24.11.2018
Männer

„Sich endlich belohnt“

Die Trainerstimmen zum 1:0-Erfolg der Wölfe gegen die Bullen.

Große Freude und Erleichterung herrschte bei den Grün-Weißen nach dem hart erkämpften, aber verdienten 1:0-Sieg gegen RB Leipzig. Während Gäste-Coach Ralf Rangnick die „Schlüsselszene in der Minute um das Gegentor“ identifizierte, lobte VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia vor allem die Leidenschaft und Konsequenz, mit der seine Mannen die Führung nach der Pause verteidigten – und sich damit endlich auch für die überwiegend guten Leistungen der letzten Wochen belohnen konnten.

Bruno Labbadia: Unsere Mannschaft ist heute mit sehr viel Überzeugung in die Partie gegangen. Wir wollten die Leipziger von Anfang an nicht ins Spiel kommen lassen, weil sie im Umschaltspiel stark sind und dazu gut Fußball spielen können. In der ersten Halbzeit haben wir das fußballerisch gut gemacht, aber es fehlte das Ergebnis. Ein paarmal fehlte der letzte Pass, dazu hatten wir Großchancen. Wir hätten es daher verdient gehabt, schon in der ersten Hälfte in Führung zu gehen. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir RB dann permanent beschäftigt und das richtig gut gemacht. Die Mannschaft hat dann leidenschaftlich und konsequent verteidigt, als Leipzig mit noch mehr Offensivspielern immer mehr nach vorne geworfen hat. So haben wir nur wenig zugelassen in den letzten 30 Minuten. Es war ein sehr, sehr wichtiger Sieg für uns, weil die Mannschaft sich endlich belohnt hat für den ganzen Aufwand in den letzten Wochen und Monaten.

Ralf Rangnick: Es war das erwartet zähe Spiel nach der Länderspielpause. Die Schlüsselszene war sicherlich die Minute um das Gegentor herum, wo wir zweimal die Chance hatten, in Front zu gehen. Wenn wir da in Führung gehen, hätten wir wahrscheinlich sogar die Chance gehabt, das Spiel hier zu gewinnen. Stattdessen haben wir eine Doppelecke und kriegen nach der zweiten und einem Abspielfehler von Marcel Halstenberg sowie durch das nicht vorhandene Umschaltverhalten von allen vorne agierenden Abwehrspielern das Gegentor. Nach dem Rückstand war mir klar, dass es mit dem heute zur Verfügung stehenden Personal schwierig werden würde, die Partie nochmal zu drehen. Am Ende darf man sich dann auch nicht beklagen, dass man das Spiel verloren hat. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen hatten wir heute auch zu viele Spieler, die nicht ihre Normalform hatten.

Wölfe TV: Die PK nach Leipzig

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