Oliver Glasner bedankt sich nach Abpfiff bei seinen Spielern.
16.05.2020
Männer

„Im Großen und Ganzen das Spiel im Griff“

Die Trainerstimmen zum 2:1-Erfolg der Wölfe beim FCA.

Oliver Glasner bedankt sich nach Abpfiff bei seinen Spielern.

Mit dem späten 2:1-Sieg beim FC Augsburg holte sich der VfL Wolfsburg den vierten Dreier aus den letzten fünf Auswärtsspielen. Vor allem in der Schlussphase machten die Wölfe vieles richtig und belohnten sich durch das Tor vom eingewechselten Daniel Ginczek mit der vollen Punktausbeute. Dank des Erfolgs rückten die Niedersachsen, für die es das siebte Bundesligaspiel ohne Niederlage war, auf Rang sechs vor. Zehn Siege, neun Remis und sieben Niederlagen hat der VfL aktuell auf seinem Konto.

Oliver Glasner: Wir sind sehr froh, dass wir nach dieser langen Pause mit einem Sieg in die restliche Saison gestartet sind. Wenn man ganz am Ende den Siegtreffer erzielt, ist es vielleicht auch etwas glücklich. Aber ich denke, über die gesamten 90 Minuten waren wir die etwas gefährlichere Mannschaft – während Augsburg bei Standardsituationen sehr gefährlich war und darüber auch den Ausgleich erzielen konnte. Danach hatten wir etwas Glück, als der Treffer zum 2:1 aberkannt worden ist. Dennoch hatten wir im Großen und Ganzen das Spiel im Griff. Mir hat vor allem unsere Reaktion nach dem aberkannten Augsburger Tor sehr gut gefallen, als wir den Druck erhöht haben – unter anderem beim Pfostenschuss von Admir Mehmedi und seiner späteren Torchance, die der Augsburger Torhüter sensationell gehalten hat, wodurch wir uns hinten heraus die drei Punkte verdient haben. Darüber sind wir sehr glücklich.

Tobias Zellner: In Halbzeit eins haben wir ein bisschen gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Da war Wolfsburg uns überlegen. In der Pause haben wir ein, zwei Sachen angesprochen und dann versucht, diese besser zu machen. Nach dem Wiederanpfiff waren wir auch die aktivere Mannschaft und hatten eine sehr gute Phase, als der Ausgleich fiel und wir sogar den Führungstreffer erzielten, der uns leider aberkannt worden ist. Für den VfL war es ein „Hallo-Wach-Effekt“. Uns hat es etwas heruntergezogen, so dass sich Wolfsburg ein, zwei sehr gute Chancen erarbeitet konnte. Für mich sah es nach einem Unentschieden aus, aber dann haben wir uns auf den Flügeln in der Defensive nicht gut verhalten, gepatzt und somit den entscheidenden Treffer hinnehmen müssen.

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