04.02.2021
Frauen

Auftakt unter Flutlicht

Die VfL-Frauen starten mit einem Heimspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam ins Jahr 2021.

Nach knapp vierwöchiger Vorbereitung und drei Testspielen geht es für die Frauen des VfL Wolfsburg erstmals im neuen Jahr um Punkte in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga: Am morgigen Freitag, 5. Februar (Anstoß um 19.15 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), empfängt der aktuelle Tabellenzweite den viertplatzierten 1. FFC Turbine Potsdam im AOK Stadion. Es handelt sich dabei um eine Partie des komplett vorgezogenen 19. Spieltags. Erst Anfang November hatten sich die Wölfinnen in Potsdam mit 5:0 durchgesetzt. Dies war bislang der höchste Saisonsieg der Grün-Weißen.

Kaum Spielraum für Punktverluste

2020 empfingen die Wölfinnen ebenfalls den 1. FFC Turbine Potsdam zum ersten Heimspiel im neuen Jahr. 1.820 Zuschauer waren Zeuge des 5:1-Erfolgs der Gastgeberinnen – es war die letzte Partie, die vor einer solchen Kulisse und vor der Corona-Zwangspause stattfand. Doch auch abseits der Pandemie hat sich seitdem einiges verändert, allen voran die Kader beider Teams. Und natürlich die Tabellenkonstellation: Mit Blick auf den Fünf-Punkte-Rückstand auf den FC Bayern München ist beim Double-Sieger kaum noch Spielraum für Punktverluste vorhanden. Ganz neu ist die Situation wiederum nicht, schließlich ließen die Wölfinnen der Niederlage in München drei souveräne Siege folgen. Genau dieser Faden soll nun wiederaufgenommen werden.

Potsdam hofft auf Europa

Der bisherige Saisonverlauf der Turbinen lässt sich einfach zusammenfassen: Niederlagen gegen die besser platzierten, Siege gegen die schlechter platzierten Teams – mit der Ausnahme eines 2:2 bei Aufsteiger SV Meppen. Sollten der frühere Champions-League-Sieger allerdings sein noch nicht terminiertes Nachholspiel gegen den SV Werder Bremen gewinnen, wäre er punktgleich mit der TSG 1899 Hoffenheim und somit mittendrin im Rennen um die Champions-League-Qualifikation. Ab der kommenden Saison darf bekanntlich auch der Drittplatzierte aus jeder Top-Liga international spielen. Auch für die Potsdamerinnen, die sich in der Winterpause mit der schwedischen Torhüterin Emma Lind verstärkt haben, ist es das erste Pflichtspiel im Jahr 2021. Geplant war es eigentlich anders, doch das für letzten Sonntag angesetzte Nachholspiel gegen den SV Werder Bremen fiel den widrigen Platzverhältnissen im Karl-Liebknecht-Stadion zum Opfer.

„Janssens Ausfall ist sehr ärgerlich“

Im Rahmen der üblichen Medienrunde vor dem Spiel standen einige Personalien im Fokus. VfL-Cheftrainer Stephan Lerch sprach mit den Journalisten über…

…die feststehenden Ausfälle: Dominique Janssen hat Rückenprobleme, das ist natürlich sehr ärgerlich so kurz vor dem Auftakt. Wir müssen weitere Untersuchungen abwarten, um zu sehen, welche Auswirkungen dies auch auf das dann folgende Heimspiel gegen Hoffenheim haben könnte. Ewa Pajor trainiert mit der Mannschaft, wird aber ebenso nicht zur Verfügung stehen. Sie ist auf einem sehr guten Weg und könnte nach der Länderspielpause wieder eine Option sein. Dass Pauline Bremer leider noch lange ausfällt, ist ja ohnehin klar.

…das Fazit der Vorbereitung: Wir sind gut gerüstet für den Start. Die Mannschaft hat gut gearbeitet, auch wenn wir auf das gewohnte Trainingslager in Portugal verzichten mussten. Wir konnten hier aber auf Plätzen mit Rasenheizung trainieren, sodass wir von Ausfällen verschont geblieben sind. Natürlich ist ein milderes Klima angenehmer, aber das passt schon. Nicht zu vergessen war es wichtig, drei gute Testspiele zu haben. Wir brauchen aber sicherlich noch Zeit, um wieder in den Rhythmus zu kommen.

…den ambitionierten Gegner: Ich glaube, dass es für uns von Vorteil sein kann, gegen Potsdam und eine Woche später gegen Hoffenheim zu starten. Das ist ein Hammer-Auftaktprogramm und schon etwas Anderes als auf Mannschaften zu treffen, die deutlich tiefer stehen – in der Tabelle und auf dem Platz. Potsdam ist ein Team, das aktiv am Spiel teilnehmen will, daher sind alle Sinne geschärft.

…die Torhüterinnen-Frage: Wir werden mit Katarzyna (Kiedrzynek, Anm.d.Red.) ins Spiel gehen, Rike (Abt, Anm.d.Red.) wird auf der Bank Platz nehmen. Wir stellen uns im Trainerteam immer die Frage, was das Beste für die Mannschaft in der aktuellen Situation ist – das war auch hier der Fall. Alle drei Torhüterinnen haben es sehr, sehr gut gemacht, in den Trainings- und in den Testspielen. Wir haben einfach eine extreme Luxussituation, da alle Torhüterinnen schon gezeigt haben, dass sie die Nummer eins sein können. Die jetzt festgelegte Reihenfolge wird nicht kurzfristig wieder geändert werden, aber ich kann natürlich nicht sagen, was in fünf oder sechs Wochen ist.

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