VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia lächelt.
SO . 23. 12. 2018
Männer

„Hat sich die Mannschaft verdient“

Die Trainerstimmen nach dem fulminanten Hinrundenabschluss in Augsburg.

VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia lächelt.

Auch wenn die Partie 2:2 ausgegangen wäre, hätte man den Grün-Weißen noch immer eine außerordentlich starke Hinrunde bescheinigt. Mit in die Pause hätte man jedoch das Gefühl genommen, auf den letzten Metern eine noch bessere Ausgangslage unnötig verspielt zu haben. So aber, nach dieser unfassbaren Achterbahnfahrt am Sonntag in Augsburg, in der die Wölfe bärenstark loslegten, sich plötzlich die Butter vom Brot nehmen ließen und am Ende doch noch triumphierten, fühlte sich der Jahresabschluss noch wesentlich gelungener an. Dass er mit seiner Mannschaft als fünftbestes Team der Bundesliga in die Winterpause ging, machte auch Bruno Labbadia am Ende eines aufregenden Nachmittags deswegen stolz. Die Trainerstimmen zum Spiel:

Bruno Labbadia: Wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit hingelegt, den Ball laufen lassen, Augsburg keinen Zugriff ermöglicht und auch immer wieder zu Fehlern gezwungen. Noch vor der Pause hätten wir das 3:0 machen müssen, damit wäre der Sack zu gewesen. Für das, was danach passierte, muss man Augsburg ein Kompliment machen. Der Gegner hat alles nach vorn geworfen, mit viel Herz und Leidenschaft gespielt. Wir hätten diese Phase, die man so erwarten konnte, überstehen müssen, haben aber leider die zwei Tore kassiert. Umso beachtlicher, wie meine Mannschaft darauf reagiert hat. Wir haben uns kurz geschüttelt, dann wieder mehr Zugriff bekommen und uns alle riesig gefreut, als noch das 3:2 gefallen ist. Nun gehen wir mit einem sehr, sehr guten Gefühl in die Winterpause. Diese 28 Punkte hat sich die Mannschaft verdient.

Manuel Baum: Ich denke, wir haben das Spiel beide sehr ähnlich gesehen. Unsere erste Hälfte war ganz, ganz schwach. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen, haben verdient mit 0:2 hinten gelegen und mussten froh sein, nicht noch ein drittes Gegentor zu fangen. Wie meine Mannschaft dann aus der Kabine kam, das war bemerkenswert. Extrem bitter ist es dann wiederum, wenn man nach einem eigenen Standard kurz vor Schluss noch das 2:3 kassiert. Unsere Zielsetzung für die Rückrunde ist damit klar: Solche aggressiven Leistungen müssen wir über 90 Minuten hinbekommen, dann geht es auch schnell wieder aufwärts.

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