18.09.2021
Akademie

Junioren-Bundesliga

U19 und U17 jeweils mit einem Remis.

Die U19 und U17-Wölfe haben am Samstag in ihren Junioren-Bundesligen jeweils ein 1:1-Unentschieden erreicht. Die A-Junioren spielten daheim gegen Hannover 96 und die B-Junioren beim FC Hansa Rostock. Die U19 hat nach vier gespielten Partien fünf Punkte auf dem Konto, die U17 nach zwei absolvierten Spielen vier Zähler.

U19 mit starker zweiter Hälfte

Die U19 erarbeitete sich bereits vor dem Seitenwechsel gewisse Vorteile in ihrem Spiel, wurde aber zu wenig gefährlich. Lediglich Matthew Meier (14. Minute) und Sean Busch (45.) hatten verheißungsvolle Möglichkeiten. Hannover 96 hingegen nutzte seine erste Chance in der 28. Minute nach einer Ecke gleich zur Gästeführung. Torschütze war Joyce Luyeye-Nkula. Nach der Pause entwickelte sich dann mehr und mehr ein typisches Derby mit vielen strittigen Szenen. Der VfL war weiter sehr engagiert, hatte aber zunächst zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Doch dann erhöhten die Hausherren den Druck. Ein starker Freistoß von Lucien Littbarski (79.) eröffnete die heiße Schlussphase, in der Dino Nuhanovic in der 82. Minute den Ball zum verdienten Ausgleich ins Netz köpfte. Gleich im Anschluss musste VfL-Schlussmann Philipp Schulze zweimal stark parieren. VfL-Abwehrspieler Oliver Fobassam setzte dann in der 88. Minute zu einer Notbremse an und musste mit Rot vom Platz. Es blieb letztlich – trotz einer starken zweiten Halbzeit der Wölfe – beim 1:1.

„Zwei Punkte verloren“

VfL-Coach Christian Wimmer: „Grundsätzlich waren wir heute die dominante Mannschaft auf dem Platz und haben leider zwei Punkte verloren. Das muss man klar sagen. Wir haben aus den Möglichkeiten zu wenig gemacht, da hätten wir in der entscheidenden Zone präziser auftreten müssen. Wir müssen in der Zukunft klarer agieren und uns mehr Torchancen herausarbeiten. In der ersten Halbzeit merkte man den Jungs zudem eine gewisse Angespanntheit aufgrund des Derbys an, da waren sie vielleicht ein bisschen gehemmt. Diese Hemmungen waren dann nach der Pause gelöst und wir haben bis auf die beiden 96er-Chancen kurz nach unserem Ausgleich nichts mehr zugelassen. Da waren wir drückend überlegen, aber konnten leider nicht mehr den Siegtreffer erzielen.“

VfL Wolfsburg U19: Schulze – Hinze, Fobassam, Tomljenovic, Di Michele Sanchez – Patut, Homann (90. Kastull) – Ambros (78. Höppner) – Meier (58. Littbarski), Busch, Wagbe (73. Nuhanovic)

U17 in Rostock drückend überlegen

Die U17-Jungwölfe waren im Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock am Samstagmittag drückend überlegen. Am Ende stand ein VfL-Chancenplus von 10:2, wobei darunter sechs, sieben Top-Möglichkeiten für die Gäste waren. Bereits vor der Pause hätte es gut und gern 3:0 stehen können. Lediglich Matteo Mazzone nutzte in der 39. Minute eine starke Vorarbeit von Oliwier Bosacki zur VfL-Führung. Die Hausherren ihrerseits kamen in der 59. Minute zum Ausgleich, als sich die Grün-Weißen im Abwehrverhalten nicht gut genug zeigten. Torschütze war Tim Fürstenau. Bis zum Ende der Begegnung rannten die Wölfe weiter an, aber es reichte nur zu einem Punkt.

„Müssen effizienter werden“

VfL-Trainer Daniel Bauer: „Wir haben das Spiel komplett dominiert und hatten eine ganze Reihe hochkarätiger Möglichkeiten. Leider haben wir es versäumt, die Partie frühzeitig für uns zu entscheiden. Zum Teil waren die Chancen sehr gut herausgespielt. Da müssen wir weiter daran arbeiten, dass wir vor dem Tor effizienter werden, wollen wir in der Liga eine sehr gute Rolle spielen. Auch eine gewisse Coolness müssen wir da künftig an den Tag legen. Mit der gezeigten Leistung der Jungs bin ich heute eigentlich richtig zufrieden. Nur jetzt geht es darum, wenn wir vorne landen wollen, dass wir solche Partien, die wir klar dominieren, auch für uns entscheiden.“

VfL Wolfsburg U17: Poms – Östergaard, Odogu, Jasinski – Berkemer (79. Kurek), Köhler (70. Bastin), Amoako, Costa (57. Schröder), Braun – Bosacki (57. Brkic), Mazzone (79. Marmullaku)

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