Oliver Glasner während einer PK - daneben die Logos vom VfL und von Leipzig.
05.03.2020
Männer

„Leipzig harten Kampf bieten“

Die Wölfe empfangen am Samstag den Tabellenzweiten.

Oliver Glasner während einer PK - daneben die Logos vom VfL und von Leipzig.

Der 25. Spieltag in der Fußball-Bundesliga steht an und am Samstagnachmittag, 7. März, kommt es in der Volkswagen Arena zum Duell zwischen dem VfL Wolfsburg und den Roten Bullen aus Leipzig (Anstoß um 15.30 Uhr, Tickets sichern). Beide Mannschaften gehören aktuell zu den Teams in der Liga, die sehr gut drauf sind. Seit fünf Liga-Partien sind die Wölfe nun ohne Niederlage und holten aus den vergangenen fünf Partien elf Punkte – damit haben sie sogar eine bessere Bilanz als die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann. Die Messestädter fuhren in den vergangenen fünf Spielen zwei Siege ein und spielten dreimal Unentschieden. Am vergangenen Wochenende bewiesen die Grün-Weißen bei Aufsteiger Union Berlin viel Moral und erkämpften sich trotz eines 0:2-Rückstands am Ende noch einen Punkt, so dass die positive Serie hielt. Wie es am Samstag weitergeht – darüber sprach Cheftrainer Oliver Glasner auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung ebenso wie über…

…die personelle Situation: Es gibt noch das eine oder andere Fragezeichen und wir müssen den morgigen Tag abwarten. Daniel Ginczek hat heute individuell trainiert, aber es hat gut ausgesehen. Kevin Mbabu hat ebenfalls nicht mit der Mannschaft trainiert, auch bei ihm müssen wir die Reaktion abwarten. Sollten sie morgen das Abschlusstraining absolvieren können, dann sind sie für das Spiel gegen Leipzig auch mit dabei. Dagegen fällt Josuha Guilavogui weiterhin aus. Eine erfreuliche Nachricht gibt es dennoch: Jerome Roussillon hat heute zu einhundert Prozent das Training mitgemacht und wird uns wieder zur Verfügung stehen.

…Paulo Otavio: Er hatte einen schwierigen Start beim VfL. Mit seiner Verletzung war er über vier Monate raus und so hat es gedauert, bis wir ihn wieder in einem guten Fitnesszustand hatten. Hier ist immer noch Vorsicht geboten, dass wir ihn nicht zu intensiv belasten, weil sonst ein Rückfall passieren kann. Paulo hat schon gegen Ende der Hinrunde sowie im Heimspiel gegen St. Etienne – mit seinem Siegtor – gezeigt, welche Qualität in ihm steckt. Er bringt unglaublichen Speed mit und setzt auch unsere taktischen Vorgaben sehr gut um. Er ist ein Spieler, der immer wieder aggressiv nach vorn verteidigt und sich in die Offensive einschaltet. Es freut mich für ihn persönlich, da er im Zuge seiner Verletzung etwas seine brasilianische Frohnatur verloren hatte. Daher ist es ganz wichtig für ihn, dass er die Leistungen wieder bringen kann, die er zuletzt gezeigt hat.

…das Hinspiel: Mit RB kommt ein Kandidat nach Wolfsburg, der um die deutsche Meisterschaft spielt. Die individuellen Qualitäten der Leipziger sind bekannt. Sie haben eine über die Jahre gewachsene Spielphilosophie und wenn sie einen richtig guten Tag erwischen, sind sie schwer zu knacken. Auf der anderen Seite sind wir auch in einer sehr guten Verfassung und haben in den vergangenen Wochen Selbstvertrauen gewonnen. Deswegen wollen wir den Gästen einen richtig harten Kampf bieten.

…die Niederlage im DFB-Pokal im Oktober: Im Pokal geht es um alles oder nichts. Nach 60 Minuten und dem 0:3 wollte die Mannschaft ganz schnell den Anschlusstreffer erzielen und hat dabei das gesamte taktische Konzept über den Haufen geworfen. Daraufhin hat uns Leipzig mit seinem Tempo brutal ausgekontert, so dass wir am Ende eine hohe Niederlage hinnehmen mussten. Das passiert, wenn man der Mannschaft zu viel Raum gibt und zu viele Ballverluste in gefährlichen Zonen hat. Deswegen wird es wichtig sein, dass wir Leipzig diese Ballverluste nicht anbieten, sondern klug agieren und sicher den Ball laufen lassen.

…die aktuelle Saisonphase: Beide Teams haben eine sehr gute Phase. Ich habe das Champions-League-Spiel der Leipziger gegen Tottenham verfolgt und fand, dass sie in der ersten Halbzeit grandios agiert haben. Im zweiten Durchgang hat man allerdings auch gesehen, dass sie durchaus Probleme bekommen können. Beim 5:0-Sieg auf Schalke hat es das Team auch sehr beeindruckend gemacht, dafür war im letzten Spiel gegen Leverkusen die Power nicht so zu erkennen. Leipzig kann absolutes Top-Niveau spielen – bei uns sehe ich es ähnlich. Wir haben in letzter Zeit viele gute Spiele gezeigt – wie gegen Hoffenheim, Mainz und Malmö. Allerdings auch schlechte Halbzeiten zum Beispiel im Heimspiel gegen Düsseldorf. Wir müssen im oberen Level agieren, damit wir den Gästen Paroli bieten können. Ich sehe unsere Spieler dazu in der Lage, weil sie es in den vergangenen Wochen häufig gezeigt haben. Beide Mannschaften werden auf Sieg spielen.

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