DI .  5.  SEP . 2017
Frauen

Premiere für Wedemeyer

VfL-Abwehrspielerin erstmals für DFB-A-Elf nominiert / 15 Wölfinnen auf Reisen.

Die Saison hat gerade erst begonnen, da warten schon die ersten Länderspiele auf die Wölfinnen. Insgesamt 16 Spielerinnen des VfL Wolfsburg wurden für ihre jeweiligen Nationalmannschaften, für die hauptsächlich die ersten Qualifikationsspiele zur Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich anstehen, berufen. Die Länderspielpause beginnt in der kommenden Woche und damit nach dem Spiel des VfL in der Allianz Frauen-Bundesliga beim SC Sand am Samstag, 9. September (Anstoß 14 Uhr).

Wedemeyer erstmals dabei

Die 21-jährige Joelle Wedemeyer wurde von Bundestrainerin Steffi Jones erstmalig für die Nationalmannschaft nominiert. Wedemeyer gehört zusammen mit Almuth Schult, Babett Peter und Anna Blässe zum 23-köpfigen Kader der WM-Qualifikationsspiele gegen Slowenien (16. September, Anstoß 14 Uhr in Ingolstadt) und in Tschechien (19. September, Anstoß 18 Uhr). 
Deutschland ist in Gruppe 5 und damit auch Gegner von Sara Gunnarsdottir und Island, doch dieses Duell findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Erstmal geht es für die Skandinavierinnen am 18. September im Insel-Kracher gegen die Färöer.

Zwei Skandinavierinnen auswärts

Ebenfalls in einer Gruppe stehen sich Pernille Harder (Dänemark) und Nilla Fischer (Schweden) gegenüber. Doch am ersten Spieltag der WM-Quali gibt es zunächst nur ein Fernduell am 19. September, wenn die Däninnen in Ungarn und Schweden in Kroatien um die ersten Punkte spielen werden. Die nächste VfL-Skandinavierin, Caroline Hansen, muss mit Norwegen doppelt ran. In Fredrikstad und Sarpsborg geht es jeweils auf heimischem Boden gegen Nordirland und die Slowakei. 

Trio trifft auf Duo

Wie bereits bei der Europameisterschaft in den Niederlanden vertraut die Schweiz auf die Hilfe von Lara Dickenmann, Vanessa Bernauer und Noelle Maritz. Das Wölfinnen-Trio muss in Albanien und zuhause gegen Polen spielen. Dort treffen die Eidgenössinnen dann auf zwei Bekannte, denn Ewa Pajor und Agata Tarczynska wurden ebenfalls für ihr Land nominiert. Zuvor empfängt Polen Weißrussland. Die Belgierin Tessa Wullaert muss nur einmal in der Qualifikation antreten, wenn am 19. September in Löwen Moldawien gastiert.

Australien mit Freundschaftsspielen

Anders als ihre Teamkolleginnen vom VfL Wolfsburg wird die Australierin Emily van Egmond lediglich Freundschaftsspiele austragen. Grund dafür ist, dass der asiatische Fußballverband keine Qualifiaktion analog der europäischen ausspielt, sondern die Startplätze anhand der Platzierungen bei der Asienmeisterschaft 2018 in Jordanien vergeben wird. So testen die „Westfield Matildas“ zweimal zuhause gegen Brasilien.

Jakabfi gegen Harder

Rechtzeitig nach ihrer Sprunggelenksverletzung genesen ist auch Zsanett Jakabfi, die somit ihre Länderspielreise antreten kann. Mit Ungarn geht es für sie am Donnerstag (14. September, Anstoß 18 Uhr) in einem Freundschaftsspiel zu Hause in Telki gegen Schottland, ehe am darauffolgenden Dienstag (19. September, Anstoß 18 Uhr) das WM-Qualifikationsspiel gegen Dänemark und damit ihre Teamkameradin Pernille Harder in Gyor ansteht.

Die Länderspiele in der Übersicht:

14. September
Ungarn –Schottland (18 Uhr)

15. September
Norwegen – Nordirland (17.55 Uhr)
Albanien – Schweiz (18 Uhr)
Polen – Weißrussland (18 Uhr)

16. September
Australien – Brasilien (7 Uhr MESZ)
Deutschland – Slowenien (14 Uhr)

18. September 
Island – Färöer (20.15 Uhr)

19. September
Australien – Brasilien (11.30 Uhr MESZ)
Norwegen – Slowakei (17.55 Uhr)
Tschechien – Deutschland (18 Uhr)
Kroatien – Schweden (18 Uhr)
Ungarn – Dänemark (18 Uhr)
Schweiz – Polen (19 Uhr)
Belgien – Moldawien (20.15 Uhr)

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