VfL Wolfsburg-Spielerin Alexandra Popp umarmt eine Mitspielerin.
20.11.2017
Frauen I

„Können sehr zufrieden sein“

Wölfinnen gehen mit dem Sprung an die Tabellenspitze in die Länderspielpause.

VfL Wolfsburg-Spielerin Alexandra Popp umarmt eine Mitspielerin.

Besser hätte der Spieltag vor der letzten Länderspielpause im Jahr 2017 für die Frauenmannschaft des VfL gar nicht laufen können. Mit dem 4:0 bei der SGS Essen übernahm Grün-Weiß durch die Niederlage des SC Freiburg gegen den 1.FFC Frankfurt wieder Platz eins in der Allianz Frauen-Bundesliga. Dabei fiel der Treffer zur alleinigen Tabellenführung erst kurz vor dem Schlusspfiff. Denn mit einem 3:0 hätte sich das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch die Spitzenposition mit dem FC Bayern München punkt- und torgleich teilen müssen. Logisch, dass sich die Wölfinnen nach Schlusspfiff daher sehr zufrieden zeigten.

Alexandra Popp, die den Treffer zum 4:0 in der 85. Minute markierte: Es ist schön, dass wir diesmal auch unsere Chancen verwandelt haben, das war ein Problem, das wir in den letzten Wochen offenbart haben. Das haben wir nun besser gemacht. Zu dem Zeitpunkt als ich das Tor zum 4:0 gemacht habe, wusste ich gar nicht, dass das Tor so wichtig ist, freue mich aber jetzt natürlich umso mehr.

Babett Peter: Wir sind als Mannschaft sehr konzentriert aufgetreten und wollten vor der Länderspielpause ein gutes Spiel machen. In vergangenen Saisons ist uns das ein ums andere Mal nicht gelungen. Aber diesmal können wir sehr zufrieden sein. Wir haben vier Tore geschossen, kein Gegentor kassiert und gehen als Tabellenführer in die Länderspielpause.

Ewa Pajor: Das war ein intensives, anstrengendes Spiel. Daher ist es wichtig, dass wir mit 4:0 gewinnen konnten. Jetzt sind wir glücklich, dass wir wieder auf Platz eins stehen. Bei mir persönlich ging es auch wieder besser. Ich hatte unter der Woche Schmerzen im Oberschenkel, nun war aber alles wieder gut. Bei meinem Tor bekomme ich den Ball gut von Lara auf der linken Seite. Von der Position musste ich einfach nur noch laufen und schießen.

Sara Gunnarsdottir: Wir haben ein richtig gutes Spiel abgeliefert. Vor allem im Aufbau- und Passspiel haben wir das sehr gut gemacht. Daraus resultieren die vier Tore, die wir geschossen haben, und dementsprechend die drei Punkte. Auch ich freue mich natürlich, dass ich in letzter Zeit so viele Tore gemacht habe, dennoch sind die drei Punkte für das Team wichtiger.

Untersuchung bei Blässe folgt

Ein Wermutstropfen bei der Freude um die Tabellenführung war die verletzungsbedingte Auswechslung von Anna Blässe. VfL-Coach Stephan Lerch wusste direkt nach Schlusspfiff auch noch nicht mehr: „Anna hat sich im Zweikampf am Sprunggelenk verletzt. Sie ist umgeknickt und hatte dann Schmerzen, so dass das Weiterspielen nicht möglich war. Genaueres können wir derzeit noch nicht sagen. Wir warten jetzt erst einmal die Untersuchung in den nächsten Tagen ab.“

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