Die VfL Wolfsburg-Spieler Yunus Malli und Marcel Tisserand im Zweikampf vor dem Tor von Jannes Tasche.
17.04.2019
Männer

Ungewöhnlicher Rhythmus

Veränderte Trainingssteuerung in der langen Vorbereitungswoche auf das Frankfurt-Spiel.

Die VfL Wolfsburg-Spieler Yunus Malli und Marcel Tisserand im Zweikampf vor dem Tor von Jannes Tasche.

Aufgrund der Osterfeiertage und dem ungewöhnlich späten Spieltermin der Wölfe gegen Eintracht Frankfurt am Montagabend, 22. April (Anstoß um 20.30 Uhr), in der Volkswagen Arena weicht VfL-Chefcoach Bruno Labbadia in dieser Woche vom sonst üblichen Trainingsrhythmus ab. So nutzte er den Mittwoch unter anderem auch für ein internes Testspiel zwischen denjenigen Kaderspielern, die zuletzt weniger zum Einsatz kamen, und der eigenen U23.

Ohne Offensiv-Trio

Nach der hohen Belastung der beiden gestrigen Dienstagseinheiten folgte einen Tag später ein weiteres kräftezehrendes Programm – zumindest für diejenigen Akteure, die zuletzt weniger zum Einsatz gekommen sind. Während die Stammspieler am Vormittag eine eher lockere Einheit absolvierten, stand für den Rest am Mittag im AOK Stadion ein interner Test gegen die eigene Regionalliga-Mannschaft an. Verletzungsbedingt nicht zum Einsatz kam dabei ein Wölfe-Trio, das der Cheftrainer eigentlich gerne in Aktion gesehen hätte. Daniel Ginczek und Felix Klaus laborieren derzeit an Rückenproblemen und mussten ebenso passen wie Josip Brekalo, der sich am Dienstag im Training eine Fußprellung zugezogen hatte. „Schade“, bedauerte Labbadia im Anschluss das Fehlen der drei Offensivakteure. „Gerade für sie wäre Spielpraxis sicherlich wichtig gewesen.“ Welche Auswirkungen deren Trainingspause auf die Personalsituation für das Spiel am Ostermontag gegen die SGE haben wird, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen.

Stach trifft

Nach Ablauf der Spielzeit stand es im Übungsspiel 1:0 (0:0) für den Regionalliga-Tabellenführer von Trainer Rüdiger Ziehl – entscheidender Torschütze war Anton Stach kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs. Labbadia zeigte sich im Anschluss unabhängig vom blanken Ergebnis wenig angetan vom Auftritt seiner eigenen Elf. „Damit kann man nicht zufrieden sein. Es ist nicht das, was wir uns gewünscht haben.“ Gerade hinsichtlich der außergewöhnlichen Konstellation, dass gleich sieben grün-weiße Leistungsträger vor einer möglichen Gelbsperre in der Bundesliga stehen, so dass in den nächsten Wochen der eine oder andere personelle Wechsel in der Startelf nicht ausgeschlossen ist, hatte man im Trainerstab gehofft, „dass sich ein paar aufdrängen von denen, die gerade hinten dran sind.“

Karfreitag trainingsfrei

„Wichtige Erkenntnisse“ habe man aber trotzdem gewonnen. Am Karfreitag erhält die Mannschaft wie geplant einen trainingsfreien Tag, um dann nach zwei abschließenden Übungseinheiten am Wochenende am Ostermontag frisch und ausgeruht um die wichtigen Punkte gegen den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt zu kämpfen.

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