11.11.2021
Frauen

Das nächste Highlight

Die VfL-Frauen gastieren in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga beim FC Bayern München.

Es war bislang ein November mit vielen besonderen Momenten für die Frauen des VfL Wolfsburg – und in diesem Stil geht es weiter: Am kommenden Samstag, 13. November (Anstoß um 14 Uhr/live im BR und im NDR sowie auf Magenta Sport), treten die Wölfinnen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga beim FC Bayern München an. Das Aufeinandertreffen der deutschen Schwergewichte im Frauenfußball ist zugleich das Kräftemessen zwischen dem Tabellenführer und seinem Verfolger – ein echtes Spitzenspiel eben. Beide Teams waren unter der Woche noch in der UEFA Women’s Champions League gefordert.

Am Campus mit weißer Weste

Über 3.000 Zuschauer beim DFB-Pokal-Achtelfinale in Freiburg, der Last-Minute-Sieg gegen Eintracht Frankfurt, das Königsklassen-Gastspiel im Allianz Stadium von Turin – die VfL-Frauen erleben gerade alles andere als einen grauen und tristen November. Fortgesetzt wird diese Highlight-Aufzählung am FC Bayern Campus, wo der aktuelle Deutsche Meister seine Heimspiele austrägt. Der letzte Auftritt der Wolfsburgerinnen im Münchner Stadtteil Freimann liegt fast auf den Tag genau ein Jahr zurück. Auf weitere Parallelen könnte man im grün-weißen Lager gerne verzichten, schließlich endete die Partie 1:4. In dieser Saison sind die Münchnerinnen in ihrer Heimstätte noch ohne Punktverlust und einzig die TSG 1899 Hoffenheim konnte überhaupt ein Tor erzielen. Erst gestern waren die Bayern-Frauen im internationalen Einsatz: Bei Olympique Lyon gab es nach Pausenführung eine schmerzliche 1:2-Niederlage.

Späte Gegentreffer

Die VfL-Frauen haben also einen Tag mehr Regeneration als der Gegner, die Partie in Turin fand bereits am Vortag statt. Ein Vorteil? Zumindest kein Nachteil. Ansonsten kehrten beide Teams mit dem Erlebnis eines späten Gegentreffers von ihren Reisen zurück. Während die Wölfinnen zumindest einen Punkt festhielten, ging der Deutsche Meister gänzlich leer aus. Dennoch spricht die Papierform in diesen Tagen eher für einen Erfolg des FC Bayern, der mit Ausnahme der Niederlage bei Eintracht Frankfurt äußerst stabil wirkt. Auf der anderen Seite: Schon mehr als einmal haben die VfL-Frauen gerade in jenen Momenten besonders gut gegen den Dauerrivalen ausgesehen, als wenig für sie sprach: So folgten auf die UWCL-Viertelfinal-Niederlagen gegen Lyon (2019) und Chelsea (2021) jeweils überzeugende Siege gegen Bayern.

„Alles reinwerfen“

Auf großes Interesse stieß die wöchentliche Medienrunde mit VfL-Cheftrainer Tommy Stroot. Der Coach sprach dabei über…

…das Juventus-Spiel: Am Abend nach dem Spiel durften wir enttäuscht sein, aber schon beim Frühstück haben wir den Fokus wieder auf Bayern gelenkt. Natürlich tut das späte 2:2 weh, wir hätten den Sieg verdient gehabt. Aber wir haben nicht die Zeit, um in Situationen hängenzubleiben. Positiv war, dass die Spielerinnen für sich einige Szenen aus dem Spiel unter sich besprochen und analysiert haben.

…die Personalsituation: Klar ist, dass unsere medizinische Abteilung in diesen Tagen viel zu tun hat, um die Spielerinnen wieder spielfähig zu bekommen. Aber alle, die zuletzt einsatzfähig waren, werden es auch am Samstag sein. Lynn Wilms macht gute Fortschritte, aber für München wird es noch nicht reichen. Alex Popp hat zum ersten Mal wieder individuell mit dem Ball trainiert. Vielleicht kann sie im Dezember wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

…die Lage der Liga: Ich bin keinesfalls überrascht, dass es momentan so eng zugeht. Wir hatten in der Vorbereitung zwei Wochen Vorbereitung mit dem kompletten Kader. Zudem können wir in den vielen englischen Wochen kaum inhaltlich arbeiten. Und dann geht die Entwicklung bei Klubs wie Eintracht Frankfurt oder Bayer 04 Leverkusen immer weiter nach vorne, sodass die Spiele in der oberen Tabellenhälfte interessanter werden. Das macht den Reiz der Liga aus.

…die Favoritenrolle: Ich sage es ungern, aber Bayern ist der Favorit. Sie wollen sich gerne – wie zuletzt in Lyon – die Underdog-Rolle geben, dabei sind sie einen Schritt weiter als wir. Trotzdem wollen wir natürlich alles reinwerfen, mutig aufspielen, Akzente setzen und alles daransetzen, dieses Spiel erfolgreich zu gestalten.

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