06.07.2019
Männer

Sieg bei Glasner-Premiere

Der VfL Wolfsburg startet mit einem 2:1-Testspielsieg gegen Hansa Rostock in die neue Saison.

Erstes Spiel, erster Sieg: Das Debüt vom neuen VfL-Chefcoach Oliver Glasner ist gelungen. Sechs Tage nach dem Trainingsauftakt setzte sich der Wolfsburger Bundesligist im ersten Test der Vorbereitung gegen Drittligist F.C. Hansa Rostock mit 2:1 (2:0) durch. Im bei freien Eintritt mit 4.211 Zuschauern sehr gut gefüllten AOK Stadion brachte Felix Klaus mit zwei Treffern die Grün-Weißen in Front (1. Minute, 37.), Korbinian Vollmann traf für die Gäste von der Ostsee (72.).

Neue Aufgabe für Guilavogui

Sechs Tage nach dem Trainingsauftakt der Wölfe konnten die Fans zum ersten Mal einen Blick darauf werfen, wie die Grün-Weißen künftig unter dem neuen Chefcoach Oliver Glasner agieren würden. Und es gab einiges zu sehen – taktisch wie personell. Bei Ballbesitz fungierte als letzte Absicherung eine Dreierkette, in deren Zentrum in neuer Rolle Kapitän Josuha Guilavogui agierte. Befanden sich die Wolfsburger in der Defensive, wurde daraus durch die Neuzugänge Paulo Otavio (links) und Kevin Mbabu (rechts) eine Fünferkette. Neben Otavio und Mbabu gab in der Startelf zudem auch Joao Victor sein Debüt im VfL-Dress. 

Klaus schnürt den Doppelpack

Die offensive Ausrichtung der Wolfsburger wurde auch gleich belohnt, als Klaus mit dem ersten Schuss aufs gegnerische Tor erfolgreich war (1.). Der Offensivmann sprühte vor Elan und Engagement, verpasste kurz nach seinem ersten Tor den Doppelpack (3.), den er dann später im ersten Durchgang dann aber doch noch schnüren konnte (37.). Die Rostocker, die vier intensive Tage im Trainingslager in Barsinghausen in den Beinen hatten, hielten gut dagegen, konnten sich jedoch gegen kompakt agierende Wölfe keine zwingenden Chancen erarbeiten, so dass der Zwei-Tore-Vorsprung des VfL zur Pause dem Spielverlauf entsprach. 

Camacho feiert sein Comeback

Zum zweiten Durchgang wechselte VfL-Coach Glasner nahezu komplett, lediglich Edwards blieb weiter dabei. So konnten sich die Fans über das Comeback von Ignacio Camacho freuen, der nach monatelanger Verletzungspause den Posten im Abwehrzentrum samt Kapitänsbinde von Guilavogui übernahm. Es ging weiter munter hin und her, doch echte Tormöglichkeiten blieben zunächst aus. Dann jedoch konnte Vollmann einen schnell durchgeführten Konter der Rostocker eiskalt zum 2:1-Anschlusstreffer nutzen (72.). Kurz darauf hätte Elvis Rexhbecaj nach toller Vorarbeit von Ismail Azzaoui den alten Abstand wieder herstellen können, setzte den Ball jedoch direkt in die Arme von Hansa-Keeper Markus Kolke (75.). So blieb es beim 2:1-Auftakterfolg der Wölfe.

„Sehr, sehr viele positive Ansätze“

VfL-Cheftrainer Oliver Glasner: Ich bin sehr zufrieden, wie die Jungs die Partie angegangen sind. Ich habe im Spiel bereits einige Dinge gesehen, die wir in den vergangenen Wochen trainiert haben. Nach der Pause war es etwas wild und wir haben die Dinge, die wir uns vorgenommen hatten, nicht diszipliniert genug umgesetzt. Das einiges da noch nicht so geklappt hat, wie wir uns das vorstellen, ist aber zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung völlig normal. Aber insgesamt waren sehr, sehr viele positive Ansätze zu sehen. 

Nächste Aufgabe: SM Caen

Schon in drei Tagen können sich die Wölfe-Anhänger erneut ein Bild ihrer Lieblinge machen, wenn der VfL am Dienstag, 9. Juli, um 15.30 Uhr den französischen Erstligaabsteiger SM Caen im AOK Stadion begrüßt. Auch dann ist der Eintritt wieder frei, die Kassenhäuschen am AOK Stadion, wo sich die Fans die Freikarten abholen können, öffnen am Spieltag um 14 Uhr. 

VfL Wolfsburg 1. HZ: Pervan – Knoche, Guilavogui, Edwards – Mbabu, Malli, Gerhardt, Otavio – Klaus, Weghorst, Victor

VfL Wolfsburg 2. HZ: Menzel – Edwards, Camacho, Ziegele – William, Rexhbecaj, Steffen, Roussillon – Azzaoui, Ntep, Yeboah

F.C. Hansa Rostock: Kolke (76. Sebald) – Butzen (46. Ahlschwede), Straith (62. Sonnenberg), Riedel (76. Lach), Rieble – Bülow (62. Hildebrandt), Öztürk (76. Reinthaler)  - Biankadi (76. Ramaj), Pepic (62. Vollmann), Engelhardt (62. Opoku) – Breier (62. Königs)

Tore: 1:0 Klaus (1.), 2:0 Klaus (37.), 2:1 Vollmann (72.)

Schiedsrichter: Johann Pfeifer (Tündern)

Zuschauer: 4.211 am Samstagnachmittag bei freiem Eintritt im AOK Stadion

Wölfe TV: Stimmen zum Spiel

Wölfe TV: Highlights des Testspiels


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