Der Chef-Trainer Stephan Lerch vor der Trainerbank.
18.10.2019
Frauen

Kein Spaziergang

Die VfL-Frauen wollen die Englische Woche mit einem Dreier beim 1. FFC Frankfurt krönen.

Der Chef-Trainer Stephan Lerch vor der Trainerbank.

Vier Tage nach dem souveränen 6:0-Erfolg im UWCL-Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Twente sind die Frauen des VfL Wolfsburg wieder in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga gefordert: Der Tabellenführer gastiert am kommenden Sonntag, 20. Oktober (Anstoß um 14 Uhr), beim 1. FFC Frankfurt. Mit einem Erfolg gegen den Traditionsverein vom Main, der aktuell den fünften Tabellenplatz belegt, wollen die Wölfinnen ihre Serie mit bislang sechs Siegen aus sechs Partien ausbauen und ihre Spitzenposition festigen. 

FFC mit guter Mischung

Auswärtsfahrten in die Bankenmetropole verliefen in den letzten Jahren äußerst erfolgreich aus grün-weißer Sicht: Mehr als sechs Jahre liegt die letzte Punktspiel-Niederlage am Brentanobad schon zurück – und das 0:2 am 28. April 2013 war nicht entscheidend, da die erste Meisterschaft der Grün-Weißen bereits feststand. In der ewigen Bundesliga-Bilanz könnten die VfL-Frauen am Wochenende gleichziehen: 15 FFC-Siegen stehen bislang 14 VfL-Erfolge gegenüber, nur fünf Mal gab’s keinen Sieger. Die Frankfurterinnen gehörten bis vor wenigen Tagen dem Verfolgerfeld des VfL Wolfsburg an, durch die 0:3-Niederlage beim SC Sand fiel das Team jedoch zurück. VfL-Cheftrainer Stephan Lerch ist die grundsätzlich positive Entwicklung in Frankfurt nicht entgangen: „Der FFC verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielerinnen, in den letzten Jahren wurde die Mannschaft sinnvoll verstärkt und weiterentwickelt. An einem guten Tag kann Frankfurt die vermeintlichen Top-Teams ärgern, daher wird es kein Spaziergang für uns.“

„Den Schwung mitnehmen“

Nach den zuletzt klaren Erfolgen reisen die VfL-Frauen mit Selbstvertrauen und einer „positiven Grundstimmung“ an den Main, wie Lerch betont: „Wir wollen den Schwung mitnehmen, auch wenn es eine andere Hausnummer werden wird als gegen Enschede.“ Einmal mehr sei es die Zielsetzung, den Gegner mit hohen Ballbesitzanteilen zu beschäftigen und dominant aufzutreten. Wenn dies nicht gelänge, könne jeder Schritt weh tun – erst recht am Ende einer Englischen Woche und mit ausgedünntem Kader. Ebenso wichtig in diesem Zusammenhang: „Wir müssen auch sehen, dass wir unsere Möglichkeiten effektiv nutzen.“ Lerch freut sich auf das Gastspiel im Frankfurter Stadtteil Rödelheim unweit seiner hessischen Heimat Darmstadt: „Im Stadion am Brentanobad herrscht immer eine gute Atmosphäre, die Fans unterstützen ihre Farben sehr engagiert.“ 

Weiter ohne Sechs

Personell gibt es keine Änderungen im Vergleich zum Champions-League-Spiel am letzten Mittwoch. Die größten Fortschritte macht Sara Doorsoun, die – wenn alles gut läuft – beim Heimspiel gegen die SGS Essen am 26. Oktober (Anstoß um 13 Uhr/live auf MagentaSport) wieder zur Verfügung stehen könnte. In Frankfurt fehlt die Abwehrspielerin nach ihrer Fußverletzung allerdings noch, ebenso wie Lara Dickenmann (Blinddarm-OP), Svenja Huth (Innenbandverletzung im Knie), Kristine Minde (muskuläre Probleme), Ewa Pajor (Knieprobleme) und Almuth Schult (Reha nach Schulter-OP).
 

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