Der Profitrainer Bruno Labbadia und der Sportdirektor Marcel Schäfer des VfL Wolfsburg stehen nebeneinander am Spielfeldrand und beobachten das Geschehen.
03.11.2018
Männer

„Ein Stück weit enttäuscht“

Die Stimmen der Trainer zur knappen Niederlage gegen Borussia Dortmund.

Der Profitrainer Bruno Labbadia und der Sportdirektor Marcel Schäfer des VfL Wolfsburg stehen nebeneinander am Spielfeldrand und beobachten das Geschehen.

Eine Überraschung blieb aus, die Negativ-Statistik wurde ausgebaut – Die Grün-Weißen konnten trotz einer kämpferischen Leistung Tabellenführer Borussia Dortmund nicht stoppen. Bei der 0:1-Niederlage bewiesen die Wölfe Mut, die Dortmunder bewiesen, warum sie momentan Spitze der Bundesliga stehen. Gegen den BVB blieben die Grün-Weißen allerdings nicht chancenlos und machten den VfL-Fans Hoffnung für die kommenden Partien.

Die Trainerstimmen

Bruno Labbadia: Wir haben in unserer besten Phase das 1:0 kassiert, was total ärgerlich war. Das war eine Phase, in der wir das Spiel eigentlich noch besser in den Griff bekommen haben. Wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben: Wir wollten Dortmund über Ballbesitz ein bisschen laufen lassen. Das sah in dem Moment gut aus, dann hat uns dieses Tor getroffen. Die zweite Halbzeit war etwas zerfahren, weil wir zu viele leichte Ballverluste hatten und deswegen nicht die komplette Kontrolle zurückbekommen haben. Dazu haben wir über das gesamte Spiel nicht die Flanken so geschlagen, wie wir das hätten machen müssen. Alles in allem ist es für uns sehr schade. Die Mannschaft hat großen Aufwand betrieben, vor allem läuferisch. Auch unsere Ordnung hat uns sehr geholfen, wir haben die Räume gut zu gemacht. Es ist schwierig gegen Dortmund bei ihrem sehr guten Passspiel. Wir haben wenig zugelassen, im Umschaltspiel war eine hohe Bereitschaft da. Wir sind ein Stück weit enttäuscht, dass wir nicht mindestens einen Punkt mitgenommen haben. 

Lucien Favre: Wolfsburg war sehr gut in der ersten Halbzeit. Es war sehr schwer für uns, weil sie gut organisiert waren. Wir haben uns schwergetan, die Lücke zu finden. Wir haben immer wieder probiert, uns Torchancen zu erarbeiten. Das 1:0 war sehr wichtig für uns. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, in den ersten 30 Minuten haben wir dort das Spiel dominiert, wir hatten viel Ballbesitz. In so einer Phase müssen wir einfach das 2:0 machen, haben das aber nicht geschafft. Man weiß nie, was passiert. Die Wolfsburger hätten zum Beispiel den Ausgleich erzielen können. Die Gefahr ist bis zum Schluss geblieben.

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