Die Frauen des VfL Wolfsburg jubeln nach dem Sieg gegen Frankfurt.
23.01.2021
Frauen

Diesmal ohne Gegentor

Die VfL-Frauen setzen sich im zweiten Testspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 3:0 durch.

Die Frauen des VfL Wolfsburg jubeln nach dem Sieg gegen Frankfurt.

Drei Tage nach dem 3:2-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt haben die Frauen des VfL Wolfsburg auch das zweite Testspiel gegen den Liga-Konkurrenten aus der Mainmetropole erfolgreich gestaltet: Im AOK Stadion setzten sich die Wölfinnen mit 3:0 (2:0) durch. Die Treffer für den Tabellenzweiten der FLYERALARM Frauen-Bundesliga erzielten Felicitas Rauch, Pia-Sophie Wolter sowie eine Frankfurter Eigentorschützin. Das letzte Testspiel im Rahmen der Wintervorbereitung steht am kommenden Freitag, 29. Januar (Anstoß um 18 Uhr), auf dem Programm – dann sind die Grün-Weißen bei der SGS Essen gefordert. Am Freitag, 5. Februar (Anstoß um 19.15 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), geht es dann im Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam um die ersten Punkte des Jahres 2021.

Zehn personelle Veränderungen

Wie erwartet baute VfL-Cheftrainer Stephan Lerch sein Team im Vergleich zum ersten Eintracht-Test auf den meisten Positionen um: Für Almuth Schult, Anna Blässe, Lotta Cordes, Sara Doorsoun, Zsanett Jakabfi, Alexandra Popp, Karina Saevik, Sofie Svava, Shanice van de Sanden und Joelle Wedemeyer rückten Friederike Abt, Rebecka Blomqvist, Ingrid Engen, Lena Goeßling, Kathrin Hendrich, Dominique Janssen, Lena Oberdorf, Rauch, Fridolina Rolfö und Wolter in die Startformation. Einzig Svenja Huth stand in beiden Partien in der Startformation.

Rauchs Treffer als Highlight

Wie im ersten Testspiel entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase, in der die Gastgeberinnen zunächst wenig zwingend waren: So wie in der vierten Minute, als Rolfö von Oberdorf geschickt wurde, bis zur Grundlinie ging und Wolter mit einer Flanke bediente – drüber. Vier Minuten später war erneut Rolfö die Vorlagengeberin, diesmal zielte Landsfrau Rebecka Blomqvist links vorbei. Die erste Möglichkeit der Frankfurterinnen hatte Geraldine Reuteler, die Schweizerin setzte ihren Schuss vom linken Strafraumeck über das Gehäuse (14.). Wenig später zirkelte Rauch einen Freistoß knapp vorbei (17.) – sie sollte es später noch besser machen. Auch Eintracht-Nationalspielerin Laura Freigang, die nach Pass von Reuteler vor Abt auftauchte, brachte das Leder nicht im Tor unter (19.).  Das wiederum gelang ihrer Teamkollegin Camilla Küver kurz darauf. Das Problem daran aus Gäste-Sicht: Mit ihrem Kopfball nach scharfer Flanke von Rolfö überwand sie ihre eigene Keeperin Merle Frohms – 1:0 (22.). Die Antwort hätte Lara Prasnikar in der 33. Minute geben können, doch Abt klärte den Schuss der Slowenin zur Ecke. Das Highlight der ersten Hälfte hatten sich die Wölfinnen bis zum Schluss aufgehoben: Nach Foul an Oberdorf – die ehemalige Essenerin hatte einen Schlag auf den Knöchel bekommen und musste behandelt werden – hämmerte Rauch den Ball zum 2:0 in die Maschen (44.). Noch wichtiger als der Treffer: Oberdorf wurde zwar ausgewechselt, gab aber später Entwarnung.

Eine Spielerin des VfL Wolfsburg im Strafraum der gegnerischen Mannschaft bei der Herreingabe des Balles.

Wolter staubt ab

Während die VfL-Frauen im ersten Abschnitt noch die eine oder andere Möglichkeit der Eintracht zuließen, hatten sie das Geschehen nach dem Seitenwechsel nun vollends unter Kontrolle. Nach dem frühen 3:0, als Torschützin Wolter nach einem von Frohms zu kurz abgewehrten Ball abstaubte (49.), fielen zwar keine weiteren Tore mehr. Allerdings zeigten die Grün-Weißen noch einige gelungene Kombinationen, sodass eher ein vierter Treffer als ein Ehrentor der Adlerträgerinnen in der Luft lag. Unter dem Strich ging das Resultat allerdings in Ordnung.

„Zu Null ist super“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Ich finde, dass man im Vergleich zum ersten Testspiel am Mittwoch eine Entwicklung sehen konnte. Wir haben zu Null gespielt, das ist auch super. Unser Ziel war es, diese Partie dominanter anzugehen, was uns vom Ergebnis ja auch gelungen ist. Man muss allerdings sagen, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit auch hin und wieder technisch unsauber gespielt haben. Selbst ohne Druck haben wir die Bälle nicht immer zur Mitspielerin gebracht oder einen schlechten ersten Kontakt gehabt. So haben wir Frankfurt zu Kontern eingeladen. In der zweiten Hälfte haben wir dann Frankfurt weniger Möglichkeiten gegeben – ich kann mich bestenfalls an zwei Aktionen erinnern, bei denen Rike Abt auch mal eingreifen musste. Wir hatten Spielkontrolle, waren griffiger, ohne den allergrößten Druck zu erzeugen. Am Ende war es dann ein völlig verdientes Ergebnis gegen einen guten Gegner. Letztlich freuen wir uns, auch das zweite Spiel gewonnen zu haben.

VfL Wolfsburg: Abt – Hendrich, Goeßling, Janssen, Rauch – Oberdorf (46. Popp), Engen – Wolter, Huth (64. Jakabfi), Rolfö – Blomqvist (77. Cordes)

Eintracht Frankfurt: Frohms – Kirchberger (77. Santos), Kleinherne, Störzel, Küver – Feiersinger, (64. Johannsdottir) Pawollek (64. Mauron) – Nüsken (64. Dunst), Freigang (77. Köster), Reuteler – Prasnikar (64. Martinez)

Tore: 1:0 Küver (22./Eigentor), 2:0 Rauch (44.), 3:0 Wolter (49.)

Schiedsrichterin: Miriam Schwermer (Rieder)

Gelbe Karte: - / Johannsdottir

Wölfe TV: Alle Tore und Highlights


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