Drei VfL Wolfsburg-Spieler stehen beisammen, umarmen sich und bejubeln einen Treffer.
06.01.2019
Männer

Erster Sieg 2019

Der VfL schlägt im Testspiel in Portugal Vitesse Arnheim 3:0 (2:0).

Drei VfL Wolfsburg-Spieler stehen beisammen, umarmen sich und bejubeln einen Treffer.

Gelungener Start ins Jahr 2019 für den VfL Wolfsburg: Am vierten Tag des Trainingslagers in Portugal und nach acht intensiven Einheiten an der Algarve zeigten die Grün-Weißen gegen Vitesse Arnheim eine über weite Strecken sehr gute Leistung und setzten sich im Estadio Municipal de Albufeira völlig verdient mit 3:0 (2:0) durch. Beim Duell der beiden aktuell Fünftplatzierten der Bundesliga und der niederländischen Eredivisie sorgte Arnheims Danilho Doekhi mit einem Eigentor für die Führung der Wölfe (7. Minute), Daniel Ginczek erhöhte kurz darauf (17.), Admir Mehmedi sorgte für den 3:0-Endstand (80.). Noch bis kommenden Samstag, 12. Januar, weilen die Wolfsburger in ihrem Domizil in Almancil und bereiten sich auf die Rückrunde der Bundesliga vor. Am Abreisetag steht dann mit der Partie gegen den kroatischen Erstligisten HNK Rijeka der zweite und letzte Test an. Gespielt wird erneut im Estadio Municipal de Albufeira, Anstoß ist um 12.30 Uhr deutscher Zeit.

Eduardo patzt, der VfL jubelt

Die Anfangsphase gehörte klar den Wölfen, die mit viel Offensivdrang die Niederländer früh unter Druck setzten. Die Belohnung folgte denn auch bald durch den ersten Treffer für den VfL, der indes nicht von einem Wolfsburger erzielt wurde: Doekhi hatte zu seinem Torhüter zurückgespielt, doch bei Eduardos Versuch, den Ball zu stoppen, kullerte das Leder unter seinem Fuß hindurch über die Linie (7.). Auch danach ging es vornehmlich in Richtung des Arnheimer Tores und erneut war es die tatkräftige Unterstützung eines Vitesse-Spielers, der die Grün-Weißen zum zweiten Mal jubeln ließ. Navarone Foor traf das Leder beim Klärungsversuch im Sechzehner nicht richtg, Ginczek nutzte die Gelegenheit und netzte mit einem strammen Schuss ein (17.). Gegen Mitte der ersten Hälfte kamen die Arnheimer dann besser ins Spiel, verursachten aber nur durch Standards und Weitschüsse gelegentlich etwas Gefahr für das Wölfe-Tor, hochkarätige Chancen blieben aus.

Labbadia lässt rotieren

Während Vitesse-Coach Leonid Slutski in der Halbzeitpause viermal wechselte, schmiss VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia die Rotationsmaschine mit reichlich Schwung an und beließ lediglich Torwart Pavao Pervan auf dem Rasen. Dennoch blieben auch im zweiten Durchgang die Wölfe das spielbestimmende Team, verpassten es jedoch trotz einiger sehenswerter Spielzüge, frühzeitig für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Nachdem ein schön getretener Freistoß von Martin Ödegaard knapp sein Ziel verfehlte und am VfL-Gehäuse vorbeiflog (77.), sorgte Mehmedi nach Vorlage von Sebastian Jung mit dem dritten Treffer für den VfL für die endgültige Entscheidung (80.).

„Guter Gegner“

VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia: Ich bin mit dem Ergebnis und unserem Spiel insgesamt zufrieden. Allerdings hat mir die zweite Halbzeit deutlich besser gefallen als die erste, weil wir da mehr von dem umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten. Im ersten Durchgang hatten wir zu viele einfache Ballverluste und haben mehr reagiert als agiert. Das lief in der zweiten Hälfte deutlich besser. Das Niveau der Partie hat mir gefallen: Vitesse war ein guter Gegner, der sehr aggressiv, aber fair zu Werke gegangen ist und uns ordentlich gefordert hat. Wichtig war für uns zudem, dass so gut wie alle Spieler 45 Minuten zum Einsatz kamen. Daher haben wir auch durchgemischt.

VfL Wolfsburg: Pervan – Verhaegh (46. William), Knoche (46. Tisserand), Uduokhai (46. Brooks), G.-L. Itter (46. Roussillon) – Rexhbecaj (46. Jung), Guilavogui (46. Gerhardt) – Klaus (46. Steffen), Malli (46. Arnold), Brekalo (46. Yeboah) – Ginczek (46. Mehmedi)

Vitesse Arnheim: Eduardo (46. Pasveer) – Karavaev, Doekhi (46. Thelander), Clarke-Salter (46. Ali), Büttner (46. Clark) – Serero, Foor – Ödegaard, Bero, Linssen – Darfalou (83. Margaret)

Tore: 1:0 Doekhi (7./Eigentor), 2:0 Ginczek (17.), 3:0 Mehmedi (80.)

Gelbe Karten: - / Büttner

Schiedsrichter: Nuno Castro (Portugal)

Zuschauer: ca. 500 am Sonntagnachmittag im Estadio Municipal de Albufeira

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Bildergalerie: Tag 4 in Almancil

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