SO . 14. 10. 2018
Frauen

Erfolg an der Weser

Wölfinnen gewinnen beim SV Werder Bremen mit 3:0.

Die Wölfinnen schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Zwei Wochen nach dem 6:0-Kantersieg gegen den FC Bayern München ließen die Grün-Weißen am vierten Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga den nächsten Dreier folgen. Im Weserstadion Platz 11 siegte der VfL mit 3:0 (2:0). Die Treffer im ersten Durchgang erzielten Zsanett Jakabfi (10. Spielminute) und Kristine Minde (26.), kurz vor Schluss besorgte Minde mit ihrem zweiten Treffer den Endstand (86.). Damit bleibt das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch an der Tabellenspitze und auch weiterhin ohne Pflichtspielgegentor in dieser Saison. Bereits am Mittwoch, 17. Oktober, geht es für die Wölfinnen in der UEFA Women’s Champions League weiter. Dann empfängt man im AOK Stadion Atletico Madrid zum Achtelfinalhinspiel (Anstoß um 19 Uhr).

Fünf Änderungen in der Startelf

Im Vergleich zur 6:0-Gala gegen den FC Bayern München vor zwei Wochen veränderte Lerch seine Startelf auf fünf Positionen. Mit der Herausnahme von Babett Peter, Lara Dickenmann und Sara Doorsoun veränderte der VfL-Coach gleich drei Positionen in der Viererkette. Für sie spielten in dieser Anna Blässe, Joelle Wedemeyer und Noelle Maritz. Außerdem nahm Ewa Pajor auf der Bank Platz. Alexandra Popp wurde aufgrund einer Erkältung geschont. Für die beiden Offensivspielerinnen spielten in Bremen Minde und Jakabfi.

Zwei Treffer und dreimal Aluminium vor der Pause

Das Spiel fand vor dem Seitenwechsel fast ausschließlich in der Hälfte des SVW statt. Teilweise sah sich Werder-Torfrau Lena Pauels einem Dauerfeuer an Schüssen ausgesetzt. Nach sieben Minuten brannte es erstmals im Bremer Strafraum als Jakabfi den Ball nur an den Pfosten setzte. Die Ungarin musste aber nicht lange auf ihren Treffer warten. Denn nur drei Minuten später spielte Hansen sie per Freistoßvariante frei und die Nummer drei der Wölfinnen versenkte das Spielgerät sehenswert vom linken Strafraumrand (10.) in den Maschen. Der Dauerumklammerung des VfL ausgesetzt, war es dann Minde, die nach Hereingabe von Blässe, per Rechtsschuss den Werder-Block durchbrach und auf 2:0 stellte (26.). In der Folge traf Sara Gunnarsdottir (42.) für den VfL nur den Bremer Pfosten. Auch der SVW setzte seine einzige nennenswerte Möglichkeit in der ersten Halbzeit, durch Katharina Schiechtl, ans Aluminium(41.).

Zsanett Jakabfi hat den Ball während eines Zweikamps am Fuß.

Wolter debütiert in ihrer Heimat

Auch im zweiten Durchgang spielte sich das Geschehen in nur einer Spielfeldhälfte ab. Die Wölfinnen ließen mit der Führung im Rücken den Ball sowie die gegnerischen Spielerinnen in der SVW-Hälfte laufen. Die Chancenanzahl aus der ersten Halbzeit konnte aber nicht erreicht werden. Die größte Gelegenheit hatte zunächst Hansen, die allein vor Pauels an der Werderaner Torfrau scheiterte (51.). In der 61. Spielminute gab es Applaus beider Fan-Lager, als Pia-Sophie Wollter beim VfL eingewechselt wurde. Die 20-Jährige wechselte im Sommer von der Weser an den Mittellandkanal und gab in ihrer Heimat ihr Bundesliga-Debüt für die Wölfinnen. Im Anschluss köpfte die eigewechselte Ella Masar, nach einer Standardsituation, den Ball knapp über den Kasten (70.), Claudia Neto blieb dem Trend der ersten Halbzeit treu und hämmerte den Ball aus 20 Metern an den Pfosten (76.). Als sich alle schon auf den 2:0-Endstand einstellten, traf Minde nach einer unübersichtlichen Szene noch zum 3:0-Endstand (86.).

Weitere Treffer verdient

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben drei Tore erzielt und wieder zu Null gespielt. Es ist ein bisschen ärgerlich, dass wir das eine oder andere zusätzliche Tor liegengelassen haben. Ich denke, es wäre verdient gewesen wenn wir noch weitere Tore erzielt hätten, aber Bremen hat es uns mit seiner destruktiven Spielweise auch nicht einfach gemacht. Dennoch haben wir es geschafft, uns zahlreiche Torchancen zu erspielen. Unterm Strich wollten wir drei Punkte mitnehmen und mit diesen sind wir glücklich.

SV Werder Bremen: Pauels – Schiechtl, Calo, Horvat, Wensing, Toth – Wichmann, Goddard – Avant (88. Hamidovic), Kersten (79. Kofler) – Steuerwald (82. Becker)

VfL Wolfsburg: Schult – Blässe (78. Peter), Fischer, Wedemeyer, Maritz – Neto, Gunnarsdottir – Hansen (61. Wolter), Harder (46. Masar), Minde – Jakabfi

Tore: 1:0 Jakabfi (10.), 2:0 Minde (26.), 3:0 Minde (86.)

Gelbe Karten: Keine

Schiedsrichterin: Mirka Derlin (Bad Schwartau)

Zuschauer: 771 am Sonntagnachmittag im Weserstadion Platz 11

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