Spieler der U23 des VfL Wolfsburg stehen bei der Verabschiedung von VfL Wolfsburg Trainer Rüdiger Ziehl im Halbkreis.
04.06.2020
Akademie

Unvollendet vorbei

U23 verpasst Aufstieg und Trainer Rüdiger Ziehl verabschiedet sich.

Spieler der U23 des VfL Wolfsburg stehen bei der Verabschiedung von VfL Wolfsburg Trainer Rüdiger Ziehl im Halbkreis.

Die U23 hat sich in die Sommerpause verabschiedet – nach einer unvollendeten Saison. Seit Anfang März 2020 fand aufgrund der Corona-Pandemie kein Punktspiel mehr statt und das Team des scheidenden Cheftrainers Rüdiger Ziehl belegte am Ende Rang zwei. Spitzenreiter VfB Lübeck hat mit einer Partie mehr gespielt fünf Punkte Vorsprung und steigt nun in die dritte Liga auf. Ärgerlich ist diese Konstellation insofern für die U23-Wölfe, da sie in ihrem letzten ausgetragenen Spiel eben gegen den VfB Lübeck zu Hause mit 1:2 unterlegen waren. Damit hatten die Grün-Weißen die mögliche Titelverteidigung in der Regionalliga Nord verpasst. Insgesamt legte das Team bis zum unfreiwilligen Saisonabbruch eine ganz starke Serie hin und war lange Zeit souveräner Spitzenreiter. Aufgrund des leichteren Restprogrammes im Vergleich zum VfB Lübeck wurden den Wölfen sehr gute Chancen auf den erneuten Staffelsieg eingeräumt. Doch dazu ist es nicht mehr gekommen. Pablo Thiam, Sportlicher Leiter VfL-Fußball.Akademie: „Ich habe der Mannschaft noch einmal deutlich gemacht, dass sie akzeptieren muss, dass sie diese Saison nicht sportlich gescheitert ist. Alle Spieler können mit erhobenen Hauptes aus der Saison gehen. Wir sind in diesem Spieljahr ganz klar Opfer der Corona-Krise geworden.“

Rüdiger Ziehl im Trainingsanzug des VfL Wolfsburg.

„Großer Dank“

Neben einigen Akteuren hat sich nun auch Chefcoach Rüdiger Ziehl aus Wolfsburg verabschiedet. Seit Oktober 2016 war er Steuermann an der Seitenlinie und hat dabei sehr gute Arbeit abgeliefert. Insgesamt elf Jahre war Ziehl beim VfL, zuerst als Spieler und dann lange Zeit als Co-Trainer der U23. Thiam: „Wir sind Rüdiger und seinem Team zu großem Dank verpflichtet. Er hat eine starke Mannschaft geformt und wurde mit ihr im letzten Jahr nicht von ungefähr Meister in der Regionalliga Nord. Für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg wünschen wir ihm alles Gute und hoffen, dass er als Trainer den erhofften nächsten Schritt machen wird.“

Scheidende Spieler

Neben dem Coach haben auch einige Akteure den VfL verlassen. Künftig nicht mehr für die U23-Wölfe spielen werden Anton Stach (wechselt nach Fürth), Mamoudou Karamoko, Jannes Tasche, Valerian Hüttner, Maximilian Janke, Yannik Möker und Marcel Stutter. Auch ihnen gebührt Dank für die gezeigten Leistungen und den Einsatz in den letzten Jahren.

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