04.05.2019
Männer

„Ein schöner Arbeitssieg“

Die Stimmen der Trainer zum 2:0-Erfolg der Wölfe gegen den 1. FC Nürnberg.

Um den Traum vom Einzug ins internationale Geschäft in der kommenden Saison zu verwirklichen, war die Aufgabenstellung für die Wölfe klar: So viele Punkte wie möglich aus den verbliebenen drei Spielen zu holen, im Bestfall sogar die maximale Ausbeute. Den ersten Schritt haben die Wölfe dafür mit dem 2:0-Sieg gegen den stark abstiegsbedrohten 1. FC Nürnberg gemacht. In einer über weite Strecken chancenarmen Begegnung stachen die Wölfe in den richtigen Momenten zu und sicherten sich so im Endspurt die ersten drei von insgesamt neun möglichen Punkten. Kein Wunder also, dass Wölfe-Cheftrainer Bruno Labbadia, trotz des schwer erarbeiteten Arbeitssiegs, sehr zufrieden mit dem letztlich erzielten Ergebnis war.

Bruno Labbadia: Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Sie hat die vielen Ausfälle sehr gut kompensiert. Neben den beiden Innenverteidigern hatten wir eigentlich nur offensive Spieler auf dem Platz. Das ist wirklich beachtenswert, wie Renato Steffen und Elvis Rexhbecaj die neuen Rollen angenommen haben. Uns war bewusst, dass wir aufgrund der guten Organisation der Nürnberger, die Tore vielleicht nicht unbedingt spielerisch erzielen können. Deswegen lag unsere Chance im Ballverlust des Gegners und das haben wir beim 1:0 hervorragend gemacht. Schön ist auch, dass Felix Klaus getroffen hat, das hat er sich in den letzten Wochen wirklich erarbeitet. Alles in Allem war das ein superschöner Arbeitssieg, den wir gebraucht und unbedingt gewollt haben.

Boris Schommers: Wir haben uns heute selber geschlagen. Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben in den ersten 20 Minuten gute Chancen, wo allerdings jedes Mal der letzte Pass nicht ankommt. Wir waren in der ersten Halbzeit spielbestimmender und bekommen dann aus keiner Chance ein Gegentor, sondern durch einen individuellen Fehler, der uns in unserer Situation nicht passieren darf. Ich mache da aber keinem Spieler einen Vorwurf, weil niemand sowas absichtlich macht. Wir kommen dann mit Schwung und einer neuen Idee aus der Halbzeit, kommen aber nicht mehr zu vielen zwingenden Chancen und so macht Wolfsburg ein Tor aus einer Standardsituation. Und das, obwohl wir wussten, dass sie da gefährlich sind, weil sie viele große kopfballstarke Spieler haben. Damit war das Spiel entschieden.

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