Pernille Harder jubelt.
25.07.2017
Frauen I

Harder im Viertelfinale

Für Hansen und Wullaert ist die Frauen-EM dagegen vorbei.

Pernille Harder jubelt.

Des einen Freud, des anderen Leid: Während Pernille Harder durch den 1:0 (1:0)-Sieg mit Dänemark gegen ihre VfL-Mannschaftskameradin Caroline Hansen und das norwegische Nationalteam den Sprung ins Viertelfinale der Frauen-Europameisterschaft in den Niederlanden geschafft hat, ist das Turnier für Wolfsburgs Nummer 26 nach drei Niederlagen in der Gruppenphase beendet. Ebenso nicht mehr dabei ist die belgische Auswahl, die sich trotz eines Treffers Tessa Wullaerts den EM-Gastgeberinnen mit 1:2 (0:1) geschlagen geben musste.

Hansen scheitert vom Punkt

Unterschiedlicher hätte der Abend für die VfL-Spielerinnen Harder und Hansen nicht laufen können. Harder drängte sich bereits in der fünften Minute in den Mittelpunkt, als sie Katrine Veje bediente, die zur Führung traf. Zwar hatte Norwegen ohnehin nur theoretische Chancen auf ein Weiterkommen, musste es dafür mit drei Toren Unterschied gewinnen, dennoch hatte die Mannschaft kurz vor dem Pausenpfiff zumindest den Ausgleich auf dem Fuß. Doch ausgerechnet die sonst vom Punkt so sichere Hansen vergab per Strafstoß die Möglichkeit für die Vize-Europameisterinnen (44. Minute). So zog Dänemark durch den knappen 1:0-Erfolg letztlich als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein. Norwegen musste sich indes ohne ein erzieltes Tor und mit null Punkten als Gruppenletzter vom Turnier verabschieden.

Wullaerts Tor reicht nicht

Im Fokus der parallel stattfindenden Partie der Gruppe A stand Belgiens Verteidigerin Maud Coutereels. Die 29-Jährige musste erst nach einem Zusammenprall mehrere Minuten behandelt werden und ging dann im Strafraum zu ungeschickt in einen Zweikampf, so dass die deutsche Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus nur auf Foulelfmeter entscheiden konnte. Die Niederländerin Sherida Spitse verwandelte problemlos zur Führung (27.). Nach dem Seitenwechsel drängte Belgien auf den Ausgleich und bekam beim 1:1 gütige Mithilfe der niederländischen Torfrau, die eine Bogenlampe Wullaerts falsch einschätzte (59.). Ein Remis hätte den Belgierinnen nicht gereicht, deshalb stürmten sie weiter nach vorne, kassierten in der 74. Minute jedoch das 1:2 durch einen abgefälschten Schuss von Lieke Martens und schieden bei ihrer ersten EM-Teilnahme somit vorzeitig aus.

DFB-Frauen treffen heute auf Russland

Heute Abend (Anstoß um 20.45 Uhr, live im ZDF) bestreitet dann die deutsche Auswahl ebenfalls ihr letztes Gruppenspiel. Gegner in Utrecht ist Russland, das ebenfalls noch Chancen hat, das Viertelfinale zu erreichen. Den DFB-Frauen würde zum Einzug in die Runde der letzten Acht allerdings bereits ein Unentschieden genügen.

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