Einige U20-Wölfinnen freuen sich auf dem Platz gemeinsam über ihren Sieg gegen Bocholt.
15.11.2021
Frauen

Ungeschlagen am Wochenende

U20-Frauen spielen 1:1 bei Borussia Bocholt – U17-Juniorinnen gewinnen 4:0 in Neubrandenburg.

Einige U20-Wölfinnen freuen sich auf dem Platz gemeinsam über ihren Sieg gegen Bocholt.

Im Auswärtsspiel bei Borussia Bocholt konnten die U20-Frauen des VfL Wolfsburg Zählbares in der 2. Frauen-Bundesliga einfahren: Beim 1:1-Unentschieden glich Tessa Blumenberg die Führung der Bocholterinnen erst in der 87. Minute aus und sicherte den Jungwölfinnen somit einen Punkt. Die U17-Juniorinnen blieben auch nach zweiwöchiger Pause in der Erfolgsspur: In der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nordost gelang den Nachwuchswölfinnen ein 4:0 gegen den 1. FC Neubrandenburg 04. Nach elf Spieltagen ist der VfL damit weiterhin Tabellenführer.

Später Ausgleich

Auch am Montag nach dem Spiel gegen Borussia Bocholt war die Gefühlswelt von Steffen Beck noch durcheinander. Der Trainer der Jungwölfinnen tat sich mit der Einordnung schwer, ob er sich über den Punkt nun freuen solle oder ob seine Mannschaft zwei verloren habe. Auf dem Bocholter Kunstrasenplatz sahen die Zuschauer eine ausgeglichene, aber chancenarme erste Halbzeit, die folgerichtig torlos blieb. „In der zweiten Hälfte haben wir dann zunächst alles vermissen lassen und waren mehr mit uns beschäftigt“, kritisierte Beck. In dieser Phase gingen die Gastgeberinnen dann auch in Führung: Isabell Pfeiffer nutzte in der 68. Minute die Unordnung der VfL-Defensive zur Führung. Im Anschluss hätte Borussia Bocholt das Spiel durchaus entscheiden können, vergab aber einige Möglichkeiten. Die junge Wolfsburger Mannschaft zeigte Moral und erhielt durch frische Kräfte neuen Schwung. In der 87. Minute war es dann mit Finya Seidel eine der Eingewechselten, die sich über die rechte Seite stark durchsetzte und die eingelaufene Blumenberg bediente. Diese hatte keine Mühe die Vorarbeit zu verwerten. Durch den Ausgleich beflügelt, wollten die Jungwölfinnen das Spiel nun endgültig in ihre Bahnen lenken, doch zwei klare Torchancen in der Nachspielzeit blieben ungenutzt. „Von den zwei Möglichkeiten musst du eine machen. Dann gehen wir hier, egal wie, mit einem 2:1 nach Hause. Das hätten wir gebraucht. Deswegen sind es für mich doch zwei verlorene Punkte“, haderte Beck über die verpasste Chance. Mit drei Zählern hätten die Jungwölfinnen zwei Plätze in der Tabelle gutmachen können. Dies soll nun am Samstag, 20. November (Anstoß um 11 Uhr), im Heimspiel gegen die SV Elversberg nachgeholt werden.

Starke erste Halbzeit

Im ersten Heimspiel nach beinahe einem Monat zeigten die Nachwuchswölfinnen sofort, wer Chef im Ring ist: Bereits in der zweiten Minute köpfte Chiara Silberstorff eine Flanke von Julia Meißner ins Tor und lenkte das Spiel so in VfL-Bahnen. Auch Trainer Michael Schulz war mit der Leistung im ersten Spielabschnitt sehr zufrieden: „Wir waren sehr kreativ im Offensivspiel. Hier hat sich die Systemumstellung mit zwei Spitzen und drei Achtern bezahlt gemacht. So waren wir im Zentrum deutlich präsenter und konnten drei schöne Tore herausspielen.“ Nummer zwei fiel in der 23. Minute, als Meißner auf Mathilda Querfurth durchsteckte. Diese legte für Silberstorff auf, die noch die Torhüterin umkurvte und den Ball ins leere Gehäuse schob. Die Vorentscheidung fiel noch vor der Halbzeitpause, als Maria Jonietz nach einem scharfen Pass von Saskia Engelhardt nur noch Danke sagen musste. „Nach der Pause haben wir einige Wechsel vorgenommen und das Spiel etwas verwaltet, ohne dass Neubrandenburg zu großen Möglichkeiten kam. Wir waren aber nicht ganz so dominant wie im ersten Spielabschnitt“, so Schulz. Dennoch krönten die Nachwuchswölfinnen den Auftritt noch durch das 4:0 in Person von Rauan Mohamed, die per Fernschuss erfolgreich war (80.). 

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