Sara Gunnarsdottir und Svenja Huth jubeln im Heimspiel gegen den 1. FFC Frankfurt.
12.06.2020
Frauen

Den Matchball erarbeiten

Mit einem Sieg bei der SGS Essen wollen die VfL-Frauen dem sechsten Meistertitel nahekommen.

Sara Gunnarsdottir und Svenja Huth jubeln im Heimspiel gegen den 1. FFC Frankfurt.

Zwei Siege fehlen den Frauen des VfL Wolfsburg noch, um die sechste Deutsche Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Die möglicherweise vorletzte Hürde auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga können die Grün-Weißen am morgigen Samstag, 13. Juni (Anstoß um 13 Uhr/live auf Magenta Sport), bei der SGS Essen überspringen. Nur drei Wochen später wird es eine Neuauflage dieser Partie geben: Am Samstag, 4. Juli (Anstoß um 16.45 Uhr/live in der ARD), stehen sich der VfL Wolfsburg und die SGS Essen im DFB-Pokalfinale in Köln gegenüber.

Starker Essener Kader

Auch wenn in diesem Jahr keine Fans mitfeiern dürfen: Am liebsten würden die VfL-Frauen ihre sechste Deutsche Meisterschaft im Heimspiel gegen den SC Freiburg am kommenden Mittwoch, 17. Juni (Anstoß um 14 Uhr), perfekt machen. Den Matchball will sich das Team von Cheftrainer Stephan Lerch im Ruhrgebiet erarbeiten. Keine leichte Aufgabe: Die SGS Essen verfügt mit vier aktuellen Nationalspielerinnen – darunter die künftige Wölfin Lena Oberdorf – über einen starken Kader, auch wenn sich dies nicht immer an den Resultaten ablesen lässt. Im letzten Liga-Auftritt musste sich das Team von Trainer Markus Högner mit 0:1 beim 1. FC Köln geschlagen geben, danach folgte der 3:1-Erfolg im DFB-Pokal-Halbfinale bei Bayer 04 Leverkusen. Das Hinspiel konnten die Wölfinnen mit 5:1 für sich entscheiden.

„Wollen sie müde spielen“

Respekt hat Lerch besonders vor der gegnerischen „Offensivpower“ um Nicole Anyomi, Turid Knaak und Lea Schüller – zwei Drittel der bisherigen SGS-Tore gehen auf das Konto dieses Trios. „Am besten lassen wir sie gar nicht in Spiel kommen“, lautet der Plan des Trainers. Es gelte, gut ins Gegenpressing zu kommen und etwaige Vorteile im läuferischen Bereich auf den Platz zu bringen. Oder wie es Lerch formuliert: „Wir wollen sie müde spielen.“ Ganz sicher ist sich der Coach indes nicht, für welche Formation sich sein ehemaliger Co-Trainer Högner entscheiden wird. „Vielleicht wird er die eine oder andere Spielerin pausieren lassen“, mutmaßt Lerch, dass beim Gegner schon jetzt alles dem DFB-Pokalfinale untergeordnet wird. Warum auch nicht? In der Tabelle rangiert die SGS, die noch ein Nachholspiel gegen den FF USV Jena in der Hinterhand hat, auf dem fünften Platz. Eine Platzverbesserung ist zwar noch möglich, allerdings auch nicht relevant.

Rolfö muss pausieren

Fridolina Rolfö, die sich im Abschlusstraining vor dem mit 5:0 gewonnenen DFB-Pokal-Halbfinale beim DSC Arminia Bielefeld eine muskuläre Verletzung im Wadenbereich zugezogen hatte, wird in Essen sowie auch im Heimspiel gegen den SC Freiburg definitiv fehlen. Felicitas Rauch ist nach auskurierter Verletzung ins Training zurückgekehrt, aber noch kein Thema für das vorletzte Auswärtsspiel der Saison.


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