Die U20-Wölfinnen im Spiel gegen FC Bayern München.
27.09.2021
Frauen

Unterschied­liche Stimmungs­lage

U20-Frauen unterliegen dem FC Bayern München / U17-Juniorinnen mit Heimsieg gegen Union Berlin.

Die U20-Wölfinnen im Spiel gegen FC Bayern München.

Gebrauchter Tag für die U20-Frauen des VfL Wolfsburg: Die Jungwölfinnen mussten gegen die U20 des FC Bayern München in der 2. Frauen-Bundesliga eine 1:4-Niederlage hinnehmen. Gerade in der ersten Halbzeit funktionierte bei den Grün-Weißen wenig, mit einem 0:4-Rückstand gingen sie in die Halbzeitpause. Nach dem Wiederanpfiff präsentierte sich die Mannschaft von Cheftrainer Steffen Beck stabiler und konnte durch Rückkehrerin Gloria Adigo noch den Ehrentreffer erzielen. Weiter auf der Erfolgswelle reiten hingegen die U17-Juniorinnen. Im siebten Liga-Spiel gab es mit dem 1:0-Erfolg gegen den FC Union Berlin den siebten Sieg. Schützin des goldenen Tores war Matilda Querfurth in der ersten Halbzeit. Damit bleiben die Nachwuchswölfinnen punktverlustfrei an der Tabellenspitze der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost

Verschlafene erste Halbzeit

Zwei unzureichend geklärte Eckbälle, ein individueller Fehler und Abstimmungsprobleme in der Wolfsburger Defensive: Für den vorentscheiden Halbzeitstand verteilten die Jungwölfinnen dem FC Bayern München mehrere Geschenke. Zwar waren die Münchnerinnen von Beginn an spielbestimmend, konnten sich bis zur Führung aber kaum zwingende Torchancen herausspielen. Als jedoch eine Ecke nur zentral vor den Strafraum geklärt wurde, schlug Franziska Kett zu (22.). Der Anfang von zehn bitteren Minuten: Denn nur eine Zeigerumdrehung später spielte Torhüterin Melanie Wagner Bayern-Spielerin Sarah Ernst den Ball in die Füße - die Stürmerin ließ sich die Chance nicht nehmen (23.). Beim 0:3, nur drei Minuten später, stimmte die Zuordnung in der grün-weißen Abwehrreihe nicht. Dies nutzte Laura Gloning (26.). Als in der 31. Minute wiederum eine Ecke nur zu kurz abgewehrt wurde, war es wieder Ernst, die sehenswert zur endgültigen Vorentscheidung traf (31.). So ging Beck mit seiner Mannschaft bezüglich des ersten Spielabschnittes auch hart ins Gericht: „Wir sind in keinen Zweikampf gekommen, waren überall zu weit weg und haben schlimme individuelle Fehler gemacht. So hatte Bayern es viel zu leicht. Wir waren mit dem Halbzeitstand noch gut bedient.“ Beck reagierte in der Pause mit einigen Umstellungen, die sich auch bezahlt machten. „Wir waren dann kompakter, in den Zweikämpfen griffiger und hatten dann auch die eine oder andere Szene nach vorne“, so der VfL-Trainer. Eine dieser Aktionen nutzte die eingewechselte Adigo zum 1:4-Endstand. Bei ihrem Comeback nach über einem Jahr Verletzungspause, setzte sie sich willensstark durch und verwandelte innerhalb des Strafraums über die Münchner Torhüterin. „Für das nächste Spiel in Frankfurt werden wir hart arbeiten und nicht aufgeben. Die Mannschaft kann auf die zweite Hälfte aufbauen. Wir haben aber auch gesehen, dass wir immer 100 Prozent geben müssen“, blickte Beck in die Zukunft.

Glücklicher Sieg

Die U17-Juniorinnen des VfL können auch nach sieben Spieltagen die perfekte Punkteausbeute vorweisen und haben noch immer kein Gegentor bekommen. Gegen den Tabellenvierten Union Berlin war dies aber ein hartes Stück Arbeit: „Union Berlin hat gut mitgespielt. Sie hätten sich einen Punkt verdient, es war wirklich sehr eng“, zeigte sich Cheftrainer Michael Schulz erleichtert. Das Tor des Tages fiel schon nach 18 Minuten, als Mathilda Querfurth mit einem Distanzschuss erfolgreich war. „Wir sind diesmal wirklich über den Kampf ins Spiel gekommen. Mit unserem kleinen Kader haben wir gemeinschaftlich auf die Zähne gebissen“, so Schulz. Zumal vor der Pause Torschützin Querfurth das Spiel noch in ruhigere Bahnen hätte lenken können, aber zweimal im Duell mit der Berliner Torhüterin scheiterte. In der zweiten Halbzeit kam auch Union zu guten Möglichkeiten: „Zum Schluss waren wir teilweise zu offen, das müssen wir in Zukunft cleverer anstellen“, mahnte Schulz. Das kommende spielfreie Wochenende komme den Nachwuchswölfinnen daher gut gelegen. Dies könne man nutzen, um Kräfte für künftige Aufgaben zu sammeln.

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