Die Spielerinnen der u20 des VfL Wolfsburg laufen über das Spielfeld.
07.06.2021
Frauen

Jungwölfinnen vor Endspiel

Die U20-Frauen siegen in der 2. Frauen-Bundesliga mit 5:0 gegen den 1. FFC Turbine Potsdam II.

Die Spielerinnen der u20 des VfL Wolfsburg laufen über das Spielfeld.

Der Klassenverbleib in der 2. Frauen-Bundesliga Nord ist für die U20-Frauen des VfL Wolfsburg zum Greifen nahe: Dank des 5:0 (3:0) gegen den 1. FFC Turbine Potsdam II verließen die Jungwölfinnen die direkten Abstiegsplätze und haben die Qualifikation für die kommende, dann wieder eingleisige 2. Liga weiter in der eigenen Hand. Voraussetzung dafür ist ein Sieg im abschließenden Nachholspiel am kommenden Mittwoch, 9. Juni (Anstoß um 18 Uhr), bei Arminia Bielefeld.

Baraniak mit Dreierpack

Bislang sind die grün-weißen U20-Frauen in dieser Saison nicht gerade als Garant für torreiche Spiele in Erscheinung getreten. Der 4:1-Erfolg gegen den FSV Gütersloh war bis zum gestrigen Sonntag der höchste Saisonsieg – allerdings in erster Linie dank des Dreierpacks von Ex-Wölfin Karina Saevik. Umso erfreulicher, dass der Knoten nun ohne Sturm-Unterstützung von oben der platzte. Vor allem bei Romy Baraniak, die sich beim 5:0 gegen die jungen Turbinen mit drei Treffern auszeichnete (45., 65., 74.). „Sie steht einfach da, wo man stehen muss“, lobt Trainer Steffen Beck die 18-jährige Offensivspielerin. Zuvor trafen bereits Lotta Cordes (16.) und Rita Schumacher (33.). Als Vorbereiterin zeichnete sich Lisanne Gräwe doppelt aus. Der VfL agierte dank Cordes und Gräwe verstärkt durchs Zentrum, weniger über die Außenpositionen.

Beck warnt vor Bielefeld

Direkter Klassenverbleib, Relegation oder Abstieg – vor den letzten 90 Zweitliga-Minuten einer außergewöhnlichen Saison ist für die Jungwölfinnen noch alles drin. Die Ausgangsposition könnte allerdings schlechter sein: Mit einem Sieg bei den bereits abgestiegenen Bielefelderinnen wäre das Zweitliga-Ticket 2021/2022 gelöst. Schon ein Remis könnte unter Berücksichtigung des Torverhältnisses zum Ziel führen. Doch darauf möchte sich Beck nicht einlassen: „Wir spielen auf Sieg.“ Ziel sei es, am Donnerstag in den Urlaub zu starten und eine kräftezehrende Extra-Runde gegen die TSG 1899 Hoffenheim II zu vermeiden. Doch Vorsicht ist geboten: „Bielefeld hat keinen Druck und in Sarah Grünheid die drittbeste Torjägerin der Liga“, warnt Beck. Der Trend spricht allerdings klar für seine Schützlinge: Aus den letzten fünf Spielen holte Grün-Weiß 13 Punkte.

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