Ein rundes regenbogenfarbenes Banner wird von mehrere Menschen am Mittelkreis gehalten.
07.07.2020
Soziales

„Wolfsburger Schule für Vielfalt“

Türschilder an Projektschulen übergeben.

Ein rundes regenbogenfarbenes Banner wird von mehrere Menschen am Mittelkreis gehalten.

Der VfL Wolfsburg hat am Montag, 6. Juli, gemeinsam mit Antje Biniek (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg), dem Fanprojekt Wolfsburg und Pablo Thiam (Integrationsbeauftragter des VfL Wolfsburg) zum ersten Mal vier Wolfsburger Schulen mit dem Label „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ ausgezeichnet. Die Hauptschule Vorsfelde, die Realschule Vorsfelde, das ASG Wolfsburg sowie das THG Wolfsburg bekamen im AOK Stadion ein regenbogenfarbenes Türschild überreicht, welches von den Schülerinnen und Schülern im Projekt erarbeitet wurde.

Innovatives Gemeinschaftsprojekt

Das Projekt „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ gibt es seit September 2019 und gliedert sich in drei Teile. Nach dem Besuch von Workshops beim VfL Wolfsburg im ersten Schulhalbjahr werden im zweiten Teil eigene Projektideen an der Schule entwickelt und umgesetzt. Im dritten Teil findet ein Abschlussturnier mit einem Markt der Möglichkeiten und die Verleihung des Türschilds „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ statt. Leider mussten die Projektteile zwei und drei dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie entfallen, die Schulen wurden dennoch ausgezeichnet, da die Projektpartner gemeinsam ein starkes Zeichen für Vielfalt, Toleranz, menschliche Werte und gegen Diskriminierung setzen möchten. Die Projektschulen setzen sich bei „Wolfsburger Schule für Vielfalt“ mit Inhalten wie Antirassismus, Formen von Diskriminierung, Zivilcourage, Sexismus und Homophobie auseinander. Die Bildungsziele sind dabei: Prävention, Aufklärung, Integration, Austausch, Einstehen für Werte, politische Bildung sowie Aufzeigen von Vielfalt. Bei der Übergabe der Türschilder kamen die verschiedenen Projektparteien kurz vor dem Start der Sommerferien zusammen und zogen ein durchweg positives Fazit zu der Premiere unter erschwerten Bedingungen:

Antje Biniek (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Wolfsburg):

„Ich freue mich sehr, dass der Auftakt geglückt ist und die ersten vier Schulen in Wolfsburg sich erkennbar für Vielfalt, Akzeptanz und Demokratie stark machen. Als ehemalige Mitarbeiterin des Fanprojekts und jetzige Gleichstellungsbeauftragte bin ich natürlich stolz, dass ich kooperativ mit dem VfL Wolfsburg ein so wichtiges Projekt ins Leben gerufen habe. Gemeinsam haben wir ein außerschulisches Format entwickelt, welches junge Menschen dort abholt, wo sie stehen und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, sie am gesellschaftlichen Diskurs zu beteiligen und ihren Ansichten sowie Meinungen Raum zu geben.“
 
Pablo Thiam (Integrationsbeauftragter VFL Wolfsburg/ Leiter VFL-Fußball.Akademie):

„In aktuell herausfordernden Zeiten finde ich es sehr wichtig, dass sich Jugendliche für menschliche und demokratische Werte, Vielfalt und ein Für- und Miteinander einsetzen. Damit dies jedoch gelingt, müssen sich Jugendliche gegenseitig begegnen und kennenlernen. Nur so können Vorurteile abgebaut, Gemeinsamkeiten entdeckt, aufgebaut und verstärkt werden. Das Projekt bietet Wolfsburger Schulen hierfür einen hervorragenden Rahmen.“
 
Kira (Schülerin Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg):

„Das Projekt hat uns sehr gut gefallen. Wir hatten viel Spaß – auch aufgrund wechselnder Arbeitsmethoden wie Teamarbeit und Rollenspiele. Die Teamleiter waren dabei sehr freundlich, sind auf uns eingegangen und haben keinen Druck aufgebaut. Insgesamt hat das Projekt unsere Klasse noch stärker zusammengebracht.“

Download: #Vielfalt als Wallpaper

Antje Biniek und Pablo Thiem überreichen ein regenbogenfarbenes Türschild.

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