Bruno Labbadia schaut ernst.
05.05.2018
Männer

„Nicht zwingend genug“

Die Stimmen der Trainer zum Spiel.

Bruno Labbadia schaut ernst.

Das Beste am 33. Spieltag aus Wolfsburger Sicht waren die Niederlagen des Hamburger SV (0:3) sowie des SC Freiburg (1:3), die dafür sorgten, dass die Wölfe nächsten Samstag (12. Mai, 15.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln ein wahres Liga-Endspiel vor der Brust haben. Wenige Sekunden nach der Pause schöpfte die Elf von Cheftrainer Bruno Labbadia beim 1:4 gegen RB Leipzig durch den Treffer von Daniel Didavi kurz Mut, etwas aus Sachsen mitzunehmen. Die schnelle Antwort der Leipziger ließ die Hoffnung aber rasch wieder schwinden. Nach 90 Spielminuten stand für den VfL die 13. Niederlage in dieser Spielzeit zu Buche.

Bruno Labbadia: Wir sind top rausgekommen. Gerade, wenn man die letzten Spiele von Leipzig gesehen hat, die sie verloren haben, aber eigentlich wie in Mainz nach 30 Minuten schon 3:0 hätten führen müssen – davon war heute zuerst nichts zu sehen. Wir haben dann aber zu wenig Kapital aus den Balleroberungen geschlagen und waren auch im Strafraum nicht zwingend genug. Leipzig hat einfach die Qualität, aus einer einzigen Möglichkeit das 1:0 zu machen. Das 2:0 war dann symptomatisch für uns. In der Kabine haben die Spieler mit hängenden Köpfen gesessen. Nach der Pause sind wir Risiko gegangen und auch da hat es die Mannschaft wieder sehr gut gemacht – erzielt das 2:1 und muss dann das 2:2 machen. Im Gegenzug haben wir das dritte Tor bekommen und damit war es dann gegen Leipzig, das so viele schnelle Spieler hat, gefährlich, weil es seine Qualitäten ausspielen konnte.

Ralph Hasenhüttl: Wir haben am Anfang sehr unsicher agiert. Auf der anderen Seite wollten wir natürlich auch nicht zu viel Risiko gehen. Dazu hatten wir viel neues Personal auf dem Platz. Trotzdem haben wir auf die Umschaltmomente gewartet. Was heute den großen Unterschied zu den letzten Wochen ausgemacht hat, war die Effektivität vor dem Tor. Wir haben nicht annähernd so viele Torchancen gehabt wie gegen Mainz oder Hoffenheim, aber wesentlich effektiver gespielt und uns mit vier Toren belohnt. Nach der Halbzeit war eine kurze Phase, wo das Spiel auch hätte kippen können, weil wir schläfrig waren. Ansonsten war heute vieles gut. Mir hat gefallen, dass wir kompakt agiert, wenig zugelassen und gut gegen den Ball gearbeitet haben. Deswegen war es für mich ein richtiger Schritt nach vorne und ein wichtiger Sieg für uns.

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