dann löste Wout Weghorst gegen Schalke den Knoten und zuletzt gegen Werder gelangen gleich zwei Treffer per Kopf (wieder durch Weghorst sowie durch John Anthony Brooks). Köln darf sich also gegen hier verbesserte Wölfe auf viel Arbeit im Luftraum gefasst machen.

  • Die Grün-Weißen waren in der Vergangenheit kein wirklicher Lieblingsgegner der Kölner, die gegen den VfL nur sechs der 28 Bundesliga-Duelle gewannen (21 Prozent). Selbst gegen den FC Bayern ist die Siegquote der Geißböcke höher (25 Prozent) als gegen die Wölfe.

Matchcenter: Alle Infos zur Partie

Die PK vor dem Spiel gegen Köln

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