16.08.2019
Akademie

Starke Reaktion

U23 der Wölfe kehrt mit einem 2:0-Auswärtssieg in Bremen direkt in die Erfolgsspur zurück.

Die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg hat im dritten Auswärtsspiel der Saison zum dritten Mal drei Punkte geholt. Im Topspiel beim Vorjahresdritten Werder Bremen siegte die Elf von Rüdiger Ziehl am Freitagabend mit 2:0 (2:0). John Iredale (23.) und John Yeboah (37.) ragten bei einem überzeugenden Auftritt des Meisters als Torschützen heraus. In der Tabelle verbesserte sich der VfL für den Moment wieder auf die Spitzenposition. Das nächste Mal im Einsatz sind die Grün-Weißen am Samstag, 24. August (Anstoß um 13 Uhr), mit einem Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt im AOK Stadion. 

Quartett neu dabei 

Nach dem bitteren 3:3 gegen den HSV stellte der Chefcoach, der zusätzlich zu den Langzeitverletzten auch auf Mittelfeldmann Michele Rizzi (muskuläre Probleme) verzichten musste, auf vier Positionen um. Frisch in der Startformation standen neben Keeper Phillip Menzel auch Julian Justvan, Paul-Georges Ntep und Dominik Marx. 

Zur Pause schon klar in Front

Genau wie die Wölfe hatte auch Werders Unterbau zuletzt einen Dämpfer hinnehmen müssen und beim 2:5 in Kiel die erste Saisonniederlage kassiert. Schon früh zeigte sich allerdings, dass der VfL die Enttäuschung besser abgeschüttelt hatte. Für den ersten Abschluss des Spiels waren noch die Gastgeber zuständig: Luc Ihorst schoss aus 18 Metern am langen Pfosten vorbei. Dann übernahm der Meister. Mit einer ersten Gelegenheit war John Yeboah gerade gescheitert (22.), da drehte sich John Iredale um seinen Gegenspieler herum und traf aus der Drehung zum 1:0 (23.). Mit der Führung im Rücken rissen die Grün-Weißen die Kontrolle immer mehr an sich und konnten hochverdient noch vor dem Wechsel erhöhen. Yeboah, zwischendurch noch mit zwei weiteren gefährlichen Aktionen vor dem Bremer Tor (29./34.), dribbelte sich auf engstem Raum durch und ließ dem Werder-Keeper keinerlei Chance (37.). Beide Treffer hatte Luca Horn maßgeblich auf den Weg gebracht. 

Auch höherer Sieg möglich

Mit Wiederbeginn das gleiche Bild: Die Bremer hatten Mühe, die spielstarken Wölfe unter Kontrolle zu bekommen, konnten selbst kaum einmal vor dem Tor vorstellig werden. Statt eines Anschlusstreffers lagen somit permanent weitere Wolfsburger Treffer in der Luft. Zeitweise fast im Minutentakt ließen Ntep (53.), Justvan (56.) und Iredale (58./69.) gute Gelegenheiten aus, den Vorsprung weiter auszubauen. Erst ab Mitte des Durchgangs wurde die Begegnung wieder offener. Obwohl auch Bremen noch zu Torchancen kam (71./87.), war am hochverdienten Auswärtserfolg jedoch nicht mehr zu rütteln. Mit einer reifen Leistung schossen sich die Grün-Weißen zumindest über Nacht somit wieder an die Regionalliga-Spitze zurück.

„Eine wirklich gute Leistung“

Rüdiger Ziehl: Die erste Viertelstunde haben wir etwas verschlafen. Dann aber haben wir uns gut ins Spiel reingearbeitet, hatten bald ein deutliches Übergewicht und sind deshalb auch folgerichtig in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit hätten wir durch unsere vielen Kontermöglichkeiten, die sich ergeben haben, die Partie eher entscheiden müssen. Auch so aber stehen nach 90 Minuten eine wirklich gute Leistung und ein verdienter Sieg.

Werder Bremen: Plogmann – Rorig, Rieckmann, Becker, Wiemann (63. Hackethal) – Engelhardt (78. MC Mensah), Karbstein (74. Fionouke) – Badjie, Pudic, Schumacher – Ihorst

VfL Wolfsburg: Menzel – Edwards, Klamt, Siersleben, – Justvan, Möker, Marx, Yeboah (82. Saracevic), Horn – Iredale (72. Karamoko), Ntep (59. Stach)

Gelbe Karten: Karbstein / –

Tore: 0:1 Iredale (23.), 0:2 Yeboah (37.)  

Zuschauer: 384 am Freitagabend im Stadion Platz 11

Schiedsrichter: Fynn Kohn (Husum)
 

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