SA . 25. 08. 2018
Männer

„Sehr intensives Spiel“

Die Trainerstimmen zum 2:1 der Wölfe gegen Schalke.

Das erste Saisonspiel der Wölfe wurde zu einem echten Nervenkitzel mit vielen hitzigen Duellen und großem Kampf. Bruno Labbadia freute sich sehr für sein Team, dass es belohnt wurde für die harte Arbeit in der Vorbereitung. Der VfL-Cheftrainer lobte vor allem, dass seine Jungs nach dem Ausgleich der Gäste den Mut hatten, „sofort wieder den Vorwärtsgang einzulegen“ – und sich dafür belohnen konnten. Auch Gegenüber Domenico Tedesco zeigte sich trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge.

Bruno Labbadia: Es war ein extrem intensives Spiel, das taktisch von beiden Seiten sehr gut geführt war. Beide haben versucht, den Spielaufbau zu unterbinden. Uns ist es gut gelungen, die Schalker Abwehr zu einer Fünferkette zu zwingen, weil wir das Spiel sehr breit gemacht haben. Das alles hat die Mannschaft sehr gut umgesetzt. Interessant war, dass wir das 1:0 durch einen Standard gemacht haben, da normalerweise Schalke sehr stark ist bei Standardsituationen. Das hat uns sehr gefreut. Überhaupt freue ich mich heute extrem für unsere Mannschaft. Wir haben so viel geackert in den letzten Wochen – und da tun uns solche Erfolgserlebnisse sehr gut. Wir haben heute aber nicht nur viel gearbeitet, sondern versucht, sehr mutig hinten rauszuspielen. Gegen eine solche Top-Mannschaft, die zurecht in der Champions League spielt, braucht man dann auch ein Quäntchen Glück. Das 1:1 war natürlich ein Nackenschlag, aber die Mannschaft hat in bester Art und Weise darauf reagiert, sofort wieder den Vorwärtsgang einzulegen – natürlich mit dem Risiko, dass man solch ein Spiel dann auch mal mit einem
Konter verlieren kann.

Domenico Tedesco: Wir haben in den ersten 15 Minuten ein gutes Spiel gezeigt und hatten durch Suat Serdar das 1:0 auf dem Fuß. Anschließend hat die erste Halbzeit dann komplett Wolfsburg gehört. In der Halbzeitpause haben wir dann auf ein 4-2-3-1-System umgestellt, um vorne noch mehr Präsenz zu erhalten – sowohl im Pressing als auch im Offensivspiel. Dann haben wir relativ früh die Rote Karte gekriegt – und haben dann umgestellt auf ein 5-3-1 ohne Sechser und als logische Konsequenz noch mehr nach vorne verteidigt. Kurioserweise hatten wir in Unterzahl dann viele Ballgewinne und haben das 1:1 erzielt. Dass wir dann noch die Niederlage kassieren, ist schade. Trotzdem nehmen wir das Positive der sehr guten zweiten Halbzeit mit. Ein Riesenkompliment an die Jungs, die marschiert sind und an sich geglaubt haben.

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