Stephan Lerch klatscht Alex Popp während eines Heimspiels ab.
26.04.2019
Frauen

Der nächste Schritt

Im vorletzten Saison-Heimspiel treffen die VfL-Frauen auf den SC Sand.

Stephan Lerch klatscht Alex Popp während eines Heimspiels ab.

Für die Frauen des VfL Wolfsburg steht die letzte englische Woche der Saison auf dem Programm – und die soll mit dem erneuten Double-Gewinn gekrönt werden. Zwingende Voraussetzung, damit dieser Plan aufgehen kann: Nach dem klaren Erfolg gegen den MSV Duisburg soll am kommenden Sonntag, 28. April (Anstoß 14 Uhr), auch gegen den SC Sand ein Heimsieg her. Die Gäste aus der badischen Ortenau erwiesen sich zuletzt als Stolperstein für den FC Bayern München, der Tabellenzweite kam in Sand nicht über ein 1:1 hinaus. Gute Erinnerungen haben die Wölfinnen an das Hinspiel, das mit einem 9:0-Kantersieg endete. Mit einem erneuten Dreier würden die Wölfinnen die Tabellenführung vorläufig auf sieben Punkte ausbauen, da der FC Bayern München auf Grund des Champions-League-Halbfinals beim FC Barcelona erst später nachziehen kann.

„Kein Selbstläufer“

Drei Tage nach dem vorletzten Liga-Heimspiel der VfL-Frauen im AOK Stadion steht das DFB-Pokalfinale gegen den SC Freiburg (1. Mai, Anstoß 17.15 Uhr/live in der ARD, Tickets sichern) auf dem Programm. Den Schongang wird der aktuelle Double-Gewinner gegen den SC Sand aber nicht einlegen, verspricht VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: „Wir müssen erst einmal unsere Hausaufgaben machen, daher können wir nicht allzu viel Rücksicht auf das Finale nehmen.“ Nach einem zuletzt wieder normalen Spielrhythmus sieht der Coach mit Blick auf das Highlight in Köln auch keine konditionellen Probleme: „Wir sind ganz andere Belastungen gewohnt. So wie sich die Spielerinnen momentan präsentieren, werden wir das gut hinbekommen.“ Sand habe gegen die Bayern-Frauen einen „aufopferungsvollen Kampf“ geliefert und nichts anderes erwartet Lerch auch für Sonntag: „Es waren in den letzten Jahren häufig emotionale und enge Duelle. Ein Selbstläufer wird es auf keinen Fall, wir müssen daher möglichst früh unsere Tore erzielen und für klare Verhältnisse sorgen.“

Unveränderter Kader

Während der VfL Wolfsburg nach der 2:4-Niederlage beim FC Bayern München Mitte Februar alle nachfolgenden Punktspiele gewinnen konnte, wartet der SC Sand seit jenem Auftakt ins Kalenderjahr (4:1 bei Borussia Mönchengladbach) auf einen weiteren Dreier. Das Team von Trainer Sascha Glass, zwischen 2014 und 2017 Trainer der U17 bzw. der U20 des VfL Wolfsburg, belegt aktuell den achten Tabellenplatz, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt komfortable sieben Punkte. Gut möglich, dass der zweimalige DFB-Pokalfinalist nach dem Abpfiff definitiv für eine weitere Saison in der Allianz Frauen-Bundesliga planen kann, sogar unabhängig vom Ergebnis. Apropos planen: VfL-Coach Lerch kann für das zweite Heimspiel in Folge mit einem unveränderten Kader planen. Einzig Lara Dickenmann fällt aus, allerdings macht die Schweizerin im Training weiterhin gute Fortschritte.

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