07.05.2023, 17.30 Uhr
SIGNAL IDUNA PARKSo., 07.05.2023 / 17.30
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Abpfiff: Alle Highlights des Spiels

Halbes Dutzend

Wölfe unterliegen mit 0:6 bei Borussia Dortmund.

Zum Abschluss des 31. Spieltags musste der VfL Wolfsburg bei Borussia Dortmund eine deutliche 0:6 (0:3)-Niederlage hinnehmen. Die Gäste begannen mutig und verteidigten hoch, das nutzten die Hausherren aus und verwerteten ihre Chancen äuĂźerst effektiv. Karim Adeyemi brachte den BVB in der 14. Spielminute in FĂĽhrung, Sebastien Haller erhöhte auf 2:0 (28.) und Donyell Malen (37.) schloss einen Konter erfolgreich zur 3:0-PausenfĂĽhrung fĂĽr die Schwarz-Gelben ab. Auch nach der Pause fehlte den Wölfen das nötige GlĂĽck. Der BVB dagegen zeigte viel Spielfreude und erzielte durch Jude Bellingham das 4:0 (54.). Adeyemi traf mit seinem zweiten Tor zum 5:0 (59.), verschoss fĂĽnf Minuten später einen Foulelfmeter, sodass schlieĂźlich Bellingham den 6:0-Endstand herstellte (86.). Am kommenden Spieltag empfangen die Niedersachsen am Samstag, 13. Mai (ab 15.30 Uhr), die TSG 1899 Hoffenheim in der Volkswagen Arena.  

Personal

VfL-Cheftrainer Niko Kovac stellte sein Team nach dem 3:0-Sieg gegen Mainz einmal um: FĂĽr den verletzten Maxence Lacroix begann Micky van de Ven, der am vergangenen Spieltag wegen seiner fĂĽnften Gelben Karte pausieren musste. BVB-Coach Edin Terzic nahm ebenfalls nur eine Ă„nderung in seiner Startelf vor und brachte statt Raphael Guerreiro (Bank) Marius Wolf von Beginn an.

Spielverlauf

Die Hausherren machten von Anfang an Druck, während die Wölfe erstmal tief standen, durch Patrick Wimmer aber erste offensive Akzente setzen konnten. Allerdings agierte der BVB zielstrebiger, kam immer wieder vor das Wolfsburger Tor und markierte früh die 1:0-Führung durch Adeyemi (14.). Kurz darauf hatte der VfL die dickste Möglichkeit, um auszugleichen, als Wimmer allein auf Gregor Kobel zulief, der BVB-Keeper die Großchance aber vereitelte. Der Nachschuss von Jakub Kaminski flog übers Dortmunder Gehäuse. Postwendend hatten die Gastgeber beim Konter über Donyell Malen und Bellingham den zweiten Treffer auf dem Fuß, spielten diesen aber nicht sauber aus. Besser machte es Haller, der beim 2:0 goldrichtig stand (29.). Klassisch auskontern ließen sich die Wolfsburger auch beim 3:0 und machten es dem BVB viel zu leicht – Malen musste nur noch zum 3:0 einschieben (37.).

Nach dem Seitenwechsel kamen Kevin Paredes und Kilian Fischer für Josuha Guilavogui und Ridle Baku in die Partie. Dem BVB aber gelang an diesem Tag alles – sie dominierten die Partie, spielten mit extrem hohem Tempo und erhöhten durch einen kuriosen Treffer von Bellingham auf 4:0 (54.). Keine fünf Minuten später musste Koen Casteels, nach dem zweiten Tor durch Adeyemi, erneut hinter sich greifen (59.). Der auffällige Nationalspieler hatte kurz darauf vom Elfmeterpunkt die Chance, seinen dritten Treffer zu erzielen – setzte den Ball aber über die Latte (65.). Bis auf eine Kontermöglichkeit bei der der inzwischen eingewechselte Omar Marmoush zu lange zögerte, gelang den Grün-Weißen nach vorn viel zu wenig. Bellingham machte schließlich das halbe Dutzend voll und markierte den 6:0-Endstand (86.).

Tore

1:0 Adeyemi (14.): Julian Ryerson flankt von links in den Strafraum und dort setzt sich Karim Adeyemi im Kopfballduell gegen Josuha Guilavogui durch. Koen Casteels hat gegen den Ball aus kurzer Distanz keine Abwehrchance.

2:0 Haller (29.): Mats Hummels fängt einen Ball von Jonas Wind im Aufbauspiel ab, dann marschiert Adeyemi mit viel Tempo über die linke Seite, passt in die Mitte, wo Sebastien Haller das Leder aus sieben Metern über die Linie bringt.

3:0 Malen (37.): Der VfL verteidigt hoch an der Mittellinie – Julian Brandt wird perfekt angespielt, geht mit Tempo aufs Tor und spielt den Querpass auf Donyell Malen, der den Ball nur noch einschieben muss.

4:0 Bellingham (54.): Die Wolfsburger verlieren die entscheidenden Zweikämpfe, sodass Jude Bellingham aus 18 Metern abziehen kann. Der Ball knallt an die Querlatte und zurück ins Feld, hat aber so viel Drall, dass er über die Linie trudelt.

5:0 Adeyemi (59.): Nach einem Abwehrfehler im eigenen VfL-Strafraum setzt Karim Adeyemi nach, anschlieĂźend kommt Sebastien Haller an den Ball, der die Kugel wieder auf Adeyemi zurĂĽckspielt. Der Nationalspieler schlieĂźt aus neun Metern flach ins Tor ab.

6:0 Bellingham (86.): Julian Brandt leitet einen langen Ball mit dem Kopf zu Bellingham, der anschlieĂźend mit dem AuĂźenrist ins rechte Eck trifft.

Trainerstimmen

Das war heute genau das, was wir nicht wollten. Wir sind ohne Zweikampfführung und Biss aufgetreten – und somit hatten wir keine Chance. Mit dem 0:6 sind wir noch gut bedient. Meine Mannschaft muss in der nächsten Woche wieder das richtige Gesicht zeigen.

Wir sind natürlich sehr zufrieden, weil wir vom Anfang bis zum Ende eine absolute Top-Leistung gezeigt haben. Ich finde, wir haben nicht nur viele Tore erzielen können, sondern auch schöne Tore erzielt. Wir haben als Mannschaft die Null verteidigt und dennoch ein paar Chancen liegen lassen. Es war schön, den Jungs dabei zuzuschauen, wie sie miteinander Fußball gespielt haben und dann ist es für jeden Gegner schwer, vor allem, wenn wir in unserem Stadion spielen, uns zu schlagen.

Aufstellungen und Statistiken

Borussia Dortmund: Kobel – Wolf, Süle, Hummels (63. Özcan), Ryerson (76. Passlack) – Can, Bellingham, Brandt, Malen (63. Reus), Adeyemi (69. Reyna) – Haller (62. Moukoko)

Ersatz: Meyer (Tor), Guerreiro, N. Schlotterbeck, Modeste

VfL Wolfsburg: Casteels – Bornauw, Guilavogui (46. Paredes), van de Ven – Baku (46. Fischer), Arnold, Kaminski (65. Cozza), F. Nmecha, Svanberg (65. Gerhardt) – Wimmer, Wind (65. Marmoush)

Ersatz: Pervan (Tor), Ambros, Pejcinovic, Waldschmidt

Tore: 1:0 Adeyemi (14.), 2:0 Haller (29.), 3:0 Malen (37.), 4:0 Bellingham (54.), 5:0 Adeyemi (59.), Bellingham (86.)

Gelbe Karte: - / Fischer

Besondere Vorkommnisse: Karim Adeyemi verschieĂźt Foulelfmeter (65.)

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

Zuschauende:  81.365 Zuschauende am Sonntagabend im Signal Iduna Park (ausverkauft)

Videos

  • Pressekonferenzen

    „Genau das, was wir nicht wollten“

    Hier gibt’s die Pressekonferenz nach dem Spiel in Dortmund mit Niko Kovac und Edin Terzic.

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