Renato Steffen köpft den Ball ins Tor.
15.01.2021
Männer

„Als Profi musst du da durch“

„Kopfball-Ungeheuer“ Renato Steffen im Kurz-Interview der aktuellen „Unter Wölfen kompakt“-Ausgabe zum Leipzig-Heimspiel.

Renato Steffen köpft den Ball ins Tor.

Beim jüngsten 2:2-Unentschieden bei Union Berlin brachte Flügelspieler Renato Steffen die Wölfe zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung – nicht zum ersten Mal traf der gerade einmal 1,70 Meter große Schweizer sehenswert per Kopf. Vor der morgigen Heimpartie gegen die Bullen aus Leipzig (Anstoß um 15.30 Uhr) spricht der 29-Jährige in der aktuellen „Unter Wölfen kompakt“-Ausgabe über das Spiel bei den Eisernen, seine ausgeprägten Qualitäten in der Luft, die Herausforderungen der Corona-Pandemie und natürlich das Duell gegen RB.

Renato Steffen, beim jüngsten 2:2-Unentschieden bei Union Berlin ging es hin und her: zuerst dein Führungstreffer, dann der Ausgleich und der Rückstand in Unterzahl, am Ende doch noch ein Punkt. Wie bewertest du im Nachgang den Zähler bei den Eisernen?

Renato Steffen: Wenn man die 90 Minuten sieht, auch mit dem Platzverweis für Max, muss man mit dem Punkt leben. Wir haben unser Spiel am Anfang eigentlich gut durchgezogen. Je länger es dauerte, umso mehr haben wir uns dann aber ein wenig an das Spiel von Union angepasst. Deswegen war am Ende nicht mehr möglich als der Punkt. Das ärgert uns intern in der Mannschaft schon, weil wir eigentlich nach Berlin gefahren sind, um mit drei Punkten zurückzukehren. Deswegen sind es gemischte Gefühle, wenn ich an das Spiel zurückdenke.

Und du hast es schon wieder getan … und trotz deiner kleineren Körpergröße mit einem schulbuchmäßigen Kopfball zum 1:0 getroffen – dein bereits sechster Kopfballtreffer im Wölfe-Trikot. Du sagtest bei einem Interview hier im vergangenen Jahr, deine Stärke in der Luft habe viel mit gutem Timing und Sprungkraft zu tun. Wie trainiert man das konkret?

Renato: Ich trainiere das nicht speziell. Es ist vielmehr in den normalen Trainingsmodus integriert und ich versuche dort, in die entsprechenden Situationen zu kommen. Wenn der lange Ball kommt, probiere ich trotz allem in die direkten Duelle zu gehen – und so gibt es eigentlich jeden Tag Gelegenheiten, das zu trainieren. Timing ist immer noch sehr entscheidend – und vor allem, dass man keine Angst hat, in den Ball zu gehen. Weil es schon mal sein kann, dass es weh tut. Aber wenn man keine Angst hat, kommen die Bälle auch irgendwann mal. Und dann muss man sie einfach einnicken – das habe ich dann auch gemacht.

Aufgrund der Corona-Pandemie hattet ihr keine wirkliche Winterpause und eine englische Woche jagt die nächste. Wie sehr geht das an die körperliche und mentale Substanz?

Renato: Für mich persönlich ist eher das Mentale etwas schwieriger, man kann nicht wirklich abschalten. Wir hatten ja nur drei, vier Tage wirklich Ruhe, dann ging es schon wieder los. Das ist für mich eher der Knackpunkt. Aber: Solange man überhaupt Fußball spielen kann und so viele Spiele hat, geht es eigentlich. Dann kann man darüber hinwegsehen. Was den Körper angeht, ist man auch selbst ein bisschen dafür verantwortlich, dass der im Top-Zustand ist – als Profi musst du da einfach durch.

Das komplette Interview gibt es in der E-Paper-Ausgabe des aktuellen „Unter Wölfen kompakt“.

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