VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia und SC-Trainer Christian Streich sprechen vor Spielbeginn miteinander.
22.09.2018
Männer

„Ein paar Körner haben gefehlt“

Die Trainerstimmen zum 1:3 des VfL Wolfsburg gegen den SC Freiburg.

VfL Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia und SC-Trainer Christian Streich sprechen vor Spielbeginn miteinander.

Gegen fast jede Statistik ging am vierten Bundesliga-Spieltag der SC Freiburg als Sieger vom Platz der Volkswagen Arena. Mit 1:3 mussten sich die Wölfe letztlich geschlagen geben und kassierten dadurch die erste Niederlage in der laufenden Saison. Im Anschluss an die Partie fanden sowohl VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia als auch Freiburg-Coach Christian Streich lobende Worte für den jeweiligen Gegner.

Bruno Labbadia: Der Spielverlauf hat einer Mannschaft, die leidenschaftlich auftritt und auch so verteidigt, absolut in die Karten gespielt. Für uns war er alles andere als gut. Man muss aber auch anerkennen, dass es Freiburg von der ersten Minute an sehr gut gemacht hat. Mit dem Ergebnis im Rücken hat die Mannschaft die Räume immer mehr geschlossen. Wir haben in der ersten Halbzeit einige Aktionen gehabt, in denen der letzte Pass nicht zwingend genug war. Zwar waren wir immer mal dran, aber nie so nah, dass wir ein Tor hätten erzielen können. Mit dem Glauben, dass wir das Spiel mit einem Anschlusstreffer noch umbiegen können, war das 0:3 für uns natürlich tödlich. Die Mannschaft hat dennoch bis zur letzten Minute versucht, wieder ranzukommen. Es ist wichtig, dass wir das beibehalten. Trotzdem haben ein paar Körner gefehlt – und das macht in der Bundesliga sehr viel aus.

Christian Streich: Wir sind sehr glücklich, dass wir in Wolfsburg bestanden haben und nicht nur einen Punkt geholt, sondern sogar gewonnen haben. Die Spielentwicklung war super für uns. Es war eine überzeugende Leistung, auch von den Spielern, die reingekommen sind für die, die nicht dabei sein konnten. Wir haben es auch gut gelöst, als wir nach dem 3:1 taktisch umgestellt haben. Es war insgesamt eine sehr leidenschaftliche Leistung. Ich freue mich total, dass wir gewinnen konnten. Der VfL Wolfsburg hat nichts mehr mit dem zu tun, was er letztes Jahr war. Das Team ist fußballerisch extrem flexibel – lange Bälle, kurze Bälle, Diagonalpässe. Wir konnten das gut verteidigen und hatten nach dem 2:0 natürlich auch Glück, als unser Torwart einige Male sehr gut gehalten hat.

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